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Wasser darf keine Ware sein!

Griselda Hernández ist erst 44 Jahre alt – und eine der erfahrensten Kämpferinnen für das Recht auf Wasser in El Salvador. Gemeinsam mit anderen engagierten Menschen und mit erfahrenen Organisationen an ihrer Seite will sie die geplante Privatisierung des Wassers in El Salvador verhindern.

Dringende Unterstützung brauchen die Aktiven für den Schutz der Wasserquellen. Denn viele der kostbaren Quellen drohen zu versiegen, nachdem die schützenden Bäume im Umfeld gefällt wurden.

Mit Ihrer Hilfe wollen unsere Partner*innen deshalb 30.000 Bäume pflanzen. Damit schützen sie die Wasserquellen und leisten gleich noch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz!

Unbeirrt für das Menschenrecht auf Wasser: Griselda Hernández gründete ein Wasserkomitee in ihrer Region. 600 Familien haben nur deshalb heute ein eigenes Wassersystem. Foto: Acua

Warum es in El Salvador zu wenig Wasser gibt

Für uns kaum vorstellbar, aber in El Salvador Alltag: Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zwar regnet es deutlich mehr als etwa in Deutschland. Allerdings fällt der Regen übers Jahr verteilt sehr ungleich. Manchmal fallen hunderte Liter je Quadratmeter an nur einem Tag, dann wieder bleibt es selbst in der Regenzeit wochenlang trocken. Mit dem Klimawandel verstärken sich die Wetterextreme weiter.

Der Wassermangel hat aber auch eine andere Ursache: Seit Jahren fehlt eine nachhaltige Wasserpolitik, die auf den Schutz der Wasserquellen und Wasserreservoirs zielt und alle Menschen im Land mit sauberem Trinkwasser versorgt. Wer arm ist und in einem Stadtviertel oder in abgelegenen ländlichen Gemeinden ohne Zugang zur staatlichen Wasserversorgung lebt, muss sich sein Trinkwasser mitunter von privaten Wassertankwagen holen – und zahlt dann deutlich mehr für dieses Wasser als diejenigen, die mit dem billigeren Leitungswasser ihre Gärten bewässern.

Menschen erkämpfen das Recht auf Wasser!

Auch in der Gemeinde El Coplanar war die Situation bis vor einigen Jahren verheerend. Doch dann haben sich engagierte Menschen in der Region zusammengeschlossen und ein Wasserkomitee gegründet. Ihr Ziel: Der Bau eines eigenen Trinkwassersystems für mehrere hundert Familien. Zunächst musste beim Bürgemeister der Kreisstadt das Geld für das Projekt eingetrieben werden. Dann haben die Menschen die Arbeits- und Baumaterialien herangeschafft und damit begonnen, ihr eigenes Trinkwassersystem zu bauen.

„Das war Schwerstarbeit, aber wir haben nicht aufgegeben“, erinnert sich Griselda Hernández. Alle Familien haben – so gut sie eben konnten mitgearbeitet. Und am Ende haben wir einen großen Traum Wirklichkeit werden lassen!Nach einigen Jahren harter Arbeit hatten die ersten 160 Familien ein eigenes Wassersystem. Heute sind es schon 600 Familien in sieben Gemeinden!

Fordert ein Wassergesetz, das die Interessen der Menschen höherstellt als die Profitinteressen von Unternehmen: Omar Flores von der Menschenrechtsorganisation Fespad. Foto: INKOTA

Für ein nachhaltiges Wassergesetz brauchen die Engagierten jetzt Ihre Unterstützung!

Was Griselda Hernández und die anderen Frauen im Kleinen geschafft haben, wollen sie nun auch im Großen erreichen: die geplante Privatisierung des Wassers in El Salvador verhindern. Sie kämpfen für ein nachhaltiges Wassergesetz, das dazu beiträgt, das Menschenrecht auf Wasser zu verwirklichen.

„Mit diesem Gesetz soll Wasser als öffentliches Gut anerkannt werden“, erklärt Omar Flores von Fespad, der wichtigsten Menschenrechtsorganisation El Salvadors. „Wir wollen erreichen, dass alle Menschen in El Salvador ein Anrecht auf Zugang zu sauberem Wasser haben. Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht, das wir erkämpfen müssen!

TIPP: Spenden Sie zum Beispiel 65 Bäume!

Konkrete Unterstützung brauchen Griselda Hernández, Omar Flores und ihre Mitstreiter*innen unter anderem für den Schutz der Wasserquellen. Denn viele der kostbaren Quellen drohen zu versiegen, nachdem die schützenden Bäume im Umfeld gefällt wurden. Deshalb wollen unsere Partner*innen jetzt mit Ihrer Hilfe 30.000 Bäume pflanzen. Damit schützen sie die Wasserquellen und leisten gleich noch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ein Baum kostet gerade einmal einen Euro.

Spendenkonto:
KD-Bank
IBAN: DE06 3506 0190 1555 0000 10
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Wasser El Salvador