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Weiterführende Infos

INKOTA-Infoblatt Klimawandel

INKOTA Brief 148: Jahrhundertkrise Klimawandel: Das Versagen der Politik

INKOTA-Dossier 4: Jahrhundertkrise Klimawandel: Das Versagen der Politik

Ansprechpartner

Arndt von Massenbach

Klima der Gerechtigkeit

Für einen Kurswechsel in der globalen Klimapolitik

Hurrikan Stan hat 2005 in Zentralamerika schwere Zerstörungen angerichtet.

Der Klimawandel bedroht Mensch und Natur weltweit. Gerade in vielen Ländern des Südens sind Millionen Menschen in ihrer Existenz gefährdet. Dabei ist der Klimawandel kein Naturphänomen, sondern die Folge mangelnder Verantwortung und Gerechtigkeit gegenüber den besonders betroffenen Menschen in Entwicklungsländern und den nachfolgenden Generationen. Die Bekämpfung des Klimawandels ist ein zentraler Prüfstein für eine solidarische Weltgesellschaft, die mit den allen Menschen zur Verfügung stehenden Gemeingütern verantwortungsbewusst und gerecht umgeht.

Der Klimawandel verstärkt die globale Ungerechtigkeit

Die reichen Industriegesellschaften des Nordens sind die Hauptverursacher der Treibhausprobleme und emittieren im Vergleich zu den Entwicklungsländern ein Vielfaches an Kohlendioxid (CO2) pro Kopf. So liegt der Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 in Deutschland bei circa zehn Tonnen im Jahr. Das ist etwa hundertmal so hoch wie in Tansania. Ganz Afrika ist nur für 3,5 Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen verantwortlich. Die Menschen in den armen Ländern leiden aber am meisten unter den Folgen des Klimawandels:

  • Bereits heute sterben jährlich 150.000 Menschen an den direkten oder indirekten Folgen des Klimawandels.
  • Experten befürchten einen massiven Anstieg von Hunger und Armut durch sinkende Ernteerträge infolge der Erderwärmung.
  • Steigende Meeresspiegel, Dürren oder Überschwemmungen bedrohen die Lebensgrundlage vieler Menschen in den Entwicklungsländern. Schon 2010 könnte es 50 Millionen Klima-Flüchtlinge geben.

Aktiv für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd

INKOTA setzt sich dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für Fragen der globalen "Klimagerechtigkeit" zu schärfen und Blockaden einer von kurzfristigen Interessen geleiteten Klimapolitik zu überwinden.

INKOTA ist Mitglied der Klima-Allianz, einem breiten Bündnis, das sich für konsequenten Klimaschutz in der Politik wie auch im persönlichen Einflussbereich einsetzt.

In einem Kooperationsprojekt mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt wollen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, was Nachhaltigkeit in internationaler Verantwortung für Deutschland bedeutet und wie die deutsche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig werden können. Grundlage dieser Debatte ist die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt", die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde.

In den Ländern des Südens, wo schon jetzt vor allem die Ärmsten unter den Folgen des Klimawandels in Form von Dürren, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen leiden, unterstützt INKOTA Projekte unserer Partnerorganisationen im Umwelt- und Katastrophenschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

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