So kann Ihre Spende verwendet werden:

45 Euro:
50 Pflanzen je Familie für das Kakao-Experiment

80 Euro:
Gemüsesetzlinge für eine Familie

200 Euro:
Spezialbehälter für die lokale Saatgutbank

Eine echte Allianz für Ernährungssicherheit

Menschen aus El Salvador zeigen uns wie es geht

Etliche Millionen Euro geben die Bundesregierung und andere Staaten jedes Jahr für Initiativen aus, die die Ernährungssicherheit von Kleinbäuerinnen und -bauern wahren wollen. Leider orientieren sie sich oft vorrangig an den Interessen großer Agrarkonzerne und die Bäuerinnen und Bauern geraten ins Hintertreffen.

Dabei zeigen uns unsere PartnerInnen im globalen Süden längst, wie Hunger und Armut erfolgreich bekämpft werden können: Procomes unterstützt Kleinbäuerinnen und -bauern in der ärmsten Region El Salvadors dabei, ihre eignen „Fincas der Ernährungssicherheit” aufzubauen. Und das in einer Gegend, die von ausgelaugten und trockenen Böden, steilen Hängen und schlechten Transportwegen geprägt ist. Dort Landwirtschaft zu betreiben, ist eine echte Herausforderung – doch das hält unsere PartnerInnen nicht ab!

„Wir werden Bäume pflanzen, erhalten eigenes Saatgut, werden beim Mais- und Bohnenanbau unterstützt und müssen Obst und Gemüse künftig nicht mehr kaufen. Auch Hühner sollen wir bekommen. So werden wir unseren Kindern ein besseres Leben ermöglichen.“
Angélica del Carmen Alvarenga

Zufrieden in ihrem Garten: Die Orellanas

Der einfache Weg zu einer echten Allianz für Ernährungssicherheit

Vor Jahren war das Grundstück hinter dem Haus der Familie Orellana von der Trockenheit und Trostlosigkeit geprägt, die in Berlín und Alegría überall zu finden ist. Davon ist heute allerdings nichts mehr zu sehen: Die Orellanas haben sich eine saatgrüne Obst- und Gemüsewelt hinter ihrem Haus geschaffen. „Es ist schon lange her, dass wir Gemüse auf dem Markt kaufen mussten“, sagt die Kleinbäuerin, die mit Procomes schon vor rund zehn Jahren den Grundstein für ihre „Finca der Ernährungssicherheit“ gelegt hat.

Vor einigen Jahren hatten die Orellanas noch mit Mangelernährung zu kämpfen, die in Berlín und Alegría immer noch ein großes Problem ist. Heute können sie sich bereits neuen Projekten zuwenden, um sich ein zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften. Sie gehören zu den ersten TeilnehmerInnen des Kakao-Experiments.

„Die Lebenssituation der Menschen in Berlín und Alegría hat sich durch die Arbeit von Procomes in den letzten Jahren grundlegend verbessert. Mangelernährung ist für die ProjektteilnehmerInnen kein Thema mehr. Das ist ein großer Erfolg in einer der ärmsten Regionen El Salvadors.“
Michael Krämer, INKOTA-Projektreferent

Eine echte Allianz für Ernährungssicherheit: Teilnehmende von Procomes
Evangelina Orellana ist stolz auf ihre Ernte
Angélica del Carmen Alvarenga auf ihrer Finca der Ernährungssicherheit
Marta Albea hat jetzt einen Hühnerstall
Jacobo Orellana bei der Arbeit auf seiner Finca
Marta Albea und ihr Mann pflanzen Obstbäume an

Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken.

TitelKatastophenschutz, Ernährungssicherheit und produktive Alternativen für 20 Gemeinden
OrtLandkreise Berlín und Alegría
PartnerorganisationProcomes
LaufzeitMai 2015 bis Oktober 2018
Kosten358.467 Euro
Spendenbedarf42.076 Euro

In den Projektkosten sind 14.807 Euro für eine Evaluierung der laufenden und vergangenen Projektzusammenarbeit mit Procomes in den Landkreisen Berlin und Alegría enthalten. Diese Evaluierung wird im Zeitraum März bis Mai 2017 durchgeführt und soll die künftige Zusammenarbeit noch verbessern.

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