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Ein Jahr Proteste gegen die Regierung in Nicaragua: AktivistInnen ziehen Bilanz

Einladung zur Pressekonferenz am 5. April, 15-17 Uhr

[Berlin, 1. April 2019] – Seit Beginn der massiven Proteste im April 2018 kommt Nicaragua nicht zur Ruhe: Mindestens 320 Menschen wurden getötet, über 700 aus politischen Gründen inhaftiert. Aktuell sitzen VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Regierung am Verhandlungstisch und ringen mühsam um die Wiederherstellung fundamentaler Menschenrechte. Der Blick auf Nicaragua verbindet sich immer stärker auch mit dem Blick auf das krisengeschüttelte Venezuela. AktivistInnen aus Nicaragua und Venezuela berichten über die aktuellen Entwicklungen und neue Politikansätze bei der Konferenz „Nicaragua und die Zukunft linker Politik: Utopie und Zerfall emanzipatorischer Gesellschaftsentwürfe“ vom 5. bis 7. April in Berlin. Rund 200 Fachleute und Interessierte haben sich angemeldet.

Pressekonferenz
Zeit: 5. April, 15-17 Uhr
Ort: KulturMarktHalle, Hanns-Eisler-Str. 93, 10409 Berlin

Folgende SprecherInnen stehen für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung:

  • Vilma Núñez, Präsidentin der Menschenrechtsorganisation CENIDH, Nicaragua
  • Francisca Ramírez, Anführerin der Bauernbewegung gegen den Kanalbau, Nicaragua/Costa Rica
  • Mónica López Baltodano, Rechtsanwältin und Aktivistin bei der Articulación de los Movimientos Sociales, Nicaragua/Costa Rica
  • Edgardo Lander, Soziologieprofessor, Mitarbeiter des Transnational Institute, Venezuela
  • María Teresa Blandón, Dozentin und feministische Aktivistin, Leiterin von La Corriente, Nicaragua
  • Yerling Aguilera, Dozentin und feministische Aktivistin bei der Articulación de los Movimentos Sociales, Nicaragua/Spanien

Presseeinladung als PDF (354 KB)

Weitere Informationen:

Biografische Angaben zu den SprecherInnen (PDF 344 KB)

Infos und Programm der Konferenz

Ansprechpartnerin:

Isabell Nordhausen, INKOTA-netzwerk, Mobil: +49 (0)173 6363 244, E-Mail: nordhausen@inkota.de

Das INKOTA-netzwerk ist eine entwicklungspolitische Organisation, die mit politischen Kampagnen und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen im globalen Süden Hunger und Armut bekämpft und für eine gerechte Globalisierung eintritt. INKOTA stärkt Menschen im globalen Süden, damit sie sich selbstbestimmt von Hunger und Armut befreien können.

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