Kampagnen-Infos, Mit-Mach-Aktionen, Termine - Abonnieren Sie den INKOTA-Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden!

Ansprechpersonen

Berndt Hinzmann
Berndt Hinzmann

hinzmann[at]inkota.de
Tel.:
030-420 8202-51


Lena Janda

janda[at]inkota.de
Tel.: 030 / 420 8202-53

Macht der Armut ein Ende!

Kampagne für einen Asiatischen Grundlohn

ArbeiterInnen in der Bekleidungsindustrie bekommen trotz schwerer Arbeit einen Lohn, von dem Sie nicht leben können. Deshalb starten sie die "Asia Floor Wage"-Kampagne, die für den asiatischen Kontinent einen "Existenz sichernden Lohn – Living Wage"™ berechnet hat, an dem sich Unternehmen und Politik orientieren können.

Die Handelshäuser und Marken, die in verschiedenen Ländern Asiens ihre Waren beschaffen, sind aufgefordert, ebenso wie die Politik, die Forderungen der für sie arbeitenden Menschen umzusetzen. Sie müssen einen Lohn zahlen, der ausreicht, die Familie zu ernähren und zu kleiden, Vorsorge für die Ausbildung der Kinder und die Gesundheit zu treffen sowie Miete für die einfache Unterkunft zu zahlen. Deshalb die Forderung nach einem „Asiatischen Grundlohn – Asia Floor Wage”.

Alle Unternehmen, die ihre ArbeiterInnen unter dem Richtwert der AFW entlohnen, zahlen Hungerlöhne. Für das Jahr 2009 wurde der Wert von 475 US-Dollar PPP pro Monat errechnet. Der AFW benutzt dazu das Konzept der Purchaising Power Parity (PPP) bzw. der Kaufkraftparität (KKP) der Weltbank.

Der von einem breiten Bündnis aus Arbeitsrechtsorganisationen berechnete und auf verschiedene Länder übertragbare „Orientierungswert" erhält zahlreiche Unterstützung von Menschen- und Arbeitsrechtsorganisationen und Gewerkschaften weltweit.

Die Kampagne ruft dazu auf: Schluss mit Hungerlöhnen! Denn Gedenktage wie der „Tag gegen den Hunger"™ oder für „Menschenwürdige Arbeit"™ reichen nicht aus. Die Kampagne für Saubere Kleidung und das INKOTA-netzwerk sind Unterstützer des internationalen Bündnisses.