INKOTA bekommt jedes Jahr das DZI-Spendensiegel verliehen. Damit bescheinigt uns das DZI als einer von ca. 230 unter bundesweit ca. 20.000 spendensammelnden Organisationen einen sparsamen und transparenten Umgang mit Spendengeldern.

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Dr. Hendrik Sander
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INKOTA Jahresbericht 2016

Pressemitteilungen

2017

[Berlin, 07. Dezember 2017] – INKOTA und die cum ratione gGmbH loben zum dritten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Aktionspreis SPITZE NADEL aus. Damit werden innovative und öffentlichkeitswirksame Aktionen gefördert, die sich gegen die Missstände in der Modeindustrie richten und die Zustände in den Gerbereien, Schuh- und Textilfabriken weltweit anprangern.

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[Brüssel, 20. November 2017] – Die Kampagne Change Your Shoes hat heute einen verbindlichen Einsatz der EU für die Wahrung von Menschen- und Arbeitsrechten in der Schuh- und Lederbranche gefordert. Anlass war der Runde Tisch zur Schuh- und Bekleidungsbranche im Europäischen Parlament. Den Absichtserklärungen von Kommission, Rat und Parlament der EU in diesem Jahr müssten wirksame Taten folgen. Die Forderungen nach mehr Transparenz und sozialer Verantwortung in der Schuhbranche, die mehr als 13.000 Europäerinnen und Europäer unterzeichnet haben, sollte die Politik ernst und deshalb die Hersteller und Händler von Schuhen und Leder in die Pflicht nehmen.

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[Berlin, 21. September 2017] – Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent.

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[Berlin, 15. September 2017] – Am Nachmittag des 16. September veranstalten mehrere Organisationen die Kleidertauschparty „KleiderWandel” auf dem RAW-Gelände in Berlin Friedrichshain. Ziel der Veranstaltung vom INKOTA-netzwerk, Greenpeace Berlin und der Aktionsgruppe Berlin der Clean Clothes Campaign ist es, BesucherInnen über die sozialen und ökologischen Folgen der Fast Fashion-Industrie zu informieren und Alternativen aufzuzeigen. Alle Gäste können bis zu zehn Kleidungsstücke, die sie nicht mehr tragen, abgeben und sich neue aussuchen. Die Veranstaltung wird mit DJs, Repair- und Upcycling-Stationen, Informationen zur Textil- und Schuhherstellung sowie einer Kinderecke bereichert. Der Eintritt ist frei.

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[Berlin, 11.09.2017] Am fünften Jahrestag des tödlichen Brands in der Ali Enterprise Fabrik gedenkt die Kampagne für Saubere Kleidung den 250 Opfern. Die Bilanz der CCC nach fünf Jahren ist finster: Durch fehlende Sicherheitsinspektionen sind tausende pakistanische Textilarbeiter*innen täglich dem Risiko ausgesetzt, sich zu verletzen oder gar zu sterben. 

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[Berlin, 22. August 2017] – Heute ist die Prüfungsfrist für die Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch die deutsche Bayer AG auf EU-Ebene ausgelaufen. Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat Bedenken, dass die Übernahme den Wettbewerb beeinträchtigen könnte. Deswegen unterzieht sie die Fusion in den folgenden 90 Arbeitstagen einer vertieften Prüfung. INKOTA teilt die Bedenken und fordert Frau Vestager auf, zum Schutz der Umwelt sowie der kleinbäuerlichen Landwirtschaft die Fusion abzulehnen.

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[Berlin/Verden an der Aller, 18. August 2017] – Ein Bündnis aus zahlreichen Umweltverbänden und Initiativen hat sich heute solidarisch mit den Anti-Kohle-Protesten erklärt, die nächste Woche in den rheinischen Braunkohle-Gebieten stattfinden werden. In der Solidaritätserklärung heißt es unter anderem: “Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen. ‘Ende Gelände’ ist ein aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie.”

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[Berlin, 1. August 2017] – Morgen ist der sogenannte Erdüberlastungstag. An diesem Tag sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht, die der Weltbevölkerung rechnerisch zur Verfügung stünden, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der globale Erdüberlastungstag ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um sechs Tage nach vorn gerückt, die Überlastung nimmt also weiterhin zu. Morgen werden mehrere Organisationen mit einer kreativen Aktion auf dem Altmarkt die kommende Bundesregierung deshalb auffordern, sich für konkrete Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs einzusetzen.

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Rechnerisch 1,7 Erden zur Deckung des weltweiten Jahresbedarfs nötig

[Berlin, 27. Juli 2017] – Am kommenden Mittwoch ist der sogenannte Erdüberlastungstag. An diesem Tag sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht, die der Weltbevölkerung rechnerisch zur Verfügung stünden, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der globale Erdüberlastungstag ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um sechs Tage nach vorn gerückt, die Überlastung nimmt also weiterhin zu. Am Mittwoch wollen mehrere Organisationen mit einer kreativen Aktion vor dem Brandenburger Tor die nächste Bundesregierung deshalb auffordern, sich für konkrete Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs einzusetzen.

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Pressemitteilung der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien

[Berlin, 24. Juli 2017] – In diesem Sommer befindet sich das Textilbündnis nach Einschätzung der zivilgesellschaftlichen Mitglieder in einer entscheidenden Phase: Wie viele Roadmaps (jährliche Maßnahmenpläne der Mitglieder zur Umsetzung sozialer und ökologischer Ziele) werden die Plausibilitätsprüfung erfolgreich bestehen? Wie viele Mitglieder des Textilbündnisses werden ihre Roadmap veröffentlichen? Welchen Anspruchsgrad werden diese Roadmaps haben? Wird das Bündnis sich auf inhaltlich verbindliche Anforderungen für die Roadmaps der nächsten Jahre wie zum Beispiel Schritte hin zur Umsetzung von existenzsichernden Löhnen einigen?

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[Berlin, 5. Juli 2017] – In der Multifabs Ltd. Textilfabrik in Bangladesch explodierte am Dienstag ein Heizungskessel. Dabei wurden mindestens 10 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Explosion war so heftig, dass Teile der Fabrik einstürzten. Erste Nachforschungen der Clean Clothes Campaign ergaben, dass auch Aldi Nord, Aldi Süd, Metro AG und Takko Einkäufer bei Multifabs Ltd. sind. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung fordern, dringend die Sicherheitsinspektionen auszuweiten.

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[Berlin/Paderborn, 5. Juli 2017] – Gestern Abend haben die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione (Paderborn) und das INKOTA-netzwerk (Berlin) den Aktionspreis SPITZE NADEL an den Gesamtbetriebsrat von H&M und die Weltläden der Region Iller-Lech verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Ethical Fashion Show im Funkhaus Berlin statt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Initiativen, die mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen.

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[Berlin, 1. Juli 2017] – Das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA warnt davor, die Übernahme von Monsanto durch die deutsche Bayer AG zu genehmigen, die gestern zur Prüfung bei der EU angemeldet wurde. Wenn neben Bayer-Monsanto auch die Fusionen von ChemChina und Syngenta sowie Dow Chemical und DuPont grünes Licht erhalten, würden in Zukunft nur drei Konzerne rund 70 Prozent des globalen Pestizidmarktes und mehr als 60 Prozent des weltweit verkauften Saatguts kontrollieren. INKOTA fordert von der Bundesregierung, Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einzureichen, wenn die EU-Kommission die Bayer-Monsanto-Fusion genehmigen sollte.

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[Berlin/Paderborn, 29. Juni 2017] – Das INKOTA-netzwerk und die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione verleihen am kommenden Dienstag, den 4. Juli im Funkhaus Berlin die Spitze Nadel. Der bundesweite Aktionspreis würdigt Initiativen, die im vergangenen Jahr mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam gemacht und sich für die Menschenrechte der Arbeiter eingesetzt haben.

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[Berlin, 26. Juni 2017] – Die heute veröffentlichte Online-Map „SuSY” macht in ganz Europa viele soziale und solidarische Wirtschaftsprojekte sichtbar und lädt zu Austausch und Vernetzung ein. Gemeinschaftsgärten, Food Coops und Umsonstläden sind Beispiele für die wachsende Zahl von alternativen Wirtschaftsinitiativen.

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[Berlin, 22. Juni 2017] – Umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen protestierten heute mit einem „Konzern-Dinosaurier“, einem Bauernhofmodell und Stoppschildern vor dem Bundestag und forderten die Bundesregierung auf, in Brüssel auf ein Verbot der geplanten Konzernübernahme zu drängen und notfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Im Parlament stellte die Fraktion der Grünen heute einen ähnlichen Antrag.

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[Berlin, 08. Juni 2017] – Gestern haben die beiden größten Zertifizierungsorganisationen im Kakaosektor Rainforest Alliance und UTZ verkündet, unter dem Namen „Rainforest Alliance“ zu fusionieren. Bis Anfang 2019 wollen die Zertifizierer einen neuen gemeinsamen Standard veröffentlichen. Die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! appelliert an die neue Organisation, Strategien zu entwickeln, damit zertifizierte Kakaobauernfamilien ein existenzsicherndes Einkommen erzielen. Davon seien sowohl Rainforest Alliance als auch UTZ bisher weit entfernt. Für Konsumenten bringe die Fusion etwas Licht in den unübersichtlichen Siegel-Dschungel im Kakaosektor.

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[Berlin, 6. Juni 2017] – Das INKOTA-netzwerk veröffentlicht heute eine Studie, die massive Arbeitsrechtsverletzungen in der türkischen Schuh- und Lederindustrie aufdeckt. Die Staaten der Europäischen Union, allen voran Deutschland, sind die größten Abnehmer von Schuhen aus der Türkei. Deshalb fordert INKOTA zusammen mit seinen Partnern von Change Your Shoes europäische Schuhunternehmen auf, die Einhaltung der Menschenrechte in Produktionsländern wie der Türkei sicherzustellen und darüber öffentlich zu berichten.

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[Dresden, 17. Mai 2017] – Menschenrechtsaktivisten werden am heutigen Mittwoch ab 18:30 Uhr auf dem Dresdner Neumarkt mit einem satirischen Straßentheater die Frauenkirche abtragen, weil darunter Braunkohlevorkommen entdeckt worden sein sollen. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen, das INKOTA-netzwerk und eine Gruppe Studierender von der TU Dresden organisieren die künstlerische Aktion, um auf die Folgen des Braunkohleabbaus in Sachsen und Menschenrechtsverletzungen durch die globale Ressourcenausbeutung aufmerksam zu machen.

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[Berlin, 25. April 2017] – 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen. Denn Ende März und Anfang April hatte die EU-Wettbewerbskommissarin grünes Licht für die Fusionen von ChemChina und Syngenta sowie Dow und Dupont gegeben. Die ebenfalls umstrittene Übernahme des Gentechnik-Konzerns Monsanto durch die Bayer AG könnte genauso genehmigt werden, weil die Wettbewerbskontrolle den Übernahmeprojekten der global agierenden Konzerne zu wenig entgegensetzen kann.

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[Berlin/Aachen, 24. April 2017] – Vor der Bayer-Hauptversammlung am Freitag in Bonn warnen entwicklungspolitische Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen, begrenzter Auswahl bei Saatgut und Pestiziden sowie Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Agrarchemikalien leiden. Kleinbäuerliche Landwirtschaft müsse deshalb endlich als Erfolgsmodell für die Welternährung anerkannt und stärker gefördert werden. Kleinbauern erzeugen heute 80 Prozent der Lebensmittel weltweit.

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Nachhaltig nutzbare Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland schon am 24. April aufgebraucht

[Berlin, 21. April 2017] – Am Montag hat die Bevölkerung in Deutschland die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch in diesem Jahr zur Verfügung stünde, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, wie dringend ökologische Belastungsgrenzen und umfassende Nachhaltigkeitsaspekte in die deutsche Wirtschafts- und Rohstoffpolitik einbezogen werden müssen. Der Tag verdeutlicht zudem, dass sich das Konsumverhalten der Menschen hierzulande ändern muss.

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[Berlin, 6. April 2017] – Einen Tag nach der Bekanntgabe der EU-Kommission, auch die zweite Mega-Fusion der Agrarchemie- und Saatgutkonzerne zu genehmigen, rufen 24 Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke dazu auf, das Wettbewerbsrecht schärfer zu fassen.

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[Berlin, 5. April 2017] – Deutsche NGOs kritisieren entschieden die heutige Zustimmung der EU-Wettbewerbsrechtkommissarin Margrethe Vestager zur Mega-Fusion des chinesischen Chemiekonzerns ChemChina mit dem Schweizer Saatgut- und Chemiekonzern Syngenta. Sie stellen sich damit gegen eine Reihe von Mega-Fusionen im Agrar- und Pestizidmarkt. Erst vor 9 Tagen hatte die EU der Fusion von Dow und DuPont grünes Licht gegeben. Zudem will Bayer den Konzern Monsanto übernehmen.

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[Berlin, 31. März 2017] – Gestern verkündete die ivorische Kakaovermarktungsstelle Conseil Café Cacao, zum 1. April 2017 den staatlich garantierten Kakaopreis um 30 Prozent zu senken. Der Weltmarktpreis für Kakao war zuletzt innerhalb eines halben Jahres um etwa ein Drittel auf teilweise unter 2000 US-Dollar pro Tonne gefallen. Während sich in Deutschland Kinder auf die Schokoladenköstlichkeiten im Osternest freuen, müssen Kakaobauernfamilien in der Elfenbeinküste nun mit starken Einkommensverlusten rechnen. Die Situation tausender Kakaobauernfamilien wird sich dadurch drastisch verschärfen. INKOTA fordert die Schokoladenindustrie auf, Strategien zu entwickeln, um Preisschwankungen besser aufzufangen und den Bauern ein existenzsicherndes Einkommen zu garantieren.

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[Berlin, 30. März 2017] – Am heutigen 30. März organisieren die indonesischen Gewerkschaften GSBI und FSPMI eine Protestaktion vor der deutschen Botschaft in Jakarta, um auf das Schicksal von 4000 Arbeiterinnen aufmerksam zu machen, die bei einem Zulieferer von den deutschen Unternehmen s.Oliver und Gerry Weber gearbeitet haben. Im April 2015 hat die insolvente Textilfabrik Jaba Garmindo in Indonesien geschlossen. Bis heute warten Tausende vorwiegend weibliche Beschäftigte, die damals entlassen wurden, vergebens auf vier ausstehende Monatsgehälter sowie Abfindungen von insgesamt fast 11 Millionen US-Dollar. Die Kampagne für Saubere Kleidung ruft s.Oliver und Gerry Weber dazu auf, sich an den Entschädigungszahlungen zu beteiligen.

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[Berlin, 27. März 2017] – Fast 200 Organisationen fordern die Europäische Kommission heute in einem offenen Brief auf, die Fusionspläne von Bayer und Monsanto, Dow Chemical und DuPont sowie Syngenta und ChemChina zu stoppen. Darunter sind die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Aktion Agrar, der BUND, das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile- Lateinamerika (FDCL), FIAN Deutschland, die Freien Bäcker, das Gen-ethische Netzwerk, das INKOTA-netzwerk, die Kampagne Meine Landwirtschaft und Save Our Seeds aus Deutschland. Zur symbolischen Übergabe des Briefes versammeln sich die genannten Organisationen heute um 09:30 Uhr zu einer einstündigen Fotoaktion und Kundgebung vor der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin.

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SPITZE NADEL – Preis für innovative Aktionen, damit Fashion fair wird

[Berlin/ Paderborn, 6. März 2017] – Das INKOTA-netzwerk und die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione loben zum zweiten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Preis SPITZE NADEL aus. Damit werden besonders kreative und öffentlichkeitswirksame Aktionen gewürdigt, die kritikwürdige Zustände in den Gerbereien, Schuh- und Textilfabriken weltweit anprangern und sich für eine gerechtere Modeproduktion einsetzen. Noch bis zum 30. April 2017 können sich alle Gruppen, Initiativen und Vereine bewerben, die mit ihrer Aktion die öffentliche Aufmerksamkeit auf die dunkle Seite der Modeindustrie gelenkt haben.

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Neue Studie erschienen: „Zwei Paar Schuhe? – Indonesische Lederschuhproduktion und Arbeitsrechte“

[Bonn/Berlin, 01. März 2017] – Will man wissen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen unsere Lederschuhe hergestellt werden, lohnt sich ein Blick nach Indonesien. Das Land ist mit rund 1 Mrd. Paar Schuhen bzw. einem Weltmarktanteil von 4,4 % der viertgrößte Schuhproduzent nach China, Indien und Vietnam. Die Arbeitsbedingungen im indonesischen Schuh- und Ledersektor lassen jedoch zu wünschen übrig, und das trotz bemerkenswerter arbeitsrechtlicher Errungenschaften und weitreichender gesetzlicher Bestimmungen. Das sind die Ergebnisse einer heute erschienenen Studie von SÜDWIND und INKOTA.

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