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Dr. Hendrik Sander
sander[at]inkota.de
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INKOTA Jahresbericht 2016

Pressemitteilungen

2017

[Berlin, 21. September 2017] – Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent.

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[Berlin, 15. September 2017] – Am Nachmittag des 16. September veranstalten mehrere Organisationen die Kleidertauschparty „KleiderWandel” auf dem RAW-Gelände in Berlin Friedrichshain. Ziel der Veranstaltung vom INKOTA-netzwerk, Greenpeace Berlin und der Aktionsgruppe Berlin der Clean Clothes Campaign ist es, BesucherInnen über die sozialen und ökologischen Folgen der Fast Fashion-Industrie zu informieren und Alternativen aufzuzeigen. Alle Gäste können bis zu zehn Kleidungsstücke, die sie nicht mehr tragen, abgeben und sich neue aussuchen. Die Veranstaltung wird mit DJs, Repair- und Upcycling-Stationen, Informationen zur Textil- und Schuhherstellung sowie einer Kinderecke bereichert. Der Eintritt ist frei.

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[Berlin, 11.09.2017] Am fünften Jahrestag des tödlichen Brands in der Ali Enterprise Fabrik gedenkt die Kampagne für Saubere Kleidung den 250 Opfern. Die Bilanz der CCC nach fünf Jahren ist finster: Durch fehlende Sicherheitsinspektionen sind tausende pakistanische Textilarbeiter*innen täglich dem Risiko ausgesetzt, sich zu verletzen oder gar zu sterben. 

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[Berlin, 22. August 2017] – Heute ist die Prüfungsfrist für die Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch die deutsche Bayer AG auf EU-Ebene ausgelaufen. Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat Bedenken, dass die Übernahme den Wettbewerb beeinträchtigen könnte. Deswegen unterzieht sie die Fusion in den folgenden 90 Arbeitstagen einer vertieften Prüfung. INKOTA teilt die Bedenken und fordert Frau Vestager auf, zum Schutz der Umwelt sowie der kleinbäuerlichen Landwirtschaft die Fusion abzulehnen.

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[Berlin/Verden an der Aller, 18. August 2017] – Ein Bündnis aus zahlreichen Umweltverbänden und Initiativen hat sich heute solidarisch mit den Anti-Kohle-Protesten erklärt, die nächste Woche in den rheinischen Braunkohle-Gebieten stattfinden werden. In der Solidaritätserklärung heißt es unter anderem: “Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen. ‘Ende Gelände’ ist ein aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie.”

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[Berlin, 1. August 2017] – Morgen ist der sogenannte Erdüberlastungstag. An diesem Tag sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht, die der Weltbevölkerung rechnerisch zur Verfügung stünden, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der globale Erdüberlastungstag ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um sechs Tage nach vorn gerückt, die Überlastung nimmt also weiterhin zu. Morgen werden mehrere Organisationen mit einer kreativen Aktion auf dem Altmarkt die kommende Bundesregierung deshalb auffordern, sich für konkrete Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs einzusetzen.

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Rechnerisch 1,7 Erden zur Deckung des weltweiten Jahresbedarfs nötig

[Berlin, 27. Juli 2017] – Am kommenden Mittwoch ist der sogenannte Erdüberlastungstag. An diesem Tag sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht, die der Weltbevölkerung rechnerisch zur Verfügung stünden, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der globale Erdüberlastungstag ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um sechs Tage nach vorn gerückt, die Überlastung nimmt also weiterhin zu. Am Mittwoch wollen mehrere Organisationen mit einer kreativen Aktion vor dem Brandenburger Tor die nächste Bundesregierung deshalb auffordern, sich für konkrete Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs einzusetzen.

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Pressemitteilung der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien

[Berlin, 24. Juli 2017] – In diesem Sommer befindet sich das Textilbündnis nach Einschätzung der zivilgesellschaftlichen Mitglieder in einer entscheidenden Phase: Wie viele Roadmaps (jährliche Maßnahmenpläne der Mitglieder zur Umsetzung sozialer und ökologischer Ziele) werden die Plausibilitätsprüfung erfolgreich bestehen? Wie viele Mitglieder des Textilbündnisses werden ihre Roadmap veröffentlichen? Welchen Anspruchsgrad werden diese Roadmaps haben? Wird das Bündnis sich auf inhaltlich verbindliche Anforderungen für die Roadmaps der nächsten Jahre wie zum Beispiel Schritte hin zur Umsetzung von existenzsichernden Löhnen einigen?

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[Berlin, 5. Juli 2017] – In der Multifabs Ltd. Textilfabrik in Bangladesch explodierte am Dienstag ein Heizungskessel. Dabei wurden mindestens 10 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Explosion war so heftig, dass Teile der Fabrik einstürzten. Erste Nachforschungen der Clean Clothes Campaign ergaben, dass auch Aldi Nord, Aldi Süd, Metro AG und Takko Einkäufer bei Multifabs Ltd. sind. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung fordern, dringend die Sicherheitsinspektionen auszuweiten.

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[Berlin/Paderborn, 5. Juli 2017] – Gestern Abend haben die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione (Paderborn) und das INKOTA-netzwerk (Berlin) den Aktionspreis SPITZE NADEL an den Gesamtbetriebsrat von H&M und die Weltläden der Region Iller-Lech verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Ethical Fashion Show im Funkhaus Berlin statt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Initiativen, die mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen.

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[Berlin, 1. Juli 2017] – Das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA warnt davor, die Übernahme von Monsanto durch die deutsche Bayer AG zu genehmigen, die gestern zur Prüfung bei der EU angemeldet wurde. Wenn neben Bayer-Monsanto auch die Fusionen von ChemChina und Syngenta sowie Dow Chemical und DuPont grünes Licht erhalten, würden in Zukunft nur drei Konzerne rund 70 Prozent des globalen Pestizidmarktes und mehr als 60 Prozent des weltweit verkauften Saatguts kontrollieren. INKOTA fordert von der Bundesregierung, Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einzureichen, wenn die EU-Kommission die Bayer-Monsanto-Fusion genehmigen sollte.

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[Berlin/Paderborn, 29. Juni 2017] – Das INKOTA-netzwerk und die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione verleihen am kommenden Dienstag, den 4. Juli im Funkhaus Berlin die Spitze Nadel. Der bundesweite Aktionspreis würdigt Initiativen, die im vergangenen Jahr mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam gemacht und sich für die Menschenrechte der Arbeiter eingesetzt haben.

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[Berlin, 26. Juni 2017] – Die heute veröffentlichte Online-Map „SuSY” macht in ganz Europa viele soziale und solidarische Wirtschaftsprojekte sichtbar und lädt zu Austausch und Vernetzung ein. Gemeinschaftsgärten, Food Coops und Umsonstläden sind Beispiele für die wachsende Zahl von alternativen Wirtschaftsinitiativen.

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[Berlin, 22. Juni 2017] – Umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen protestierten heute mit einem „Konzern-Dinosaurier“, einem Bauernhofmodell und Stoppschildern vor dem Bundestag und forderten die Bundesregierung auf, in Brüssel auf ein Verbot der geplanten Konzernübernahme zu drängen und notfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Im Parlament stellte die Fraktion der Grünen heute einen ähnlichen Antrag.

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[Berlin, 08. Juni 2017] – Gestern haben die beiden größten Zertifizierungsorganisationen im Kakaosektor Rainforest Alliance und UTZ verkündet, unter dem Namen „Rainforest Alliance“ zu fusionieren. Bis Anfang 2019 wollen die Zertifizierer einen neuen gemeinsamen Standard veröffentlichen. Die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! appelliert an die neue Organisation, Strategien zu entwickeln, damit zertifizierte Kakaobauernfamilien ein existenzsicherndes Einkommen erzielen. Davon seien sowohl Rainforest Alliance als auch UTZ bisher weit entfernt. Für Konsumenten bringe die Fusion etwas Licht in den unübersichtlichen Siegel-Dschungel im Kakaosektor.

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[Berlin, 6. Juni 2017] – Das INKOTA-netzwerk veröffentlicht heute eine Studie, die massive Arbeitsrechtsverletzungen in der türkischen Schuh- und Lederindustrie aufdeckt. Die Staaten der Europäischen Union, allen voran Deutschland, sind die größten Abnehmer von Schuhen aus der Türkei. Deshalb fordert INKOTA zusammen mit seinen Partnern von Change Your Shoes europäische Schuhunternehmen auf, die Einhaltung der Menschenrechte in Produktionsländern wie der Türkei sicherzustellen und darüber öffentlich zu berichten.

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[Dresden, 17. Mai 2017] – Menschenrechtsaktivisten werden am heutigen Mittwoch ab 18:30 Uhr auf dem Dresdner Neumarkt mit einem satirischen Straßentheater die Frauenkirche abtragen, weil darunter Braunkohlevorkommen entdeckt worden sein sollen. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen, das INKOTA-netzwerk und eine Gruppe Studierender von der TU Dresden organisieren die künstlerische Aktion, um auf die Folgen des Braunkohleabbaus in Sachsen und Menschenrechtsverletzungen durch die globale Ressourcenausbeutung aufmerksam zu machen.

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[Berlin, 9. Mai 2017] – Heute starten zwei Vertreter der südindischen Nichtregierungsorganisation Cividep auf Einladung des INKOTA-netzwerks eine mehrwöchige Veranstaltungsrundreise durch Europa, um über Missstände in der Schuh- und Lederproduktion aufzuklären. Die Inder Gopinath Parakuni und Brinda Kamaraj, Partner der internationalen Kampagne Change Your Shoes, beklagen, dass in den Schuhfabriken im indischen Ambur systematisch Arbeitsrechte verletzt werden. Auch deutsche Schuhunternehmen wie Deichmann haben in den letzten Jahren dort eingekauft. INKOTA und Cividep fordern Schuhunternehmen auf, ihre Zulieferer offenzulegen und grundlegende Menschenrechte entlang der Lieferkette einzuhalten.

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[Berlin, 25. April 2017] – 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen. Denn Ende März und Anfang April hatte die EU-Wettbewerbskommissarin grünes Licht für die Fusionen von ChemChina und Syngenta sowie Dow und Dupont gegeben. Die ebenfalls umstrittene Übernahme des Gentechnik-Konzerns Monsanto durch die Bayer AG könnte genauso genehmigt werden, weil die Wettbewerbskontrolle den Übernahmeprojekten der global agierenden Konzerne zu wenig entgegensetzen kann.

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[Berlin/Aachen, 24. April 2017] – Vor der Bayer-Hauptversammlung am Freitag in Bonn warnen entwicklungspolitische Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen, begrenzter Auswahl bei Saatgut und Pestiziden sowie Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Agrarchemikalien leiden. Kleinbäuerliche Landwirtschaft müsse deshalb endlich als Erfolgsmodell für die Welternährung anerkannt und stärker gefördert werden. Kleinbauern erzeugen heute 80 Prozent der Lebensmittel weltweit.

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Nachhaltig nutzbare Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland schon am 24. April aufgebraucht

[Berlin, 21. April 2017] – Am Montag hat die Bevölkerung in Deutschland die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch in diesem Jahr zur Verfügung stünde, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, wie dringend ökologische Belastungsgrenzen und umfassende Nachhaltigkeitsaspekte in die deutsche Wirtschafts- und Rohstoffpolitik einbezogen werden müssen. Der Tag verdeutlicht zudem, dass sich das Konsumverhalten der Menschen hierzulande ändern muss.

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[Berlin, 20. April 2017] – Die deutschen Unternehmen KiK und Hugo Boss sind der Aufforderung einer internationalen Koalition von neun Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften, sich zu Transparenz in ihren Lieferketten zu verpflichten, nicht gefolgt, zeigt der heute erschienene Bericht „Follow the Thread“. Adidas und Esprit haben sich als einzige deutsche Unternehmen bisher darauf festgelegt, den sogenannten Transparency Pledge bis Ende 2017 umzusetzen. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert KiK und Hugo Boss auf, diesem positiven Beispiel zu folgen. Informationen über Fabriken, in denen Markenkleidung hergestellt wird, helfen lokalen und internationalen NGOs dabei, Missstände und Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferern früher aufzudecken.

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[Berlin, 6. April 2017] – Einen Tag nach der Bekanntgabe der EU-Kommission, auch die zweite Mega-Fusion der Agrarchemie- und Saatgutkonzerne zu genehmigen, rufen 24 Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke dazu auf, das Wettbewerbsrecht schärfer zu fassen.

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[Berlin, 5. April 2017] – Deutsche NGOs kritisieren entschieden die heutige Zustimmung der EU-Wettbewerbsrechtkommissarin Margrethe Vestager zur Mega-Fusion des chinesischen Chemiekonzerns ChemChina mit dem Schweizer Saatgut- und Chemiekonzern Syngenta. Sie stellen sich damit gegen eine Reihe von Mega-Fusionen im Agrar- und Pestizidmarkt. Erst vor 9 Tagen hatte die EU der Fusion von Dow und DuPont grünes Licht gegeben. Zudem will Bayer den Konzern Monsanto übernehmen.

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[Berlin, 31. März 2017] – Gestern verkündete die ivorische Kakaovermarktungsstelle Conseil Café Cacao, zum 1. April 2017 den staatlich garantierten Kakaopreis um 30 Prozent zu senken. Der Weltmarktpreis für Kakao war zuletzt innerhalb eines halben Jahres um etwa ein Drittel auf teilweise unter 2000 US-Dollar pro Tonne gefallen. Während sich in Deutschland Kinder auf die Schokoladenköstlichkeiten im Osternest freuen, müssen Kakaobauernfamilien in der Elfenbeinküste nun mit starken Einkommensverlusten rechnen. Die Situation tausender Kakaobauernfamilien wird sich dadurch drastisch verschärfen. INKOTA fordert die Schokoladenindustrie auf, Strategien zu entwickeln, um Preisschwankungen besser aufzufangen und den Bauern ein existenzsicherndes Einkommen zu garantieren.

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[Berlin, 30. März 2017] – Am heutigen 30. März organisieren die indonesischen Gewerkschaften GSBI und FSPMI eine Protestaktion vor der deutschen Botschaft in Jakarta, um auf das Schicksal von 4000 Arbeiterinnen aufmerksam zu machen, die bei einem Zulieferer von den deutschen Unternehmen s.Oliver und Gerry Weber gearbeitet haben. Im April 2015 hat die insolvente Textilfabrik Jaba Garmindo in Indonesien geschlossen. Bis heute warten Tausende vorwiegend weibliche Beschäftigte, die damals entlassen wurden, vergebens auf vier ausstehende Monatsgehälter sowie Abfindungen von insgesamt fast 11 Millionen US-Dollar. Die Kampagne für Saubere Kleidung ruft s.Oliver und Gerry Weber dazu auf, sich an den Entschädigungszahlungen zu beteiligen.

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[Berlin, 27. März 2017] – Fast 200 Organisationen fordern die Europäische Kommission heute in einem offenen Brief auf, die Fusionspläne von Bayer und Monsanto, Dow Chemical und DuPont sowie Syngenta und ChemChina zu stoppen. Darunter sind die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Aktion Agrar, der BUND, das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile- Lateinamerika (FDCL), FIAN Deutschland, die Freien Bäcker, das Gen-ethische Netzwerk, das INKOTA-netzwerk, die Kampagne Meine Landwirtschaft und Save Our Seeds aus Deutschland. Zur symbolischen Übergabe des Briefes versammeln sich die genannten Organisationen heute um 09:30 Uhr zu einer einstündigen Fotoaktion und Kundgebung vor der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin.

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SPITZE NADEL – Preis für innovative Aktionen, damit Fashion fair wird

[Berlin/ Paderborn, 6. März 2017] – Das INKOTA-netzwerk und die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione loben zum zweiten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Preis SPITZE NADEL aus. Damit werden besonders kreative und öffentlichkeitswirksame Aktionen gewürdigt, die kritikwürdige Zustände in den Gerbereien, Schuh- und Textilfabriken weltweit anprangern und sich für eine gerechtere Modeproduktion einsetzen. Noch bis zum 30. April 2017 können sich alle Gruppen, Initiativen und Vereine bewerben, die mit ihrer Aktion die öffentliche Aufmerksamkeit auf die dunkle Seite der Modeindustrie gelenkt haben.

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Neue Studie erschienen: „Zwei Paar Schuhe? – Indonesische Lederschuhproduktion und Arbeitsrechte“

[Bonn/Berlin, 01. März 2017] – Will man wissen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen unsere Lederschuhe hergestellt werden, lohnt sich ein Blick nach Indonesien. Das Land ist mit rund 1 Mrd. Paar Schuhen bzw. einem Weltmarktanteil von 4,4 % der viertgrößte Schuhproduzent nach China, Indien und Vietnam. Die Arbeitsbedingungen im indonesischen Schuh- und Ledersektor lassen jedoch zu wünschen übrig, und das trotz bemerkenswerter arbeitsrechtlicher Errungenschaften und weitreichender gesetzlicher Bestimmungen. Das sind die Ergebnisse einer heute erschienenen Studie von SÜDWIND und INKOTA.

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2016

Bundesregierung verspielt Chance auf Schutz der Menschenrechte – Nationaler Aktionsplan bleibt weit hinter Erwartungen zurück

[Berlin, 21. Dezember 2016] – Drei Tage vor Weihnachten steht fest: Die Bundesregierung will deutsche Unternehmen auch in Zukunft nicht zur Achtung der Menschenrechte im Ausland verpflichten. Mit einem schlagkräftigen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) wäre dies möglich gewesen. Der heute im Kabinett verabschiedete Entwurf verzichtet jedoch auf jede Verbindlichkeit – sogar für Unternehmen in öffentlichem Eigentum. Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Zulieferbetrieben deutscher Unternehmen haben weiterhin kaum eine Chance auf Abhilfe und Wiedergutmachung.

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Bittere Nachricht zu Nikolaus: Schokolade bleibt unfair

[Berlin, 6. Dezember 2016] – Die Kakao-Branche ist von fairer Schokolade noch immer weit entfernt. Das ist das bittere Zwischenergebnis einer Verbraucher-Aktion der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair!. Führende Schokoladenhersteller können demnach weiterhin nicht nachweisen, dass die an der Produktion beteiligten Kakaobauernfamilien über ein existenzsicherndes Einkommen verfügen. Unter dem Motto „#nachgehakt: Ist meine Lieblings-Schoki fair?“ haben seit September Kundinnen und Kunden bei 65 Schokoladenunternehmen nachgefragt, was diese gegen Armut, Hunger und missbräuchliche Kinderarbeit in Kakaoanbauländern tun. Nestlé, Ferrero, Ritter Sport und 14 weitere Unternehmen haben geantwortet.

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Im Textilbündnis beginnt die nächste Phase - Erwartungen an die Mitglieder

Stellungnahme der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien zur Mitgliederversammlung 2016

[Berlin, 23. November 2016] – Der Steuerungskreis hat Ende Oktober nach langen, nicht immer leichten Verhandlungen den Startschuss für die nächste Phase des Textilbündnisses gegeben. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis begrüßt diese Einigung und sieht dies als wichtigen ersten Schritt hin zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette. Alle Mitglieder müssen nun bis Ende Januar 2017 eigene Umsetzungsziele, sogenannte Roadmaps, erstellen. Die Roadmaps werden die Bereiche benennen, in denen die Mitglieder ihre Lieferanten schrittweise auf bessere Arbeitsbedingungen verpflichten. Die Roadmaps sind also zentrale Leitfäden, an denen abgelesen werden kann, was und wie viel die Mitglieder, insbesondere Unternehmen, aber auch die öffentliche Hand bei der Beschaffung von Textilien in der kommenden Zeit bereit sind zu leisten.

Mehr zur Stellungnahme der Zivilgesellschaft

Das Bündnis für nachhaltige Textilien: Feigenblatt oder innovative Initiative? - Fachbeitrag von INKOTA-Referent Berndt Hinzmann im Dossier "Wirtschaft und Menschenrechte", März 2016 (PDF, 313 KB)

Welternährungstag am 16. Oktober

Bündnis fordert Ernährungswende - Neue Broschüre zeigt praxiserprobte agrarökologische Ansätze in Nord und Süd

[Aachen/Berlin/Köln, 13. Oktober 2016] – Die Broschüre „Besser Anders. Anders Besser“ zeigt, dass praxiserprobte Ansätze für eine soziale und ökologische Neuorientierung der Landwirtschaft bereits in Nord und Süd bestehen. Entwicklungspolitische Organisationen und Stiftungen fordern die Bundesregierung auf, endlich agrarökologische Ansätze und alternative Vermarktungsformen stärker zu fördern und eine Ernährungswende voranzubringen. Statt um Profite für Agrarkonzerne müsse es ihr um die Unterstützung von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen weltweit, den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie um gute Ernährung für alle gehen.

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[Berlin, 10. Oktober 2016] – INKOTA und die cum ratione gGmbH loben zum zweiten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Aktionspreis SPITZE NADEL aus. Damit werden innovative und öffentlichkeitswirksame Aktionen gefördert, die sich gegen die Missstände der Modeindustrie stark machen und die miserablen Zustände in den Gerbereien, Schuh- und Textilfabriken weltweit anprangern.

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"Wirtschaft und Politik schießen Menschenrechte in den Wind"

Organisationen kritisieren Verwässerung des Entwurfs zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)

[Berlin, 6. Oktober 2016] – Während die Wirtschaftsverbände und hochrangige Politiker, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel, heute zum "Tag der Deutschen Industrie" zusammenkommen, haben Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen vor der Konferenz die Menschenrechte symbolisch als Luftballons in den Wind geschossen. Damit protestieren sie gegen die bisherige Weigerung der Bundesregierung, deutsche Unternehmen verbindlich zur Achtung der Menschenrechte im Ausland zu verpflichten.

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[Berlin/Bonn, 5. Oktober 2016] – Löhne weit unter dem Existenzniveau, gravierende Mängel in Sachen Gesundheitsschutz und Sicherheit sowie Diskriminierung und Ausbeutung aufgrund traditioneller Geschlechter- und Kastennormen - die Arbeitsbedingungen in der indischen Schuh- und Lederproduktion sind katastrophal. Das belegt die neue Studie der Kampagne Change Your Shoes, die SÜDWIND und INKOTA heute veröffentlichen. Die Organisationen fordern Markenunternehmen weltweit dazu auf, Profite nicht weiterhin auf Kosten der Arbeiter*innen zu erzielen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Europa.

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[Berlin, 23. September 2016] – Die Saatgut- und Chemiekonzerne Bayer und Monsanto wollen fusionieren. Für Agrarexperte Víctor Sánchez ist das eine bedrohliche Nachricht. In seinem Heimatland El Salvador gilt es als eine der größten Herausforderungen für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, nicht mehr von Monsanto abhängig zu sein. Durch die Mega-Fusion würde der Agrarkonzern noch mehr Einfluss auf die weltweite Landwirtschaft bekommen. INKOTA hat Víctor Sánchez und Jaqueline Chenier aus Honduras nach Deutschland eingeladen. Rund um den zweiten "Wir haben es satt"-Kongress in Berlin berichten sie vom 24. September bis zum 8. Oktober auf einer Info-Tour von ihrem Kampf um Ernährungssouveränität.

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Entwicklungspolitische Organisationen fordern Stopp der Giganten-Hochzeit

[Berlin, 14. September 2016] Bayer und Monsanto, die beiden Saatgut- und Chemie-Giganten, haben eine bindende Fusionsvereinbarung unterzeichnet und würden damit zur weltweiten Nummer 1 im Saatgut- und Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Das ist eine schlechte Nachricht für Bauern und Bäuerinnen weltweit, sagen Vertreter und Vertreterinnen der entwicklungspolitischen Organisationen MISEREOR, FIAN Deutschland, INKOTA und Brot für die Welt.

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[Berlin, 13. August 2016] – Global tätige Textilunternehmen müssen für die Wahrung der Menschenrechte in ihren Lieferketten Verantwortung tragen und haftbar gemacht werden können. Das fordert INKOTA nach der begrüßenswerten Bekanntgabe der Internationalen Arbeitsrechtsorganisation (ILO) im Fall Ali Enterprises. Der deutsche Textildiscounter KiK zahlt demnach ab 2017 Entschädigungen in Höhe von 5,15 Millionen US-Dollar an die Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in seiner pakistanischen Zulieferfabrik. Der Fall macht deutlich: Politische und rechtliche Verbesserungen etwa bei der Haftungspflicht sind notwendig, damit Menschen- und Arbeitsrechte gewahrt werden können. Das Unglück mit Hunderten Toten und Verletzten gilt als schwerster Industrieunfall in der Geschichte Pakistans.

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Erdüberlastungstag: Am Montag ist die Erde verbraucht

[Berlin/Dresden, 3./4. August 2016]. Am kommenden Montag (8. August) sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Damit hat die Überlastung erneut zugenommen. Im Vorjahr fiel der vom Global Footprint Network berechnete Erdüberlastungstag noch auf den 13. August. Mit Aktionen in Berlin und Dresden fordern die Organisationen INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, FairBindung, KATE, PowerShift, Naturschutzjugend (NAJU) und GRÜNE JUGEND die Bundesregierung auf, sich für konkrete Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs einzusetzen.

Pressemitteilung zur Aktion in Berlin

Pressemitteilung zur Aktion in Dresden

[Berlin, 5. Juli 2016] - Ernährung und Landwirtschaft mal außergewöhnlich: Melodien so sorgfältig komponiert wie das Gemüse in der Suppe. Texte so bissig und scharf wie eine reife Chili. Kurze künstlerische Interventionen bearbeiten beim ersten Berliner Agrar-Slam Linsen und Grinsen am 14. Juli im Prinzessinnengarten die großen Fragen des Ernährungssystems. In verschiedensten Formaten – ob musikalisch, poetisch, satirisch, tänzerisch oder theatral – werden die Themen Essen und Landwirtschaft auf der Bühne im Prinzessinnengarten lebendig.

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[Bonn/Berlin, 4. Juli 2016] - ArbeiterInnen in mittel- und südosteuropäischen Schuhunternehmen leiden unter Hungerlöhnen. Zugleich verschließt die Schuh- und Lederindustrie die Augen vor Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen weltweit. Das zeigen zwei neue Studien der Kampagne Change Your Shoes. Besonders erschreckend: ArbeiterInnen in Albanien, Mazedonien und Rumänien stellen „deutsche“ Schuhe oft zu noch niedrigeren Löhnen her als ArbeiterInnen in China.

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Deutscher Erdüberlastungstag: Ab morgen leben wir auf Pump

[Berlin, 28. April 2016] - Schon morgen hat die deutsche Bevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zusteht. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, dass wir dringend unsere Produktions- und Handelspraktiken sowie unser Konsumverhalten anpassen müssen und dass eine politische Kurskorrektur notwendig ist. In Deutschland wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft und zudem durch den sehr hohen Flächenanspruch, vor allem für die Fleischproduktion, überlastet. Damit trägt die deutsche Bevölkerung ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei: Der globale Erdüberlastungstag wird im August erwartet.

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Ernährungsrat Berlin gründet sich: Für gerechtere Lebensmittel lokal und weltweit

[Berlin, 22. April 2016] – Heute gründet sich der Ernährungsrat Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region. Das INKOTA-netzwerk unterstützt den Ernährungsrat und setzt sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Engagierten auf kommunaler und regionaler Ebene dafür ein, dass Lebensmittel ökologischer und gerechter produziert, gehandelt und konsumiert werden.

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Preis für mehr Gerechtigkeit in der Modeindustrie drei Jahre nach Rana Plaza

[Berlin, 21. April 2016] – Im Gedenken an die Opfer des Rana Plaza-Gebäudeeinsturzes in Bangladesch verleihen das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk und die Gesellschaft für Aufklärung und Technik cum ratione am kommenden Samstag erstmals den Aktionspreis SPITZE NADEL. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis geht an drei Initiativen, die sich in beispielhafter Art und Weise für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Schuh-, Leder- und Textilindustrie stark gemacht haben. Die feierliche Übergabe findet am 23. April in der Kalkscheune in Berlin statt.

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Save the date: Gründung des Ernährungsrats Berlin – für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region

[Berlin, 15. April 2016] – Das INKOTA-netzwerk lädt im breiten Bündnis von Engagierten zur Gründung des Ernährungsrates Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ein. Der Ernährungsrat setzt sich auf kommunaler und regionaler Ebene dafür ein, dass Lebensmittel ökologischer und gerechter produziert, gehandelt und konsumiert werden. Die Gründungsveranstaltung findet am Freitag, dem 22. April 2016, von 17 bis 21 Uhr im Zentrum für Kunst und Urbanistik statt.

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EINLADUNG - Verleihung SPITZE NADEL: Preis für mehr Gerechtigkeit in der Schuh-,  Leder- und Textilindustrie geht an drei Initiativen

[Berlin, 14. April 2016] – Erstmals verleihen das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk und die Gesellschaft für Aufklärung und Technik cum ratione den Aktionspreis SPITZE NADEL für mehr Gerechtigkeit in der Schuh-, Leder- und Textilindustrie. Drei Initiativen erhalten den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Die feierliche Übergabe findet am 23. April in der Kalkscheune in Berlin statt.

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2015

BMZ stoppt Kooperationsplattform mit Agrarkonzernen. Nichtregierungs- und Bauernorganisationen: Dem Ende der German Food Partnership müssen weitere Schritte folgen

[Berlin/ Köln, 11. Dezember 2015] – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die in der Kritik stehende German Food Partnership (GFP) still und heimlich auslaufen lassen. FIAN, INKOTA, Oxfam und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßen diesen Schritt und werten dies auch als Erfolg ihrer Kampagnenarbeit. Die Nichtregierungs- und Bauernorganisationen hatten die Kooperation mit Agrar- und Chemiekonzernen wie Bayer, Syngenta und BASF kritisiert, weil sie statt der Armutsbekämpfung vor allem den Profitinteressen der Konzerne diene. Anstatt arme Bauern und Bäuerinnen in die Hungerbekämpfung einzubinden, durften über die GFP Konzerne Entwicklungspolitik mitbestimmen. Das Ministerium hatte das von Dirk Niebel als Vorzeigeprojekt initiierte Vorhaben zunächst auch unter Nachfolger Gerd Müller weitergeführt.

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[Berlin, 9. Dezember 2015] – Zum Tag der Menschenrechte fordert INKOTA gemeinsam mit Gewerkschaften aus Kambodscha die Erhöhung des Mindestlohns für Näherinnen und Näher in der dortigen Textilindustrie. Auf der Plenarkonferenz zur Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung in Berlin betonte Sophorn Yang, Vorsitzende der kambodschanischen NäherInnengewerkschaft CATU, die Dringlichkeit, dass ein solcher Aktionsplan zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im globalen Süden beitragen muss.

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[Berlin, 3. Dezember 2015] – Erstmals haben sich Schokoladenunternehmen öffentlich dazu bekannt, an einer Berechnung zur Höhe eines existenzsichernden Einkommens für Kakaobauernfamilien mitzuwirken. Damit geht die europäische Schokoladenindustrie nach zwei Jahren intensiver Kampagnenarbeit auf eine der zentralsten Forderungen von Make Chocolate Fair! ein. Die Kampagne sieht in einer solchen Berechnung einen ersten wichtigen Schritt, um wirksame Maßnahmen zur Armutsbekämpfung zu entwickeln. Bei der Übergabe von knapp 123.000 europaweit gesammelten Unterschriften an den Dachverband der Europäischen Süßwarenindustrie (CAOBISCO) in Brüssel versprach deren Geschäftsführerin weiter, dass europäische Schokoladenunternehmen ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Kinderarbeit beschleunigen werden. Make Chooclate Fair! kündigte an, in den kommenden Monaten genau zu verfolgen, ob den Versprechen der Schokoladenindustrie auch Taten folgen werden.

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[Berlin/Brüssel, 25. November 2015] – VertrerterInnen der Kampagne Make Chocolate Fair! überreichen am 2. Dezember in Brüssel 120.000 Unterschriften für faire Schokolade an den Dachverband der Europäischen Süßwarenindustrie (CAOBISCO). Mit im Gepäck haben sie zwei zentrale Forderungen: Schokoladenunternehmen sollen berechnen, wie hoch ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobäuerinnen und -bauern sein muss und wie sich das auf den Preis für Kakaobohnen auswirken würde. Darüber hinaus sollen Schokoladenunternehmen europaweit zu 100 Prozent auf zertifizierten Kakao umsteigen.

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Gewerkschafterin appelliert an Schokoladenindustrie: „Wer Kinderarbeit bekämpfen will, muss Kakaobauern aus der Armut holen“

[Berlin, 19. November 2015] – Zum Tag der Kinderrechte fordert die ivorische Gewerkschafterin Marie-Jeanne N’Zore Kombo die Schokoladenindustrie auf, konsequent gegen missbräuchliche Kinderarbeit in der Kakaoproduktion vorzugehen. Noch immer arbeiten 1,15 Millionen Kinder unter gefährlichen Bedingungen auf Kakaoplantagen in der Côte d’Ivoire, dem Hauptanbauland für Kakao weltweit. Auch in Deutschland stammen etwa 60 Prozent der verarbeiteten Kakaobohnen von dort. Kombo ist vom 23. bis zum 27. November auf Einladung der Kampagne Make Chocolate Fair! zu Gast in Deutschland.

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[Berlin, 18. November 2015] – Vom 23. bis zum 27. November 2015 sind Shahida Parveen und Farhat Fatima aus Pakistan zu Gast in Deutschland und fordern den deutschen Textilhersteller Kik dazu auf, die Opfer des Fabrikbrandes von Ali Enterprises langfristig zu entschädigen. Shahida Parveen ist Witwe eines der Opfer, die beim Brand am 11. September 2012 ums Leben kamen. Sie hat auch die Online-Petition #MakeKiKPay gestartet, an der sich bereits mehr als 4.400 Menschen beteiligt haben. Kik war zum Zeitpunkt des Brandes der einzige bestätigte Käufer bei Ali Enterprises.

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Kampf gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau: Gewerkschafterin aus der Côte d’Ivoire auf Rundreise in Deutschland

[Berlin, 13. November 2015] – Pünktlich zur Advents- und Schokoladenzeit ist die Gewerkschafterin Marie-Jeanne N'Zore Kombo auf Einladung der Kampagne Make Chocolate Fair! zu Gast in Deutschland. Vom 23. bis 27. November 2015 berichtet sie in Berlin und Köln über den Kampf gegen Kinderarbeit in der Kakaoproduktion. Denn noch immer arbeiten 1,15 Millionen Kinder unter gefährlichen Bedingungen auf Kakaoplantagen in der Côte d’Ivoire. Das ist vor allem für Deutschland relevant: Etwa 60 Prozent der hier verarbeiteten Kakaobohnen stammt aus der Côte d’Ivoire.

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[Berlin, 23. Oktober 2015] – Am 28. und am 30. Oktober rollen feuerrote Velo-Taxis mit der Aufschrift „In einer Kik-Jeansfabrik verbrannten hunderte Menschen – Make Kik Pay“ durch Berlin. Mit der Aktion erhöhen INKOTA, die Kampagne für Saubere Kleidung und internationale Partner den Druck auf den Textildiscounter Kik, der sich seit mehr als zwei Jahren weigert, die Opfer des Fabrikbrandes von Ali Enterprises in Pakistan angemessen zu entschädigen.

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[Berlin/Werder, 20. Oktober 2015] – Unter dem Motto „Schnippeln, diskutieren, handeln“ findet am 24. Oktober in Werder der Politische Suppentopf von INKOTA, Meine Landwirtschaft und Stadt-Land.move statt. In dem Workshop geht es um Alternativen zum industriellen Agrarmodell und Wege zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Ernährung. Aktive in bereits bestehenden Projekten wie dem Biohof Werder, der Mosterei Kützer oder der Solidarischen Landwirtschaft Spörgelhof und viele andere vernetzen sich dort und starten gemeinsam neue Initiativen. Ergebnis kann zum Beispiel die Gründung eines lokalen Ernährungsrates sein, der künftig die regionale Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in Werder mitgestalten soll.

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[Berlin, 11. September 2015] – Auch drei Jahre nach dem verheerenden Brand in der Textilfabrik Ali Enterprises ist der Textilhersteller Kik seinen Verpflichtungen zur Entschädigung der Opfer noch nicht in vollem Umfang nachgekommen. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung  sowie die internationalen Gewerkschaftsverbände IndustriALL und UNI fordern den Einzelhändler deshalb auf, die Verhandlungen zu den versprochenen langfristigen Schadensersatzzahlungen an die Opfer nicht länger zu blockieren. Bei dem schwersten Industrieunfall in der Geschichte Pakistans kamen 254 Menschen ums Leben, 55 wurden schwer verletzt.

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Aktionsbündnis drängt auf deutsche Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs

[Berlin, 13. August 2015] – Der globale Erdüberlastungstag ist in diesem Jahr bereits heute und damit noch einmal sechs Tage früher als im Vorjahr: Ab heute sind die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht. Mit einer Aktion vor dem Kanzleramt prangern Aktivist/innen von INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend, FairBindung, PowerShift, der Christlichen Initiative Romero und der Kampagne Stop Mad Mining den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands an und fordern die Bundesregierung auf, sich für eine zukunftsfähige und gerechte Ressourcenpolitik einzusetzen.

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[Bonn/Berlin, 30. Juli 2015] - Jüngste Ereignisse belegen: Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar kamen in Indien zehn Arbeiter/innen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben. Mit der neuen Kampagne Change Your Shoes nehmen INKOTA und SÜDWIND nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die Verbraucher/innen zu schaffen.

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[Berlin, 24. Juni 2015] – Der weltweite Marktanteil von zertifizierter Schokolade ist von zwei Prozent im Jahr 2009 auf fast 16 Prozent 2013 gestiegen. Das zeigt das neue Kakao-Barometer, dessen deutsche Fassung INKOTA und das Südwind-Institut heute veröffentlichen. Die Daten belegen aber auch, dass trotz zahlreicher Nachhaltigkeitsinitiativen und Selbstverpflichtungserklärungen von Schokoladenunternehmen wie Ferrero oder Mars das Pro-Kopf-Einkommen der meisten Kakaobauernfamilien immer noch weit unter der Armutsgrenze liegt. Die Kampagne Make Chocolate Fair! fordert deshalb ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobäuerinnen und -bauern.

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[Berlin, 9. Juni 2015] – Nach zwei Jahren öffentlichem Druck von INKOTA, der Kampagne für Saubere Kleidung und vielen weiteren Organisationen und Aktiven weltweit ist gestern der Entschädigungsfonds für die Opfer von Rana Plaza vollständig gefüllt worden. Durch eine anonyme Spende wurde die Zielmarke von 30 Millionen US-Dollar erreicht. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung werten dies als Erfolg der Kampagnenarbeit und freuen sich über diesen Durchbruch für die Opfer von Rana Plaza.

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Zwischenbilanz zur Neuen Allianz für Ernährungssicherheit

[Berlin, 2. Juni 2015] – Morgen trifft sich der Leitungsrat der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“, um Schlüsse aus dem bisherigen Verlauf der G7-Initiative zu ziehen. Das tut auch das INKOTA-netzwerk – und fordert deren Beendigung. In der neuen Studie „Leere Versprechungen“ veröffentlicht INKOTA heute die Ergebnisse eigener Recherchen in Nordmosambik und zeigt, dass vor allem die Vertragslandwirtschaft, ein beliebtes Mittel zur Umsetzung der „Neuen Allianz“, einseitig zugunsten der Investoren verläuft – Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben das Nachsehen.

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„Die ‚Neue Allianz’ geht an den Bedürfnissen und Vorstellungen der mosambikanischen Bevölkerung vorbei“

[Berlin, 28. Mai 2015] - Die G7 krempeln mit der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“ die mosambikanische Landwirtschaft zum Vorteil großer Agrarkonzerne um. So sieht es Luis Muchanga, Direktor des mosambikanischen Kleinbauernverbands UNAC. Anlässlich des G7-Gipfels hat das INKOTA-netzwerk Muchanga nach Deutschland eingeladen. Aus erster Hand berichtet er, wie das, was die G7 als Hunger- und Armutsbekämpfung bezeichnet, die Lebensgrundlagen tausender Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bedroht.

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[Berlin, Köln 27. Mai 2015] - Die Dominanz von Agrar- und Ernährungskonzernen wächst stetig und wird durch die Regierungen der G7 massiv unterstützt. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung auf dem Saatgutmarkt. Die zehn größten Saatgutkonzerne haben weltweit einen Marktanteil von 75 Prozent. Neun der zehn Konzerne stammen aus G7-Staaten, unter ihnen Monsanto, Dupont und Bayer CropScience. Das zeigt die neue Broschüre „Konzernmacht grenzenlos“, die sieben Entwicklungsorganisationen im Vorfeld des G7-Gipfels veröffentlichen.

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[Berlin, 30. April 2015] – Ab dem 1. Mai 2015 ist es verboten, chromhaltiges Leder auf den europäischen Markt zu bringen. Mit dieser neuen EU-Verordnung sollen europäische Konsument/innen vor gesundheitsgefährdenden Lederprodukten geschützt werden. Die Arbeiter/innen in den Gerbereien in Ländern wie Bangladesch und Indien bleiben aber weiterhin den teilweise hochgiftigen Chemikalien ausgeliefert. Im Rahmen der neuen Kampagne „Change Your Shoes“ fordern das INKOTA-netzwerk und das Institut SÜDWIND deshalb die Unternehmen der Lederindustrie auf, die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen in den Produktionsländern des globalen Südens nachhaltig zu verbessern und für mehr Transparenz zu sorgen.

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[Berlin, 22. April 2015] – Kurz vor dem zweiten Jahrestag des Fabrikzusammensturzes von Rana Plaza in Bangladesch sind die Verbände der deutschen Textilbranche offiziell dem Textilbündnis beigetreten. Das INKOTA-netzwerk und die Kampagne für Saubere Kleidung begrüßen dies als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Einhaltung von Sozial- und Ökostandards und der Menschenrechte bei der Arbeit entlang der globalen Lieferkette für Textilien. Dennoch geben sie zu bedenken, dass diesem symbolischen Akt nun konkrete Schritte folgen müssen. Die angekündigte Protestaktion unter dem Motto „PayUp! – Für die Entschädigung der Opfer von Rana Plaza“ wird deshalb wie geplant am 23. April 2015 vor dem Forum Steglitz in Berlin stattfinden.

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[Berlin/ Köln, 20. April 2015] – Anlässlich des zivilgesellschaftlichen Dialogforums der deutschen G7-Präsidentschaft fordern die Menschenrechtsorganisation FIAN und das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk die G7-Staaten auf, die Forderungen des Weltsozialforums aufzugreifen. Vor wenigen Wochen trafen sich Mitglieder von über 4.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen in Tunis. Ihre Botschaft: Hungerbekämpfung braucht verbindliche globale Regeln. Aber genau hier mauern die G7-Staaten.

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[Berlin, 16. April 2015] – Anlässlich des zweiten Jahrestages des Fabrikzusammensturzes von Rana Plaza in Bangladesch protestieren Aktivist/innen des INKOTA-netzwerk und der Kampagne für Saubere Kleidung vor am 23. April 2015 einem Einkaufscenter in Berlin. Mit der Aktion fordern sie Benetton und deutsche Textilhersteller dazu auf, endlich in den Entschädigungsfonds einzuzahlen, in dem immer noch neun Millionen US-Dollar fehlen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Gerd Müller riefen die Unternehmen im Rahmen des Textilbündnisses mit deutlichen Worten auf, unverzüglich die notwendigen Einzahlungen in den Fonds zu leisten.

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[Berlin/ Köln, 15. April 2015] – Anlässlich des Tages der Landlosen am 17. April fordern das INKOTA und FIAN Deutschland die Bundesregierung auf, die Neue Allianz für Ernährungssicherung der G7-Staaten aufzukündigen. Anhand von Beispielen aus Mosambik und Tansania zeigen die Organisationen, dass die Projekte der Neuen Allianz Gefahr laufen, zu Landlosigkeit, Hunger und Verschuldung zu führen. Sie rufen die Bundesregierung auf, sich aus der Neuen Allianz zurückzuziehen und sich stattdessen konstruktiv im UN-Menschenrechtsrat in die Erarbeitung der Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderer Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, einzubringen.

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[Berlin, 31. März 2015] – In Hamburg, Rostock, Freiburg und zwölf weiteren deutschen Städten gehen dutzende Osterhasen auf die Straße. Denn noch immer stecken Hunger, Armut und ausbeuterische Kinderarbeit in fast allen Osterleckereien. Gemeinsam mit der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! fordern sie die Schokoladenindustrie auf, die Einkommenssituation von Kakaobauern grundlegend zu verbessern. Trotz vieler Nachhaltigkeitsinitiativen der Schokoladenunternehmen liegt das Pro-Kopf-Einkommen einer Kakaobauernfamilie in der Elfenbeinküste weiter bei 0,50 US-Dollar am Tag. Um zumindest die international definierte Armutsgrenze von 2 US-Dollar pro Tag zu erreichen, müsste das Einkommen der Bauern vervierfacht werden.

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Stärkerer Fokus auf die Förderung der lokalen Landwirtschaft und agrarökologischer Anbaumethoden sowie Einbeziehung von Kleinbauernorganisationen sind zentral.

[Berlin, 24. März 2015] – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) feiert heute öffentlich den Start der Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger (SEWOH). Zentraler Bestandteil der Sonderinitiative ist der Aufbau von Grünen Innovationszentren in Ländern des globalen Südens. Nach Ansicht des entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk lassen sich wirkliche Innovationen, die Hunger und Armut bekämpfen, soziale Gerechtigkeit fördern und eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen stärken, allerdings nur schwer finden.

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[Berlin, 8. Januar 2015] – Manege frei! Scharfe Messer, echtes Feuer, jede Menge Gemüse – das ist keine spektakuläre Zirkusnummer, sondern die größte Schnippeldisko Deutschlands. Anlässlich der 5. „Wir haben es satt“-Demo kochen am Freitag, dem 16. Januar 2015, AktivistInnen aus ganz Deutschland in den Zirkuszelten vom CABUWAZI am Ostbahnhof eine Protestsuppe für die Demo-TeilnehmerInnen. Außerdem informieren und diskutieren interessante Gäste aus dem globalen Süden und Norden darüber, was in unserem Ernährungs- und Landwirtschaftssystem schiefläuft und welche Alternativen es gibt.

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2014

[Berlin, 28. November 2014] – Dutzende Weihnachtsmänner haben am 5. Dezember vor dem Brandenburger Tor gegen Armut und Ausbeutung auf Kakaoplantagen demonstriert. Der unfaire Preis für Kakao zwingt immer mehr Bauern in Westafrika dazu, ihre Farmen aufzugeben. Ohne Kakao könnte es schon bald ein Weihnachten ohne Schokolade geben. Deshalb schlagen die Weihnachtsmänner nun Alarm. Mit Protesten in Deutschland, Österreich, Tschechien und Estland solidarisieren sich die Rotmützen mit den Kakaobauern und der Kampagne Make Chocolate Fair! der Entwicklungsorganisation INKOTA.

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[Berlin, 23. Oktober 2014] – Seit eineinhalb Jahren warten die Opfer und Hinterbliebenen des Fabrikzusammensturzes von Rana Plaza (24.4.13) auf angemessene Entschädigungen. Zwar sind erste Entschädigungsgelder bereits geflossen. Die Summe ist jedoch so gering, dass eine angemessene Entschädigung der Betroffenen nicht möglich ist. Die mangelnde Verantwortungsübernahme der Textilunternehmen im Fall Rana Plaza und die Weigerung der Branchenverbände sowie zahlreicher Bekleidungsunternehmen dem Textilbündnis der Bundesregierung beizutreten, veranlassen das INKOTA-netzwerk und die Kampagne für Saubere Kleidung zu scharfer Kritik.

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[Berlin, 16. Oktober 2014] - Heute wurde in Berlin auf Initiative des Entwicklungshilfeministers Gerd Müller das Bündnis zur Umsetzung von öko-sozialen Standards in der globalen Lieferkette gegründet. In einem intensiven Multistakeholder-Prozess hat die Kampagne für Saubere Kleidung seit Frühjahr 2014 den Aktionsplan des Bündnisses mitentwickelt.

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[Berlin, 15. Oktober 2014] - Unter dem Etikett der Hungerbekämpfung fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Agrar- und Chemiekonzerne. Unternehmen wie BASF, Bayer und Monsanto werden im Rahmen der German Food Partnership (GFP) und der Neuen Allianz unterstützt. Die Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen Oxfam, FIAN und INKOTA haben heute Vormittag, einen Tag vor dem Welternährungstag, mit einer Fotoaktion gegen diese fehlgeleitete Förderung vor dem Berliner Paul-Löbe-Haus protestiert.

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[Berlin, 07. Oktober 2014] – Anlässlich des Tags der menschenwürdigen Arbeit fordern das INKOTA-netzwerk und die Kampagne für Saubere Kleidung die Textilunternehmen H&M, Adidas, GAP, Levis, C&A, Inditex und Puma sowie alle weiteren Kunden der kambodschanischen Bekleidungsindustrie auf, einen gesetzlichen Mindestlohn von 177 US-Dollar öffentlich zu unterstützen. Am 10. Oktober 2014 soll der neue offizielle Mindestlohn bekannt gegeben werden. Kurz davor sind zwei Gewerkschafterinnen aus Kambodscha zu Gast in Deutschland, um ihren Forderungen zur Erhöhung des Mindestlohns Nachdruck zu verleihen.

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[Berlin, 2. Oktober 2014] – Vom 10. bis 28. Oktober hat INKOTA zwei Frauen aus Nicaragua eingeladen, die über ein Stadtgartenprojekt der INKOTA-Partnerorganisation CAPRI (Centro de Apoyo a Programas y Proyectos) aus Managua berichten. Diese Projekt unterstützt mehr als 700 Frauen und Männer in 20 Stadtvierteln Managuas beim Aufbau kleiner Hofgärten, kollektiver Saatgutbanken und Umweltgruppen – und damit im Kampf gegen Hunger und Armut.

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[Berlin, 30. September 2014] – Vom 9. bis 11. Oktober haben INKOTA und die Kampagnen für Saubere Kleidung zwei Gewerkschafterinnen aus Kambodscha, Frau Sophol und Frau Vorng, nach Deutschland eingeladen, damit sie den Forderungen der kambodschanischen Textilarbeiter/innen nach einem gesetzlichen Mindestlohn Nachdruck verleihen können. Sie berichten aus erster Hand von den Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken Kambodschas und von der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Dezember 2013 durch Polizei und Militär.

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[Berlin, 22. September 2014] – Mit einer gemeinsamen Stellungnahme anlässlich des Treffens des Leitungsrates der Neuen Allianz für Ernährungssicherheit am heutigen Montag in New York kritisieren 91 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den G7/8-Ländern die Initiative scharf. In einer gemeinsamen Erklärung verlangen sie von den G7/8-Regierungen, die Förderung der internationalen Agrar- und Lebensmittelindustrie im Rahmen der Initiative zu stoppen und stattdessen bäuerliche Erzeuger/innen im globalen Süden zu unterstützen. Deutsche Organisationen fordern die Bundesregierung auf, ihre G7/8-Präsidentschaft in 2015 zu nutzen, um die Neue Allianz grundlegend zu reformieren oder sich aus ihr zurückzuziehen.

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INKOTA fordert verbindliche Regeln für die Haftung von Unternehmen

[Berlin, 11. September 2014] – Anlässlich des zweiten Jahrestages des Brandes in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan haben Aktivist/innen in Berlin, Amsterdam und Karachi der Opfer gedacht. Mit einer Mahnwachen vor einer Kik-Filiale in Berlin, forderten INKOTA-Aktivist/innen den Textildiscounter auf, endlich angemessene Entschädigungen für die Hinterbliebenen der Opfer zu zahlen. Bei dem Brand am 11. September 2012 waren 254 Menschen verbrannt, 55 wurden verletzt. Der deutsche Textildiscounter Kik, Hauptauftraggeber der Fabrik, zahlte zwar eine Soforthilfe. Seitdem weigert sich das Unternehmen aber, für langfristige Entschädigung aufzukommen.

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Heute ist der Tag erreicht, an dem die nachhaltig verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht sind

[Berlin, 19. August 2014] – Anlässlich des heutigen Erdüberlastungstages (Earth Overshoot Day) fordern das INKOTA-netzwerk, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend und FairBindung eine Abkehr von der Ausbeutung der Ressourcen auf Kosten künftiger Generationen. Mit einer Aktion vor der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz rufen sie heute Politiker/innen aber auch Verbraucher/innen dazu auf, über Alternativen zum derzeitigen Wachstum ohne Beachtung der Grenzen des Planeten nachzudenken. Symbolisch saugen Vattenfall, Bayer, Apple und Easyjet die Ressourcen aus einer aufblasbaren Erdkugel, bis sie platt auf dem Boden liegt. Die Aktivist/innen schreiten ein. Sie weisen darauf hin, dass es Lebensweisen gibt, die auf einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen basieren, und so auch nachfolgenden Generationen ein gutes Leben ermöglichen.

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[Berlin, 23. Juli 2014] – Mit einer spektakulären Aktion vor dem Brandenburger Tor startet am 30. Juli die Schokomobil-Tour der Kampagne Make Chocolate Fair! Dabei fährt das Schokomobil durch eine riesige „unfaire“ Schokoladentafel und macht so symbolisch den Weg frei für faire Bedingungen in der Schokoladenproduktion. Im Anschluss fährt das Schokomobil kreuz und quer durch Europa: 3 Monate, 15 Länder, 10.000 Kilometer. Ziel der Tour ist es, europaweit Unterstützer/innen für die Forderungen der Kampagne Make Chocolate Fair! zu mobilisieren und damit den Druck auf die Schokoladenindustrie zu erhöhen. Make Chocolate Fair! fordert, dass die Unternehmen die menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauern und -bäuerinnen verbessern müssen.

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[Berlin, 3. Juli 2014] – Mehrere hundert Aktivist/innen protestieren zur Eröffnung der zweiten Primark-Filiale in Berlin. Gemeinsam mit ihnen fordern INKOTA, die Kampagne für Saubere Kleidung, BUNDjugend und Germanwatch, dass das Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards sowie der Menschenrechte gewährleisten muss. Primark war bereits im Vorfeld der Eröffnung in die Kritik geraten, da Kund/innen in verschiedenen Kleidungsstücken der irischen Modekette eingenähte Hilferufe gefunden hatten.

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[Berlin/ Köln, 2. Juli 2014] – Oxfam, FIAN und INKOTA haben heute gegen die problematische Kooperation zwischen BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Chemieriesen wie Bayer und BASF protestiert. Mit einem Mähdrescher, gesteuert von einem als Gerd Müller (BMZ-Minister) verkleideten Aktivisten, fuhren die Demonstranten und Demonstrantinnen vor das BMZ und forderten „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“. Anlass war die heutige Zukunftscharta-Konferenz des BMZ, auf der nachhaltige Entwicklungskonzepte diskutiert werden sollten.

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[Berlin, 27. Juni 2014] – Zur Eröffnung der Primark-Filiale in Berlin am 3. Juli haben Aktivist/innen von INKOTA und der Kampagne für Saubere Kleidung Proteste angekündigt. Unter dem Motto „Fast Fashion ist untragbar“ prangern die Aktivist/innen die immer schnellere und billigere Produktion von Kleidung an, die negative Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Näher/innen hat. Primark war in den vergangenen Tagen bereits in die Kritik geraten, da Kund/innen in verschiedenen Kleidungstücken der englischen Modekette eingenähte Hilferufe gefunden hatten.

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[Berlin, 11. Juni 2014] – Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk die Schokoladenindustrie auf, endlich faire Preise für Kakao zu zahlen und damit einen effektiven Beitrag zur Bekämpfung von Kinderarbeit zu leisten. Noch immer müssen hunderttausende Kinder auf Kakaoplantagen schuften. Denn die Preise für Kakao so niedrig sind, dass die Kakaobauern ihre Familien allein nicht ernähren können. Auch die Verbraucher wollen, dass sich daran etwas ändert: 36.000 Menschen haben die Forderungen der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! an die Schokoladenindustrie bereits unterzeichnet.

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[Berlin/Köln, 06. Mai 2014] - Öffentliche Entwicklungshilfe soll Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stärken, statt die Profite von Agrarkonzernen zu vergrößern. Das fordern FIAN, das INKOTA-netzwerk und Oxfam Deutschland im Bündnis mit anderen Organisationen vor dem morgigen Treffen des Leitungsrates der Neuen Allianz für Ernährungssicherung in Abuja, Nigeria. Gemeinsam rufen sie die Bundesregierung auf, die Förderung von Konzernen wie Bayer, BASF und Monsanto zu beenden. Stattdessen sollte sie den Forderungen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern nach Ernährungssouveränität, der Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung und einer umwelt- und klimagerechten Landwirtschaft nachkommen.

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[Berlin, 25. April 2014] – Ein Jahr nach der bisher größten Katastrophe in der Bekleidungsindustrie – dem Zusammensturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch mit über 1100 Menschen und 1500 Verletzten – wendet sich das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk, die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit der gemeinsamen Initiative #untragbar an die deutsche Öffentlichkeit. Angesichts mangelhafter Entschädigung der Opfer und fehlender juristischer Möglichkeiten, die globalen Handelsketten für die Menschenwürde verletzenden Arbeitsbedingungen haftbar zu machen, will die Initiative mit öffentlichen Aktionen auf realen und virtuellen Plätzen auf diese untragbaren Zustände aufmerksam machen. Unter www.das-ist-untragbar.de können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und aktiv werden.

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[Berlin, 24. April 2014] - Ein Jahr nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Rana Plaza haben sich Organisationen wie die Kampagne für Saubere Kleidung, TIE Exchains sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zusammengeschlossen und fordern im Rahmen der neu gegründeten Kampagne „Eigentum verpflichtet - für gesetzliche Unternehmensverantwortung” gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern aus Bangladesch Entschädigungszahlungen deutscher oder in Deutschland präsenter Firmen wie Adler Modemärkte, Kik, NKD, KANZ/ Kids Fashion Group, Güldenpfennig, C&A oder Benetton an die Tausenden Opfer von Rana Plaza. Darüber hinaus kündigen die Beteiligten eine verstärkte Vernetzung der Beschäftigten entlang der Produktions-, Liefer- und Wertschöpfungsketten in der Bekleidungsindustrie an.

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[Berlin, 23. April 2014] – Anlässlich des Jahrestages des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza in Bangladesch protestieren AktivistInnen des INKOTA-netzwerk im Verbund mit anderen Organisationen heute in Berlin für die Entschädigung der Opfer. Auch ein Jahr nach der Katastrophe fehlen immer noch 25 Millionen US-Dollar im von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entschädigungsfonds. Firmen wie KiK, NKD, Güldenpfennig, KANZ/ Kids Fashion Group, Adler Modemärkte, C&A und Benetton, denen Produktionsbeziehungen zu Rana Plaza nachgewiesen werden konnten, sind aufgefordert Verantwortung zu übernehmen und substantielle Beiträge in den Fonds einzuzahlen.

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[Frankfurt/ Berlin, 10. April 2014] - Shila Begum, überlebende Näherin der Rana Plaza Katastrophe, und die Gewerkschafterin Safia Parvin unterstreichen mit ihrem Besuch in Frankfurt und Hamburg die Forderung nach umfassenden und gerechten Entschädigungen für die Opfer des Gebäudeeinsturzes vor fast einem Jahr. Deutsche bzw. für den deutschen Markt relevante Firmen sind dringend aufgefordert, in den von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entschädigungsfonds einzuzahlen. 

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[Berlin, 9. April 2014] – Am 15. April 2014 protestieren Osterhasen gemeinsam mit Aktivisten des INKOTA-netzwerk gegen menschenverachtende Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau. Vor dem Berliner Konsumtempel „Kaufhaus des Westens“ enthüllen die Hasen ein überdimensionales Überraschungsei. Doch anstatt einer Kinderüberraschung enthält das faule Ei eine „böse Überraschung“: Armut, Hunger und Kinderarbeit stecken in den süßen Schoko-Köstlichkeiten, die zu Ostern massenweise verkauft werden. Mit der Aktion macht die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern noch immer weit unterhalb der Armutsgrenze lebt.

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[Berlin, 08. April 2014] – Das INKOTA-netzwerk begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung, sich für Nachhaltigkeit, Menschenrechte bei der Arbeit und ökologische Standards bei der Herstellung von Bekleidung einzusetzen. Die Initiative des Bundesministers für Entwicklung, ein Textilsiegel einzuführen, ist ein guter Ansatz. Jedoch hat ein Produktsiegel allein nur begrenzte Wirkung.

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[Berlin/ Frankfurt/ Hamburg , 02. April 2014] – Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages der Katastrophe von Rana Plaza sind die Textilarbeiterin Shila Begum, die den Zusammensturz der Fabrik überlebt hat, und ihre Gewerkschaftskollegin Safia Parvin (National Garments Workers Federation) aus Bangladesch vom 9. bis 11. April für eine Rundreise in Deutschland. Sie fordern von deutschen und auf dem deutschen Markt präsenten Textilunternehmen, endlich substantielle Zahlungen in den von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) koordinierten Entschädigungsfonds zu leisten und diese transparent zu machen. Auf ihren Stationen in Frankfurt a.M., Aschaffenburg und Hamburg werden sie u.a. den Hauptsitz von Adler Modemärkte besuchen und mit öffentlichen Aktionen den Druck auf die Unternehmen erhöhen, die in Rana Plaza produzieren ließen. Frau Begum und Frau Parvin sind auf Einladung der Kampagne für Saubere Kleidung, des INKOTA-netzwerk, medico international, TIE-Exchains, ver.di, Frauenwerk der Nordkirche, der Hamburger Stiftung Asien-Brücke und des Museum der Arbeit in Deutschland.

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[Berlin, 17. März 2014] – Unter dem Motto „Cotton for People” treffen sich vom 19. bis zum 21. März 2014 Fachleute aus aller Welt zur 32. Internationalen Baumwolltagung von Wirtschaft, Industrie und Handel in Bremen. Baumwollanbau und -verarbeitung haben immense Auswirkungen auf das Leben von Millionen von Menschen in Ländern wie zum Beispiel Indien und Usbekistan. Doch diesen Menschen sind mit dem Motto offensichtlich gar nicht gemeint: im gesamten dreitägigen Konferenzprogramm ist von ihnen und den problematischen Arbeitsbedingungen nicht die Rede. Im Fokus stehen dagegen Qualität und Gentechnologie.

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2013

Trotz Anwesenheit von ILO-Beobachtern setzt die usbekische Regierung weiterhin auf Zwangsarbeit in der Baumwollernte

[Berlin, 3. Dezember 2013] – Die usbekische Regierung hat auch in diesem Herbst wieder mehr als eine Millionen Menschen zur Ernte in den Baumwollfeldern gezwungen. Dies geht aus dem aktuellen Bericht der internationalen Cotton Campaign hervor. Danach wurden systematisch und in fast allen Regionen 15 bis 17-Jährige auf die Felder geschickt. Verschiedentlich wurden auch kleine Kinder zur Ernte herangezogen. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch dieses Jahr usbekische Menschenrechtsaktivisten, die die Ernte beobachteten und kritisierten, durch Drohungen eingeschüchtert und willkürlich verhaftet.

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[Berlin, 2. Dezember 2013] – Mehrere Weihnachtsmänner wollen am 5. Dezember vor dem Weihnachtsmarkt am Berliner Gendarmenmarkt demonstrieren. Die Rotmützen protestieren gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen von Kakaobauern. Die Demonstration ist Auftakt eines mehrtägigen Streiks. Auch in Österreich, Estland und Tschechien fordern Weihnachtsmänner die Schokoladenindustrie auf, Kakaobäuerinnen und -bauern einen höheren Preis für Kakaobohnen zu bezahlen, gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorzugehen und die Arbeitsbedingungen für die Bauern zu verbessern. Die Weihnachtsmänner unterstützen mit dem Streik die Kampagne Make Chocolate Fair! der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA.

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[Berlin, 29. November 2013] – INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) fordern H&M und andere Unternehmen auf, bei der Umsetzung eines existenzsichernden Lohns (Living Wage) in der Textil- und Bekleidungsindustrie die VertreterInnen der Arbeiter in Ländern wie Bangladesch und Kambodscha zu beteiligen. Hintergrund sind Ankündigungen von H&M zur Einführung eines Living Wage in den Zulieferbetrieben bis 2018 in Bangladesch und Kambodscha. H&M hatte auf der Europäischen Living-Wage-Konferenz Anfang dieser Woche in Berlin eine entsprechende Road Map vorgestellt.

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[Berlin, 21. November 2013] – Hungerkrise, Klimawandel, Armutsfalle – die großen globalen Zukunftsfragen hängen unmittelbar mit der Landwirtschaft zusammen. Was aber in der Agrarpolitik weltweit verfolgt wird, bedroht die Zukunft von Mensch und Natur. Veränderung muss her! Mit der Workshopreihe Politischer Suppentopf vernetzt INKOTA und die Kampagne Meine Landwirtschaft in acht deutschen Städten Menschen, die neue Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung gehen. Start ist am 23. November 2013 im ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) in Berlin/Moabit.

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[Berlin, 14. November 2013] – Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! lädt die ghanaische Kakaoexpertin Afia Owusu nach Deutschland ein. Vom 18. bis zum 21. November berichtet sie aus erster Hand von den miserablen Bedingungen im Kakaoanbau, die immer noch den Alltag der etwa eine Million Kakaobauern in Ghana prägen. Owusu fordert die Menschen in Deutschland auf, Druck auf die Schokoladenunternehmen auszuüben, damit sich endlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauernfamilien verbessern.

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[Berlin, 07. November 2013] - Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! hat die ghanaische Kakaoexpertin Afia Owusu eingeladen. Auf ihrer Rundreise durch Deutschland, Estland, Österreich und Tschechien berichtet sie aus erster Hand von den miserablen Bedingungen im Kakaoanbau, die immer noch den Alltag der Kakaobauern - und bäuerinnen prägen. In Deutschland ist sie vom 18.-21.11.13 zu Gast und steht für Interviews und Fragen gerne zur Verfügung.

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[Berlin, 5. November 2013] - Heute werden die neuen Projekte der German Food Partnership (GFP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und großer deutscher Konzerne des Agribusiness und der Ernährungsindustrie vorgestellt. Das Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert dies scharf als „Entwicklungspolitik im Dienst deutscher Konzerne”. In einem Positionspapier fordert das Forum, die Initiative mit dem Ausscheiden Dirk Niebels aus dem BMZ einzustellen. Sie schade armen Kleinbauern und -bäuerinnen und trage nichts zur Hunger- und Armutsbekämpfung bei.

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[Berlin, 22. Oktober 2013] – 13.336 Unterschriften übergeben AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung und von INKOTA heute an den Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in Berlin und an die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels. Mit dem Online-Appel „No more Excuses – Schluß mit den Ausreden” fordern sie die Verbände auf, sich für einen Lohn in der globalen Bekleidungsindustrie einzusetzen, mit dem die ArbeiterInnen ihre Familien ernähren, ihre Miete bezahlen und ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Übergabe findet im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!” statt. Mit weiteren Aktionen u.a. in Belgien, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Österreich und Italien setzen sich AktivstInnen für die Einführung existenzsichernder Löhne ein.

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[Berlin, 15. Oktober 2013] - Anlässlich des morgigen Welternährungstags demonstriert ein Aktionsbündnis aus Oxfam, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, attac, Campact, INKOTA, KAB, medico, misereor und Weed im Bankenviertel in Frankfurt a.M. gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Die Demonstration startet vor der Deutschen Bank, Taunusanlage 12. Dort wird es um 11.30 Uhr auch einen Foto-Termin für die Presse geben.

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[Berlin, 20. August 2013] – Zum globalen Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) am Dienstag, den 20. August 2013 prangern Aktivist_innen von INKOTA, der BUNDjugend und FairBindung den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands an und fordern ein Umdenken hin zu einer ressourcen- und klimaschonenden Wirtschaftsweise. Denn genau ab dem heutigen Tag befinden wir uns im ökologischen Defizit: Die Ressourcen, zu deren Erneuerung die Erde ein ganzes Jahr braucht, sind erschöpft.

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[Berlin, 10. Juli 2013] – Neue Recherchen der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) belegen: In chinesischen Fabriken wird trotz Verboten noch immer sandgestrahlt. Viele Unternehmen, darunter H&M, Levi´s, Vero Moda und Lee hatten bereits vor drei Jahren das Sandstrahlen von Jeans verboten, weil die CCC auf die extreme Gesundheitsgefährdung der ArbeiterInnen aufmerksam gemacht hatte. Der Bericht „Atemberaubende Jeans“ zeigt nun, dass die Maßnahmen nicht tief genug greifen.

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[Berlin, 11. Juni 2013] – Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit prangern INKOTA-AktivistInnen morgen vor dem Brandenburger Tor in Berlin die globalen Ungerechtigkeiten in der Schokoladenproduktion an. Sie geben damit den Startschuss für die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!”, die sich mit einer Petition an die Schokoladenindustrie wendet.

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[Berlin, 06. Juni 2013] – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit geben INKOTA-AktivistInnen am 12. Juni den Startschuss für die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!”. Mit einer kreativen Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin prangern sie die Missstände in der globalen Kakaoproduktion an. Denn hunderttausende von Kinder schuften nach wie vor unter menschenunwürdigen Bedingungen auf westafrikanischen Kakaoplantagen für unseren Schokoladengenuss. Mit einer Petition an die Schokoladenindustrie fordert die Kampagne von den Unternehmen konsequente Schritte, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der KakaoproduzentInnen dauerhaft zu verbessern.

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[Berlin, 29. Mai 2013] - Der jährliche G8-Gipfel findet am 17. und 18. Juni 2013 in Nordirland statt. Auf der Agenda stehen auch entwicklungspolitisch relevante Themen. Was ist von diesem Gipfel zu erwarten und wie sind die neuen Initiativen der G8 aus entwicklungspolitischer Perspektive zu bewerten?

INKOTA, Brot für die Welt, FIAN, Misereor, Oxfam und das Global Policy Forum laden Sie herzlich zu einem Workshop am Mittwoch, dem 5. Juni (10.30 – 12.30 Uhr) ein und bieten Ihnen Hintergrundwissen für eine fundierte und kritische Berichterstattung zum G8-Gipfel. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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[Berlin, Köln 10. Mai 2013] - Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk und die Menschenrechtsorganisation FIAN kritisieren die zögerliche Haltung der Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung der Freiwilligen Leitlinien zur Vermeidung von Land Grabbing. Vor allem müssen Unternehmen endlich an die Einhaltung gebunden werden. Die Leitlinien wurden vor genau einem Jahr unter aktiver deutscher Beteiligung von der Welternährungsorganisation FAO verabschiedet.

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[Berlin/ Münster, 29. April 2013] – Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zulieferbetriebes PT Kizone in Indonesien einen wegweisenden Erfolg im Kampf gegen den Sportartikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nachgeben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.

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[Berlin, 25. April 2013] – Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen. Beim Einsturz des achtgeschossigen Gebäudes Rana Plaza nahe Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, sind nach aktuellen Angaben 167 Menschen ums Leben gekommen. Nahezu 1000 Menschen wurden verletzt. Das Gebäude beherbergte Fabriken in denen Kleidung genäht wurden. Die Fabriken führen international bekannte Marken als Kunden auf. Unter anderem wurden Label der spanischen Marke Mango und der britischen Marke Primark gefunden. C&A und KiK ließen nach eigenen Angaben zu früheren Zeiten in der Fabrik nähen.

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[Köln, Hamm, Berlin 17. April 2013] – Zum Internationalen Tag der Landlosen haben AktivistInnen von FIAN Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), INKOTA, Rettet den Regenwald, FDCL und SODI vor dem Außenministerium in Berlin demonstriert. Unter dem Motto „Ohne Land kein Leben” machten sie mit Großpuppen, Fotos und Transparenten auf das weltweite Problem des Landraubs aufmerksam und forderten die Bundesregierung auf zu handeln.

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[Berlin, 25. März 2013] – Die Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA nehmen die vergangene Woche lancierte H&M-Werbekampagne „Conscious Collection“ aufs Korn. Die Adbusting-Aktion startet heute unter dem Titel „Unconscious Collapses“. Ziel ist, auf die miserablen Arbeitsbedingungen und die viel zu geringe Entlohnung der ArbeiterInnen in asiatischen Textilfabriken hinzuweisen, in denen H&M seine Kleidung produzieren lässt.

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[Berlin, 15. März 2013] – Mit Online-Protestaktionen via E-Mail und Facebook erhöht die Kampagne für Saubere Kleidung den öffentlichen Druck auf KiK und C&A. Beide Unternehmen müssen endlich Entschädigungen an die Hinterbliebenen der Opfer des Fabrikbrandes bei Tazreen Fashions in Bangladesch zahlen und das mit Gewerkschaften ausgehandelte Brandschutzabkommen unterzeichnen. Während KiK den Betroffenen weiter die kalte Schulter zeigt, hat C&A immerhin Entschädigungszahlungen zugesagt. Die versprochene Direktzahlung von 960 Euro pro verstorbenen Arbeiter deckt aber gerade einmal 4 Prozent der benötigten Gesamtsumme.

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[Berlin, 11. März 2013] – Die kambodschanische Polizei hat am vergangenen Dienstag in der Nähe von Phnom Penh AktivistInnen der International Clean Clothes Campaign (CCC) aus Belgien, Dänemark, Niederlande, Norwegen und Österreich festgenommen. Nach dem Protest von TextilarbeiterInnen vor der Bekleidungsfabrik E-Garment wurden die fünf AktivistInnen zu einer Polizeistation gebracht, wo sie mehr als sechs Stunden lang festgehalten wurden. Anlass der Demonstration waren brutale Übergriffe mit Eisenrohren und nägelbesetzen Holzstöcken auf 41 ArbeiterInnen sowie deren illegale Entlassung.

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[Berlin, 08. März 2013] – Nach einem Gespräch mit der Kampagne für Saubere Kleidung sagte C&A den Opfern des Fabrikbrandes der Tazreen Fabrik in Bangladesch Entschädigungszahlungen in Höhe von 1 Millionen US-Dollar zu. Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung gehen die Zusagen aber nicht weit genug. Sie fordert deutlich höhere Kompensationszahlungen. Weiterhin verlangt die Kampagne eine Unterzeichnung des mit bangladeschischen Gewerkschaften ausgehandelten Brandschutzabkommens. 

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[Berlin, 7. März 2013] – Während einer Pakistan-Reise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und von medico international haben Betroffene des großen Fabrikbrandes vom 11. September 2012 und deren gewerkschaftliche Vertreter das ECCHR aufgefordert, sich direkt an der juristischen Aufarbeitung in Pakistan zu beteiligen. Über einen lokalen Anwalt wird ECCHR deshalb Antrag auf Zulassung zum Verfahren stellen.

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[Berlin, 17. Januar 2013] – Anlässlich der Berliner Fashion Week protestieren AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung vor dem Mercedes-Benz Pavillon. Sie fordern die Modehersteller C&A und KiK auf, die Opfer des Brandes in der Tazreen-Fabrik in Bangladesch endlich angemessen zu entschädigen und einem Brandschutzabkommen beizutreten.

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[Berlin, 15. Januar 2013] – Pünktlich zur Berliner Fashion Week starten das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und INKOTA eine Video-Kampagne und stellen den Kurzfilm „Cotton Dreams”, eine Produktion von „ecofilm nachhaltige Filmproduktion”, vor. Damit fordern das ECCHR und INKOTA VerbraucherInnen und Einzelhändler zum Handeln auf, um sicherzustellen, dass ihre Kleidung kein Produkt von Zwangs- und Kinderarbeit ist. VerbraucherInnen werden zudem gebeten, die Bundesregierung aufzufordern, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die staatlich organisierte Zwangsarbeit in Us-bekistan zu beenden.

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