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Landkarte der Welt von morgen: Interaktive Karte für Solidarökonomie jetzt online

[Berlin, 26. Juni 2017] – Die heute veröffentlichte Online-Map „SuSY” macht in ganz Europa viele soziale und solidarische Wirtschaftsprojekte sichtbar und lädt zu Austausch und Vernetzung ein. Gemeinschaftsgärten, Food Coops und Umsonstläden sind Beispiele für die wachsende Zahl von alternativen Wirtschaftsinitiativen.

„Es gibt mittlerweile diverse solidarökonomische Initiativen in ganz Europa. Wir wollen diese lokal gelebten Beispiele eines alternativen Wirtschaftsmodells sammeln, vorstellen und vernetzen”, erklärt Lena Michelsen von INKOTA die Idee, die hinter der Online-Karte steckt. Allein im Bereich Landwirtschaft und Ernährung existieren zahlreiche solidarökonomische Projekte: Beispiele sind gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten oder sogenannte Food Coops – Einkaufsgemeinschaften, die regional produzierte Lebensmittel direkt von den Erzeugern beziehen.

Bereits rund 863 Initiativen sind bis dato auf der Online-Karte „SuSY” eingetragen, davon über 120 in Deutschland. Vor zwei Jahren haben sich insgesamt 26 Organisationen aus 23 Ländern im Projekt SuSY zusammengeschlossen, um nachhaltige und solidarökonomische Wirtschaftskonzepte in Europa bekannter zu machen und bestehende Initiativen zu vernetzen.

„Unser Ziel ist es, mit engagierten Menschen aus ganz Europa ein gemeinsames Karten-Ökosystem von alternativen Wirtschaftsmodellen zu schaffen”, erklärt Josef Kreitmayer von TransforMap, einem internationalen Kartierungskollektiv. Das Kollektiv hat gemeinsam mit dem SuSY-Team die Online-Map entwickelt.

Die Karte basiert auf Open Source und kann damit kontinuierlich weiterentwickelt werden. Sie ermöglicht die Darstellung von Initiativen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Das TransforMap Karten-System verwendet Open Street Map und eine Wikipedia-Technologie, mit der die Nutzer aus dem gemeinsamen Datenpool nach Schlagwörtern filtern und eine individuelle Karten-Ansicht generieren können. 120 solcher Schlagworte in über 15 Sprachen sind bisher in der Karte abrufbar.

Weitere Informationen:

Link zur Online-Karte

Pressemitteilung als PDF (344 KB)

Ansprechpartner:
Lena Michelsen, INKOTA-netzwerk e.V., Mobil: +49 1577 1548063,
E-Mail: michelsen[at]inkota.de
Josef Kreitmayer, Get Active - TransforMap Partner, Mobil: +43 699 81634148,
E-Mail: mapping[at]transformap.co