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Kleidertauschparty für menschenwürdige Arbeitsbedingungen: Vierter KleiderWandel setzt Zeichen gegen Konsumwahn und giftige Kleidung

[Berlin, 15. August 2018] – Am Sonntag veranstaltet ein Bündnis aus Entwicklungs- und Umweltorganisationen in Berlin zum vierten Mal die große Kleidertauschparty KleiderWandel im Osthafen in Friedrichshain. Neben Stöbern, Tauschen und Chillen können sich die BesucherInnen über die sozialen und ökologischen Folgen der Fashion-Industrie informieren: Das Bündnis zeigt Alternativen abseits vom Mainstream auf. Erfahrungsgemäß werden etwa 1.500 BesucherInnen erwartet.

„Der KleiderWandel ist ein gutes Beispiel dafür, wie INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung lokale Aktionen mit nationalen und internationalen Kampagnen verbinden“, sagt INKOTA-Referentin Lena Janda. Mit ihrem Vortrag „Wir blicken nach Indien: Missstände in der Schuh- und Lederproduktion“ berichtet sie von Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Arbeitsrechtsverletzungen in indischen Fabriken und Gerbereien und gibt Einblicke in die Kampagnenarbeit.

INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) machen mit diesem Engagement deutlich, dass Menschenrechte bei der Arbeit nicht freiwillig und keine beliebige Sache sind. Sie fordern eine politische Rahmensetzung, die Sozial- und Umweltstandards den Vorrang gibt.

Bei der Kleidertauschparty können bis zu zehn Kleidungsstücke abgegeben und für neue alte Lieblingsstücke getauscht werden. Außerdem gibt es Repair- und Upcycling-Stationen sowie Vorträge und Infostände rund um die Herstellung von Bekleidung und Schuhen. Für jüngere Gäste und Familien ist darüber hinaus eine besondere Ecke zum Mitmachen für Kinder eingerichtet. Und natürlich: Keine Party ohne DJs. Der Eintritt ist frei.

Für Journalisten besteht die Möglichkeit, im Vorfeld oder bei der Veranstaltung Interviews zu führen. Auch bei Foto- und Filmteams ist der KleiderWandel seit Jahren beliebt.

Ort: OSTHAFEN Berlin, Alt-Stralau 1-2, 10245 Berlin
Zeit: Sonntag, 19. August 2018, 12 bis 18 Uhr

Pressemitteilung als PDF (85 KB)

Ansprechpartnerinnen:
Lena Janda, INKOTA-netzwerk, Tel.: 030 420 820 253, E-Mail: janda@inkota.de

Helen Gimber, INKOTA-Aktionsgruppe CCC, Mobil: 0163 935 037 2, E-Mail: gimber@inkota.de

Das INKOTA-netzwerk ist eine entwicklungspolitische Organisation, die mit politischen Kampagnen und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen im globalen Süden Hunger und Armut bekämpft und für eine gerechte Globalisierung eintritt. INKOTA stärkt Menschen im globalen Süden, damit sie sich selbstbestimmt von Hunger und Armut befreien können.

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