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INKOTA Jahresbericht 2016

Pressemitteilung - Dampf machen für zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung in Werder

[Berlin/Werder, 20. Oktober 2015] – Unter dem Motto „Schnippeln, diskutieren, handeln“ findet am 24. Oktober in Werder der Politische Suppentopf von INKOTA, Meine Landwirtschaft und Stadt-Land.move statt. In dem Workshop geht es um Alternativen zum industriellen Agrarmodell und Wege zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Ernährung. Aktive in bereits bestehenden Projekten wie dem Biohof Werder, der Mosterei Kützer oder der Solidarischen Landwirtschaft Spörgelhof und viele andere vernetzen sich dort und starten gemeinsam neue Initiativen. Ergebnis kann zum Beispiel die Gründung eines lokalen Ernährungsrates sein, der künftig die regionale Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in Werder mitgestalten soll.

„Das gegenwärtige industrielle Agrarmodell führt in die Sackgasse“, sagt Christine Pohl vom entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk. „Es wird von den Interessen großer Konzerne dominiert, die die natürlichen Lebensgrundlagen wie Land und Wasser rücksichtslos ausbeuten. Das muss sich ändern!“ Deshalb bringen INKOTA, Meine Landwirtschaft und Stadt-Land.move den Politischen Suppentopf nach Werder und machen im wahrsten Sinne des Wortes Feuer unterm großen Suppentopf von Koch-Aktivist Wam Kat und der Fläming Kitchen: Gemeinsam wird Gemüse geschnippelt, diskutiert und gegessen.

„Egal ob der Stadtimker, die politische Aktivistin oder der Ökohof aus dem Umland – in ganz Deutschland gibt es viele Initiativen und Projekte, die schon heute Wege hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Ernährung beschreiten“, erklärt Jochen Fritz von der Kampagne Meine Landwirtschaft. „Der Politische Suppentopf bringt sie zusammen und lässt Neues entstehen.“

Doch damit nicht genug: Aus dem Workshop heraus soll Dampf gemacht werden für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung – zum Beispiel indem ein Ernährungsrat für Werder gegründet wird. In diesem Beratungsgremium kommen LandwirtInnen, VerbraucherInnen, die lokale Lebensmittelwirtschaft, PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und viele andere zusammen, um gemeinsam Ideen und Konzepte für eine lokal angepasste und nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung zu erarbeiten. Erfolgsbeispiele aus anderen Ländern zeigen die Möglichkeiten, die in diesen Räten liegen. „Ernährungsräte können wichtige Instrumente für die Ernährungswende sein“, sagt Christine Pohl. „Denn Ernährungspolitik muss dort gemacht werden, wo Lebensmittel angebaut, geerntet, gehandelt und gegessen werden – in den Städten und Kommunen.“

Der Politische Suppentopf in Werder ist Teil einer Serie von insgesamt sieben Workshops in verschiedenen Städten in Deutschland.

Wo: Mensa Freie Waldorfschule Werder (Havel), Elsastraße 14/16, 14542 Werder (Havel)

Wann: Samstag, den 24. Oktober 2015 von 11 bis circa 18.30 Uhr

Weitere Informationen
www.inkota.de/politischer-suppentopf

www.meine-landwirtschaft.de/aktion/politischer-suppentopf

Dort werden auch alle Politischen Suppentöpfe und ihre Ergebnisse ausführlich in Bild und Schrift dokumentiert.

Pressemitteilung als PDF (59 KB)

Pressekontakt
Christine Pohl, Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften beim INKOTA-netzwerk im Rahmen des Berliner Eine-Welt-PromotorInnen-Programms, Tel.: 01525-16 55 50 2, E-Mail: pohl@inkota.de

Jochen Fritz, Kampagne Meine Landwirtschaft, Tel.: 0171-82 29 71 9, E-Mail: fritz@meine-landwirtschaft.de