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Aus eigener Kraft zur guten Ernte

Stärken Sie kleinbäuerliche Familien in Guatemala

Cristina Crúz nimmt am aktuellen Projekt der Landpastorale San Marcos teil. Sie weiß, wie sie mit einfachen Materialien einen ökologisch nachhaltigen Wasserfilter bauen kann. Diese und andere agrarökologische Maßnahmen haben ihr Leben massiv verändert. Am Projekt beteiligen sich insgesamt 122 kleinbäuerliche Familien. Bis zum Welternährungstag am 16. Oktober wollen wir 12.000 Euro sammeln und damit diese Familien unterstützen.

Jetzt spenden! Jede Spende hilft.

Dank eines selbstgebauten Wasserfilters erntet Cristina Crúz nicht nur wie hier Pfirsiche, sondern auch Mangold, Rettich, Koriander, Rote Beete, Drachenfrüchte und vieles mehr.

Ein Bergbaukonzern, der Klimawandel und träge Behörden

„Die Idee, das Wasser wiederzuverwerten, war für uns der Durchbruch", sagt Cristina Crúz. Sie zeigt auf einen unscheinbar in die Erde eingelassenen Autoreifen, der mit Steinen befüllt ist. „Dank dieses Filters können wir das Wasser, das wir im Haushalt benutzt haben, reinigen und unsere Pflanzen damit gießen. Endlich können wir alles ernten, was unsere Erde hergibt."

Cristina Crúz ist von den Wasserfiltern begeistert. Dahinter steht allerdings eine Geschichte, die es in sich hat. Im entlegenen Landkreis Sipacapa im Hochland von Guatemala herrscht Wassermangel. Warum – darüber wird heftig gestritten:

  • Die einen sagen, dass die Goldmine Marlin schuld ist: Weil ein kanadischer Schürfkonzern unterirdisch den Berg abbaue, versickere mehr und mehr Wasser.
  • Die anderen meinen, es liegt am Klimawandel: Bauern und Bäuerinnen beobachten, dass Trockenheit und Dürren selbst in der Regenzeit massiv zunehmen.
Einfach und klein, aber extrem wirkungsvoll: Cristina Crúz zeigt ihren Wasserfilter.

Doch ob Bergbau oder Klimawandel – weder die Problemursachen, noch die Auswirkungen finden in der Politik große Beachtung. Deshalb haben sich die lokalen Wasserkomitees für eine Notlösung entschieden und den Kleinbauern und Kleinbäuerinnen verboten, das Trinkwasser landwirtschaftlich zu nutzen. „Wer das missachtet, dem wird ein Monat lang das Wasser abgedreht", berichtet Cristina Crúz.

Doch statt sich am Verbot aufzureiben, sind unsere PartnerInnen von der Landpastorale San Marcos auf die Idee mit den Wasserfiltern gekommen. Die waren zunächst nur für 20 Familien im Projekt vorgesehen. Diese Bauern und Bäuerinnen haben dann berichtet, dass die Filter sowohl die Erträge, als auch die Vielfalt enorm verbesserten. Deshalb hat die Landpastorale die Maßnahme auf weitere 60 Familien ausgeweitet. „Das ist eine große Chance für die Menschen in Sipacapa", meint Cristina Crúz. „Ich wünsche möglichst vielen Familien, dass sie das gleiche Glück erleben können wie wir."

Kleinbauern stärken, Agrarwahnsinn stoppen!

Unsere PartnerInnen von der Landpastorale San Marcos leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Menschen in Sipacapa aus eigener Kraft zur guten Ernte kommen. Ihr agrarökologischer Ansatz ist ein Gegenentwurf zur agroindustriellen Landwirtschaft der großen Agrarkonzerne. Cristina Crúz betont, wie wichtig das ist: „Wir leben von unserer Ernte. Sie gibt uns Kraft." Bitte unterstützen Sie die Menschen in Sipacapa: Eine gute Ernte ist ihre Basis für ein gutes Leben!

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