Einladung zur Konferenz "Tage der Agrarökologie" am 5. November 2026 in Berlin
Berlin

Tage der Agrarökologie 2026

Unsere Regionen ernährungsfähig machen!

Wann
5.11.2026 | 14.00 Uhr
Kategorie
Konferenz
Adresse
SPORE Initiative
Hermannstraße 86
12051 Berlin
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Wie können wir unsere Ernährungssysteme widerstandsfähiger, vielfältiger und gerechter gestalten? Was kann Agrarökologie dazu beitragen – und was braucht es, damit aus vielen einzelnen Initiativen starke Strukturen werden?

Bei der zentralen Veranstaltung der Tage der Agrarökologie 2026 kommen Menschen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Gemeinsam wollen wir Perspektiven austauschen, voneinander lernen und diskutieren, wie Agrarökologie in Deutschland stärker in die Praxis und Politik getragen werden kann.

Programm

14:00–14:30 Uhr Ankommen & Kaffee

14:45–15:45 Uhr Auftakt: Resilienz durch Vielfalt 
Begrüßung und Einführung in die Tage der Agrarökologie mit einem Impuls von Sambu Seck von der Bauernvereinigung KAFO aus Guinea-Bissau. 
Nina Rothermel, Weltfriedensdienst e.V.

16:00–17:30 Uhr 
Workshop 1 – Agrarökologie anschlussfähig erzählen - Ein Workshop zum Verstehen und Weitertragen 
Wie wird Agrarökologie von außen wahrgenommen? Was braucht es, damit das Konzept verständlicher, einladender und anschlussfähiger für andere Akteure und Bewegungen wird?
Workshopleitung: Levke Seefeld und Mireille Remesch, Essen mit Zukunft

Workshop 2 – Berlin isst Brandenburg – von starken Nischen zu starken Strukturen
Wie wird Agrarökologie von außen wahrgenommen? Was braucht es, damit das Konzept verständlicher, einladender und anschlussfähiger für andere Akteure und Bewegungen wird?
Workshopleitung: Levke Seefeld und Mireille Remesch, Essen mit Zukunft

Workshop 3 – Wie aus Vielfalt ein agrarökologisches Ökosystem entsteht Von Vielfalt zu Kooperation 
Überall engagieren sich Menschen für vielfältigere, resilientere und gerechtere Ernährungssysteme: in Landwirtschaft und Verarbeitung, in Forschung, Beratung, Zivilgesellschaft und Politik. Doch wie können diese unterschiedlichen Beiträge besser zusammenspielen? Was braucht es, damit aus einzelnen Initiativen, Projekten und Ideen tragfähige Kooperationen und wirksame Strukturen entstehen? 
Workshopleitung: Anne Sträßer, Romero Initiative mit Anke Kähler, Agrarökologische Praxis Allianz

Mitmach-Aktion

Kein Gift auf Acker und Teller

In der EU verbotene Ackergifte werden weiterhin in Ländern des Globalen Südens exportiert. Auf Bananen, Mangos und in Gewürzen landen sie wieder bei uns auf dem Teller. Unterschreiben Sie jetzt für einen Stopp gefährlicher Ackergifte!

Jetzt Petition unterzeichnen!

17:30–18:00 Uhr Abendimbiss & Austausch
Zeit zum Vernetzen, Weiterdiskutieren und Kennenlernen.

18:00–19:30 Uhr Fishbowl: Wie bringen wir Agrarökologie in die Umsetzung?
Welche zentralen Herausforderungen gibt es für Agrarökologie in Deutschland? Wo liegen die größten Hebel? Und was braucht es, damit Agrarökologie als angewandtes Konzept für Praktiker*innen vorankommt?
Mit Perspektiven aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Zivilgesellschaft und Politik sowie einem internationalen Blick auf Agrarökologie.
Moderation: Tanja Busse

Die Fishbowl wird eröffnet von:
Sebastian Schmidt - Biolandwirt, politischer Landschaftsgestalter und Umweltaktivist
Anja Rackette - Bäckerin, Herzensbäckerei Meißen
Karl Bär - Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen
Marcel Bauer - Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke
Sambu Seck - Bauernvereinigung KAFO aus Guinea-Bissau

Weitere Beteiligte aus Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ergänzen die Workshops und Diskussionen.

Hier geht es direkt zur Anmeldung

Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Tage der Agrarökologie 2026. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe finden von Oktober bis November zahlreiche weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland statt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Agrarökologischen Praxis Allianz, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Europäische Union, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst und der Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE). Für den Inhalt sind allein die Veranstalter verantwortlich. Der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Zuwendungsgeber angesehen werden.

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