Mosambik liegt im Südosten Afrikas am Indischen Ozean. Rund 30 Millionen Menschen leben in Mosambik, davon knapp 70 Prozent auf dem Land. Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Auswirkungen des jahrelangen Bürgerkriegs, der 1992 endete, sind noch immer spürbar. Zwar erlebte das Land einen Aufschwung, auch bedingt durch zahlreiche Rohstofffunde wie Kohle und Erdgas. Doch seit 2015 befindet sich Mosambik in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise. Dazu gehören teils gewaltsam ausgetragene innenpolitische Konflikte, eine äußerst angespannte Wirtschaftslage und hohe Staatsschulden. 

Mosambik liegt im Südosten Afrikas am Indischen Ozean. Rund 30 Millionen Menschen leben in Mosambik, davon knapp 70 Prozent auf dem Land. Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Auswirkungen des jahrelangen Bürgerkriegs, der 1992 endete, sind noch immer spürbar. Zwar erlebte das Land einen Aufschwung, auch bedingt durch zahlreiche Rohstofffunde wie Kohle und Erdgas. Doch seit 2015 befindet sich Mosambik in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krise. Dazu gehören teils gewaltsam ausgetragene innenpolitische Konflikte, eine äußerst angespannte Wirtschaftslage und hohe Staatsschulden. 

Der Klimawandel bedroht die Landwirtschaft

Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels, die sich im Mosambik bereits deutlich bemerkbar machen: Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Das trifft besonders die vielen Bäuerinnen und Bauern im Land hart. Ernteausfälle, Überschwemmungen oder Dürren als Folge des Klimawandels bedrohen die Existenz vieler Familien. Dazu kommt, dass ausländische Investoren – beispielsweise aus der Forstindustrie – große Landflächen aufkaufen. Bauern und Bäuerinnen haben bei diesen Geschäften häufig das Nachsehen.

Bäuerliche Rechte stärken und durchsetzen 

Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Menschen auf dem Land starke Fürsprecher*innen haben. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen in Mosambik setzen sich für die Rechte der Bäuerinnen und Bauern ein. INKOTA arbeitet seit 2015 mit dem Bauernverband UNAC zusammen. UNCA setzt sich zum Beispiel für den Erhalt lokaler und angepasster Saatgutsorten ein und bewahrt damit die Ernährungssouveränität der Kleinproduzent*innen. Die Organisation ORAM, mit der INKOTA schon seit 2012 kooperiert, setzt sich für die Sicherung von Landrechten für Dorfgemeinschaften und Bäuer*innengruppen ein. Unsere Partnerorganisation ADECRU unterstützt seit 2019 ländliche Gemeinden dabei, ihre Rechte gegenüber ausländischen Groß-Investor*innen durchzusetzen.

Welthungerindex Platz 96 von 117 Ländern
Human Development Index Platz 180 von 189 Ländern
Lebenserwartung 59 Jahre (2017)
Klima-Risiko-Index weltweit am 5. stärksten vom Klimawandel betroffen
Studie
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Ernährungssouveräne Landwirtschaft
Beispiele aus Mosambik
Studie
Ernährungssouveräne Landwirtschaft
Beispiele aus Mosambik
Große Konzerne dominieren die globale Landwirtschaft. Kleinbauern aus dem globalen Süden zeigen Alternativen auf. Der INKOTA-Hintergrund beschäftigt sich mit deren Ansätzen der Ernährungssouveränität und der Agrarökologie. Ernährungssouveräne Politik und agrarökologische Praxis haben das Potenzial, ...

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