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Isabell Nordhausen

nordhausen[at]inkota.de
Tel.: 030-420 8202-40

Guatemala

Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach Ende des Bürgerkriegs ist Guatemala immer noch durch ein ungeheures Ausmaß an Gewalt und krasse soziale Gegensätze gekennzeichnet. Die Anzahl der gewaltsam zu Tode gekommenen Menschen übersteigt aktuell sogar die zu Zeiten des Bürgerkrieges, und die Armut wächst weiter. Die Ärmsten der Armen sind zumeist indigene KleinbäuerInnen und TagelöhnerInnen, die systematisch diskriminiert und deren Rechte mit Füßen getreten werden. Der Verbesserung ihrer Situation haben sich deshalb unsere Projektpartner verschrieben. INKOTA fördert in Guatemala Projekte der ländlichen Entwicklung und setzt dabei Schwerpunkte auf die Ernährungssicherung, Armutsbekämpfung und Stärkung der Rechte von indigenen Kleinbauernfamilien.

Agrarökologie und nachhaltige Vermarktung stärken indigene kleinbäuerliche Familien in Guatemala

INKOTAs Partnerorganisationen ADAM und die Landpastorale von San Marcos haben es sich zur Aufgabe gemacht, indigene Kleinbauernfamilien im westlichen Hochland von Guatemala dabei zu unterstützen, trotz extrem schwieriger Ausgangs-bedingungen selbstbestimmte Entwicklungswege zu gehen. Agrarökologische Anbaumethoden und eine breitere Palette an Feldfrüchten dienen dabei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Der Aufbau von nachhaltigen Vermarktungsmöglichkeiten
für die eigene Ernte trägt zur Erhöhung des Haushaltseinkommens bei.

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