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Ansprechpersonen

Berndt Hinzmann
Berndt Hinzmann

hinzmann[at]inkota.de
Tel.:
030-420 8202-51


Lena Janda

janda[at]inkota.de
Tel.: 030 / 420 8202-53

In Kooperation mit

SPITZE NADEL 2018

Aktionspreis gegen die dunkle Seite der Modeindustrie

Du engagierst Dich für Menschenwürde bei der Arbeit und machst mit spitzen und innovativen Aktionen auf die Missstände in der Modebranche aufmerksam? Dann bewirb Dich jetzt für den Aktionspreis SPITZE NADEL. Denn auch 2018 würdigen INKOTA und die cum ratione gGmbH wieder besonders wirksame Aktionen gegen die dunkle Seite der Modeindustrie.

Zum dritten Mal möchten wir mit dem Preis SPITZE NADEL besonders wirksame Aktionen würdigen, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit stark machen. 

Die Preisverleihung findet im Sommer 2018 im Rahmen der Ethical Fashion Show in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 30. April 2018.

Wer kann sich bewerben?

Für den Preis die SPITZE NADEL können sich alle Gruppen bewerben, die die dunkle Seite der Modeindustrie satt haben und in gemeinschaftlichem Engagement Aktionen durchführen, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für Gerechtigkeit und Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen. Die Teilnahme ist offen für Gruppen, Initiativen und Vereine, die auch ehrenamtlich arbeiten.

Wie kann ich mich bewerben?

Ganz einfach so:

  1. Kurze formlose Beschreibung der Aktion: Thema, Ziel, Art der Umsetzung, Reaktionen auf die Aktion (max. eine Seite).
  2. Zusammenstellen einer aussagekräftigen Dokumentation der Aktion (Fotos, Videos, Presseberichte, etc.).
  3. Ausfüllen des Bewerbungsformulars (PDF, 192 KB).
  4. Zusendung der Beschreibung, der Dokumentation und des Bewerbungsformulars per E-Mail an spitze-nadel[at]inkota.de oder postalisch:

    INKOTA-netzwerk e.V.
    Z. Hd. Lena Janda
    Chrysanthemenstraße 1-3
    10407 Berlin

Bewerbungsfrist ist der 30. April 2018.

Welche Kriterien werden zur Bewertung der Aktionen herangezogen?

Bei der Bewertung der Aktionen stehen vor allem drei Kriterien im Vordergrund:

  • Mit der Aktion wird eine breite Öffentlichkeit über die Missstände in der Textil- und Modeindustrie informiert und zum Handeln inspiriert. Möglichst viele Personen und Gruppen werden dazu mobilisiert, sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einzusetzen.
  • Durch die Aktionen wir das Interesse der Medien an der Thematik geweckt. Die Aktionen erzielen eine hohe Medienwirksamkeit.
  • Durch die Aktionen werden Politik und Unternehmen zum Handeln gezwungen. Die Textilbranche und die Schuh- und Lederindustrie werden unter Druck gesetzt und zu Reaktionen und Stellungnahmen gedrängt.

Außerdem spielen folgende Punkte bei der Bewertung eine Rolle:

  • Die Aktion verfolgt ein klares Ziel mit einer klaren Botschaft.
  • Die Aktion lädt zum Nachahmen ein.
  • Die Aktion ist originell und einzigartig.
  • Die Aktion ist in ein längerfristiges Engagement zu globalen Themen und Herausforderungen eingebettet.

Was gibt es zu gewinnen?

Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Bei gleich guten Einsendungen obliegt der Jury die Entscheidung, den Preis aufzuteilen.

Wann findet die Preisverleihung statt?

Die Preisverleihung findet im Sommer 2018 im Rahmen der Ethical Fashion Show in Berlin statt. Der/ die Gewinner/innen und alle Bewerber/innen werden rechtzeitig zur Preisverleihung in Berlin eingeladen.

Wer bewertet die Aktionen?

Die Aktionen werden von einer Jury, bestehend aus folgenden Personen, mit jeweils unterschiedlichen Hintergründen bewertet:

Die Juri der SPITZEN NADEL 2018

„Die Öffentlichkeit muss viel mehr Druck auf die konventionellen Textilhersteller und -händler in Deutschland ausüben, damit diese keine Textilien mehr anbieten, bei denen immer noch das Leid und das Blut der Näherinnen am Etikett klebt. Deshalb haben wir den Preis ‚SPITZE NADEL - gegen die dunkle Seite der Modeindustrie’ für die beste PR Aktion hierzu ausgelobt. Die Hersteller sind direkt verantwortlich. Sie können und müssen ihre Zulieferer zur Einhaltung menschlicher Produktionsbedingungen bringen. Dass dies möglich ist zeigt fair gehandelte und mit entsprechenden Textil Labeln versehene Mode. Es gibt keine Ausreden mehr. Wir müssen dies einfordern und selbst überlegt handeln beim Textilien Einkauf.”
– Kerstin Haarmann, cum ratione gGmbH (Initiatorin des Preises)

„Aktivisten und Aktivistinnen die gegen die untragbaren Zustände in der Textil- und Modeindustrie aufbegehren und die Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam machen, tragen dazu bei, dass ArbeiterInnen entschädigt und Arbeitsbedingungen im globalen Süden verbessert werden. Dieses Engagement muss gewürdigt werden.
– Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk (Initiator des Preises)

„Faire Kleidung zu kaufen muss genauso selbstverständlich werden wie mit Erneuerbaren Energien Strom zu erzeugen oder unsere Wohnungen zu heizen. Deshalb muss die Öffentlichkeit noch wirksamer über die unmenschlichen Produktionsbedingungen in der Textilindustrie informiert werden. Solche Aktionen soll der Preis ‚SPITZE NADEL - gegen die dunkle Seite der Modeindustrie’ fördern.”
– Bärbel Höhn, MdB

„Globale Wertschöpfungsketten dürfen kein Synonym für organisierte Verantwortungslosigkeit sein. Damit sich die Politik nicht länger einer Regulierung dieser globalen Wertschöpfungsketten verweigern kann, müssen wir handeln.
– Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung

„Der allergrößte Teil unserer Kleidung wurde zu Bedingungen hergestellt, die wir hierzulande niemals dulden würden. Seit ihrer Entstehung ist die Textilindustrie immer in Gegenden mit niedrigeren Sozial- und Lohnstandards weitergezogen, wenn sich in einem Land eine selbstbewusste Arbeiterinnenschaft entwickelt hat. Die Spitze Nadel liefert einen wichtigen Beitrag dazu, diese schlechte Tradition zu beenden.”
– Heike Holdinghausen,Taz, Redakteurin Umwelt Wirtschaft

"Wir haben eine Konsumlawine in Gang gesetzt, die unseren Planeten zu ersticken droht. Sie heizt unseren Energieverbrauch an und damit das Klima auf, sie zerstört natürliche Landschaften, vergiftet die Meere, rottet Tier- und Pflanzenarten aus. Und nicht nur die Natur zahlt einen hohen Preis, sondern auch zahllose Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern, etwa die miserabel bezahlte Näherin in Bangladesch. Mit "Fast Fashion" ist uns das Gefühl für den Wert der Dinge verloren gegangen. Wir kaufen immer neue Textilien, um sie immer kürzere Zeit zu nutzen und nicht zu schätzen. Der Preis der Spitzen Nadel steht dagegen für Respekt im Umgang mit Mode und mit den Menschen, die viel mit viel Geschick und Kenntnissen Mode fertigen."
– Kirsten Brodde (Detox Kampagne Greenpeace)

Maria Wenk

Ich finde Aktionen wie die SPITZE NADEL wichtig, denn mit engagierten Projekten können wir mehr Menschen erreichen und über die Zustände in der Kleidungsindustrie aufklären sowie große Konzerne oder die Politik zum Handeln bewegen.
– Marina Wenk, Bloggerin und Fernsehjournalistin

Ansprechpersonen

Kerstin Haarmann, E-Mail: k.haarmann[at]cum-ratione.org, Tel.: 05252-50445

Berndt Hinzmann, E-Mail: hinzmann[at]inkota.de, Tel.: 030 420 820 2-51

Lena Janda, E-Mail: janda[at]inkota.de, Tel.: 030 420 820 2-53.

SPITZE NADEL PreisträgerInnen

2017

2016

Wir danken allen AktivistInnen für Ihr Engagement, die dunkle Seite der Modeindustrie aufzudecken und Missstände in der Textilindustrie öffentlich zu machen. Und freuen uns schon jetzt auf die Bewerbungen für den Aktionspreis SPITZE NADEL 2018.