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Maximilian Knoblauch

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Ohne Land kein Leben!

Ihre Spende stärkt Kleinbauernfamilien im globalen Süden

Stellen Sie sich doch mal vor, morgen klopft jemand an Ihre Tür und sagt: „Sie müssen jetzt raus aus Ihrer Wohnung!“ Und dieser jemand ist der Staat, der Sie einfach enteignet – von einem Tag auf den anderen. Oder Investoren, weil sie gute Geschäfte mit Ihrer Wohnung machen können.

Was für Sie undenkbar scheinen mag, ist für viele Kleinbauernfamilien im globalen Süden eine reale Gefahr. Beim Wettlauf um kostbares Land, ihre Lebensgrundlage, ziehen sie oft den Kürzeren. Weil ihnen Wissen und rechtlicher Schutz fehlen.

Nehmen Sie das nicht hin – Sie können etwas ändern!

Ob in Vietnam, Zentralamerika oder Mosambik unsere Partnerorganisationen im globalen Süden unterstützen Kleinbauernfamilien seit vielen Jahren. Sie helfen ihnen dabei, ihr Land zu verteidigen. Nur so können sie ihre eigene Landwirtschaft betreiben: Sie haben genug zu essen und können mit kleinen Überschüssen ihren Alltag meistern – aus eigener Kraft!

Wie wichtig das ist, hat sich zuletzt besonders deutlich in Mosambik gezeigt: Während es vielen Menschen im Land nach dem Zyklon 2019 und den Corona-Beschränkungen 2020 so schlecht geht wie kaum irgendwo anders auf der Welt, erwarten die Kleinbauernfamilien in den Projekten unserer Partnerorganisationen weiterhin stabile Ernten.

Gestalten Sie diesen Erfolg jetzt mit!

Fallbeispiel Mosambik: Kleinbäuerliche Initiativen verhindern den Landverlust!

Land ist in Mosambik in Staatsbesitz. Die Nutzungsrechte werden vom Staat vergeben. Wenn Investoren Land erwerben wollen, sollen zwar laut Gesetz auch die betroffenen Gemeinden einbezogen werden. In der Praxis wissen aber viele Kleinbäuerinnen und -bauern zu wenig über ihre Rechte und können sie deshalb auch nicht einfordern.

Das ändern unsere Partnerorganisationen ORAM und ADECRU. In Landrechte-Trainings klären sie die Bauern und Bäuerinnen darüber auf, wie sie sich vor dem Verlust ihres Landes schützen können.

ORAM hilft den Kleinbauernfamilien auch ganz praktisch dabei, ihr Land vermessen und registrieren zu lassen sowie Vereine und Genossenschaften zu gründen – denn gemeinsam sind die Familien einer Gemeinde viel stärker, als wenn sie sich einzeln gegen den drohenden Landverlust wehren.

„Seit unser Land registriert ist und wir einen Landtitel für unsere Flächen haben, sind die Konflikte um Land viel weniger geworden. Der Landtitel bedeutet für uns vor allem Sicherheit – wir können anbauen, ohne dass wir uns sorgen müssen. Unsere Gemeinde hat, gemeinsam mit ORAM, ein Bewässerungssystem installiert, so dass wir das ganze Jahr über Gemüse anbauen, ernten und vermarkten können.“

António Joaquim, Projektteilnehmer

Fallbeispiel Vietnam: Familien verteidigen ihr Land!

In Vietnam baut der Staat Fabriken, Wasserkraftwerke oder Fernverkehrsstraßen – und konfisziert dafür fruchtbares Agrarland. Die Kleinbauernfamilien, die auf dem Land leben und wirtschaften, werden zwangsumgesiedelt und unzureichend entschädigt. Hunger und Armut sind die Folge, aber auch Konflikte unter den Kleinbauern nehmen zu: Bei zwei Drittel aller zivilen Konflikte in Vietnam geht es um Land!

Unsere vietnamesische Partnerorganisation CISDOMA hat sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu Land für ethnische Minderheiten zu verbessern. Sie sind es, die das Land am dringendsten brauchen. Dabei spielt Wissen eine entscheidende Rolle: Oftmals ist den Betroffenen gar nicht bewusst, welche Landrechte sie haben und wie sie im Falle einer Enteignung eine angemessene Entschädigung einfordern können.

„Ich habe zum ersten Mal davon gehört, dass rechtlich beide Ehepartner im Landtitel vermerkt werden können. Das bietet viele Vorteile, vor allem für uns Frauen. So kann der Ehemann das Land nicht einfach verkaufen. Er muss damit rechnen, dass seine Frau Anspruch darauf erhebt und es behalten will, da nun beide Eigentumsrechte an dem Land besitzen. Es ist absolut notwendig, dass ich das mit meinem Mann diskutiere und wir unsere Landtitel dahingehend ändern lassen!“

Vi Thi Oanh, Projektteilnehmerin

Die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation fahren in die entlegensten Dörfer, versammeln die Menschen und klären sie über ihre Rechte auf. Sie unterstützen sie auch mit Rechtsberatungen bei der gewaltfreien Lösung von Konflikten. Außerdem geht es auch darum, Frauen zu stärken – denn Frauen ethnischer Minderheiten sind diejenigen, die in Vietnam am stärksten diskriminiert und benachteiligt werden.

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