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Um eine gerechtere Welt zu erreichen, sind Veränderungen im Norden und im Süden nötig. Mit unserer Auslandsprojektarbeit unterstützen wir Organisationen und Bewegungen, die sich für mehr Gerechtigkeit in ihren Ländern einsetzen. Besonderen Wert legen wir auf die langfristige Zusammenarbeit mit basisnahen Partnerorganisationen: Mit ausgewählten Organisationen arbeiten wir zumeist über viele Jahre hinweg zusammen. Diese Kontinuität erlaubt einen intensiven Austausch mit unseren Partnerorganisationen. Wir präsentieren keine im Norden entwickelten Projektvorschläge, sondern nehmen die Projektideen unserer Partnerorganisationen und der Menschen in den Projektgemeinden auf. Mit ihnen gemeinsam arbeiten wir für eine gerechtere Welt!

In den 1980er Jahren war das sandinistische Nicaragua eine Hoffnung für viele Menschen, die sich bei INKOTA engagierten. Aus diesen Jahren resultiert die besondere Bedeutung, die das zentralamerikanische Land bis heute für die Arbeit von INKOTA hat. Zurzeit ist das Netzwerk vor allem in den Bereichen ländliche Entwicklung, Frauenförderung und Menschenrechte aktiv.

Der Wahlsieg der ehemaligen Guerillabewegung FMLN bei den Präsidentschaftswahlen im März 2009 hat in El Salvador neue Hoffnungen auf Verbesserungen im Land geweckt. INKOTA unterstützt schon seit Beginn der 1990er Jahre Initiativen, die Hoffnungen Wirklichkeit werden lassen. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind ländliche Entwicklung, Ernährungssouveränität, Umwelt- und Katastrophenschutz und der Kampf gegen die grüne Gentechnik.

Auch im dritten Projektland INKOTAs in Zentralamerika ist ländliche Entwicklung ein Arbeitsschwerpunkt. Außerdem unterstützen wir den Kampf indigener Gemeinden gegen zerstörerische Bergbauprojekte. Unsere beiden Projektpartner sind Teil der Diözese San Marcos im westlichen Hochland Guatemalas.

Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern ist HIV/Aids auch in Mosambik eines der drängendsten Probleme. Wer infiziert oder erkrankt ist, wird schlecht versorgt und leidet unter Stigmatisierung und Ausgrenzung. Auch dagegen ist die Jugendinitiative AJUPIS aktiv, die sich außerdem gegen Kinderprostitution einsetzt. INKOTA unterstützt die ehrenamtlich aktiven Jugendlichen seit vielen Jahren.

Seit fast 20 Jahren unterstützt INKOTA in Vietnam die Einrichtungen von und für Behinderte, deren Förderung in diesem armen Land viel zu gering ist. Ein Teil der Behinderungen sind Spätfolgen des Krieges der USA gegen das Land und ihres Einsatzes von chemischen Kampfstoffen wie Agent Orange.
Ohne Ihre Unterstützung wäre unsere erfolgreiche Projektarbeit im Ausland gar nicht möglich. Zwar erhalten wir für unsere Projekte in der Regel Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder privater Stiftungen, wir müssen jedoch immer einen Eigenanteil aufbringen. Dafür benötigen wir Ihre Spenden. Jede finanzielle Hilfe ist für uns von großer Bedeutung. Jede Spende hilft!
Eine regelmäßige Unterstützung durch Daueraufträge und Einzugsermächtigungen erhöht unsere Planungssicherheit. Wollen Sie ein bestimmtes Projekt fördern, geben Sie bitte als Stichwort den Namen der Partnerorganisation oder des Projektes an. Sollten Ihnen bestimmte Länder besonders am Herzen liegen, so geben Sie als Stichwort den Ländernamen an.
Für Ihre solidarische Hilfe danken wir Ihnen – auch im Namen unserer Partnerorganisationen – sehr herzlich!
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