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Firmenprofile 2010: Discover Fairness!

Zweifelhafte Geschäftsgebaren
in der Outdoor-Branche

Welche Maßnahmen ergreifen Outdoor-Unternehmen für die Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte in ihren Zulieferbetrieben? Um dieser Frage nachzugehen, führte die Kampagne für Saubere Kleidung 2010 eine Befragung durch. Auf Basis der Selbstauskünfte der Unternehmen konnten deutliche Unterschiede in Bezug auf die Standards und deren Umsetzung festgestellt werden.

Zentrale Ergebnisse

Einige Unternehmen missachten in ihren Selbsterklärungen die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Weiterhin kommt die Befragung zu dem Ergebniss: Löhne, die für ein Leben in Würde ausreichen, wurden nicht festgeschrieben. Ebenso fehlen Obergrenzen für Überstunden, wodurch exzessiver Mehrarbeit in den Fertigungsstätten Tür und Tor geöffnet ist. Viele Unternehmen treffen keinerlei Vorkehrungen für eine Mitbestimmung von ArbeiterInnen. Viele Produktionsstandorte befinden sich in Produktionsländern in denen es keine Gewerkschaftsfreiheit gibt.

Einige Anbieter setzen jedoch bereits auf ein umfassenderes Verständnis von Nachhaltigkeit in Bezug auf soziale Kriterien. In den letzten beiden Jahren wurden einzelne Unternehmen „Gipfelstürmer” in Sachen Sozialstandards, in dem diese der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten sind. Die Mitglieder dieser Multi-Stakeholder-Initiative verpflichten sich zu den wichtigsten Normen der Internationalen Arbeitsorganisation: Existenzsichernde Löhne, 48 Stunden pro Woche und alleinig freiwillige Überstunden als maximale Arbeitszeit. Ebenso gehören dazu Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen. Sicher gestellt sind außerdem eine unabhängige Verifizierung und Transparenz als Voraussetzung für Verbesserungen.

Studie zum Download

(PDF, 955 KB)

Pressemeldung zur Studie

(PDF, 92 KB)