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† Georg Kardinal Sterzinsky

Erzbischof von Berlin

Kardinal Sterzinsky wurde 1936 in Ostpreußen geboren. Nach seiner Priesterweihe 1960 war er unter anderem 15 Jahre als Pfarrer in Jena und anschließend als Generalvikar des Bischöflichen Amtes Erfurt-Meinigen tätig. 1989 wurde er zum Bischof von Berlin ernannt und stand der Arbeitsgemeinschaft der Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz – Region Ost bis zu deren Auflösung vor. 1991 wurde Sterzinsky zum Kardinal kreiert und 1994 zum Erzbischof. Bis 1996 war er Mitglied in der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit Mitte der 90er Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Migrationsfragen der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied im Päpstlichen Migrantenrat.

Kardinal Sterzinsky ist am 30. Juni 2011 verstorben.

Über sein Engagement für INKOTA sagte er vor einigen Jahren: „Ich unterstütze die entwicklungspolitische Arbeit von INKOTA, weil das entwicklungspolitische Engagement ein Element der Sendung der Kirche ist. Von Anfang an hat die Kirche Personalität und Sozialität des Menschen anerkannt und gefördert. Viele Entfaltungschancen, die Menschen auf der nördlichen Erdhalbkugel haben, fehlen denen in der südlichen Hemisphäre. Die Menschen in der 'Dritten Welt' leiden nicht nur unter dieser Ungerechtigkeit, sondern auch unter existenzbedrohender Armut, unter Hunger und zahlreichen anderen Nöten. Wer sich dies bewusst macht, kann gar nicht anders, als darauf hinzuwirken, dass Entwicklungspolitik Querschnittsthema der Gesamtpolitik wird, wie es beispielsweise auch das Wirtschafts- und Sozialwort der Kirchen von 1997 fordert (Nr. 242). Wollen Christen glaubwürdig sein, können sie heute für dieses Anliegen nur in ökumenischer Gemeinsamkeit eintreten und zusammen wirken. Dabei ist das INKOTA-netzwerk in unserer Region ein profitabler Akteur, dem meine Unterstützung gilt.“

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