Bereits 3.500 alte Handys gesammelt

 INKOTA ruft Berliner*innen und Brandenburger*innen zum Mitmachen auf

Berlin, 12.08.2026. 3.500 ausgediente Handys wurden bereits im Rahmen der Handyaktion Berlin-Brandenburg gesammelt. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Denn in jedem ungenutzten Smartphone stecken wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und Palladium. Der Abbau ist in vielen Regionen der Welt mit erheblichen Umweltbelastungen und Menschenrechtsverletzungen verbunden.

Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA hat die Handyaktion Ende 2023 ins Leben gerufen, um auf die globalen Zusammenhänge unseres Rohstoffverbrauchs aufmerksam zu machen. Ungenutzte Mobiltelefone sollen nicht in Schubladen liegen bleiben, sondern eine Chance auf eine ressourcenschonende Wiederaufbereitung oder ein fachgerechtes Recycling bekommen. 

Theresa Utzig, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA sagt: „3.500 alte Handys weniger in den Schubladen in Berlin und Brandenburg sind ein guter Anfang. Aber das Potenzial ist noch viel größer: Laut Bitkom liegen aktuell in Deutschland rund 167 Millionen alte Mobiltelefone ungenutzt zu Hause. Mit jedem einzelnen davon können wir Ressourcen sparen. Deshalb rufen wir alle in Berlin und Brandenburg auf: Kramt eure alten Handys raus und macht mit."

Die Handyaktion zeigt beispielhaft, dass unser Umgang mit Elektrogeräten Teil einer globalen Rohstofffrage ist. Denn Gold, Silber, Kupfer und andere Metalle stecken nicht nur in Handys, sondern in vielen Produkten – vom Laptop bis zur Powerbank. Ein bewusster Umgang beginnt im Alltag, langfristig ist aber auch ein politischer Rahmen nötig, der den Verbrauch neuer Rohstoffe insgesamt senkt.

Wer ein ausrangiertes Gerät spendet, hilft dabei, Rohstoffe im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig unterstützen wir mit den Erlösen aus der INKOTA-Handyaktion unser Partnerprojekt in Sierra Leone, das Menschen dabei hilft, ihre Rechte gegenüber Bergbauunternehmen einzufordern.

„Dort, wo Gold, Kupfer und andere Metalle abgebaut werden, tragen Menschen am stärksten die sozialen und ökologischen Folgen unseres Ressourcenverbrauchs. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen bedeutet deshalb nicht nur, Geräte länger zu nutzen und zu recyceln, sondern auch die Rechte der Menschen zu stärken, die in den Abbauregionen leben“, sagt Theresa Utzig. 

Mit den bislang 3.500 gesammelten Handys zeigt die Handyaktion, dass bereits viele Menschen in Berlin und Brandenburg bereit sind, sich für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen einzusetzen. Dieses Engagement soll weiter wachsen.

INKOTA ruft deshalb Schulen, Kirchengemeinden, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen dazu auf, sich an der Handyaktion zu beteiligen oder selbst Sammelstellen einzurichten. Jedes abgegebene Handy zählt.

 

Weitere Informationen:

https://www.handyaktion-berlin.de.

Berlin, 12.08.2026. 3.500 ausgediente Handys wurden bereits im Rahmen der Handyaktion Berlin-Brandenburg gesammelt. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Denn in jedem ungenutzten Smartphone stecken wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und Palladium. Der Abbau ist in vielen Regionen der Welt mit erheblichen Umweltbelastungen und Menschenrechtsverletzungen verbunden.

Die entwicklungspolitische Organisation INKOTA hat die Handyaktion Ende 2023 ins Leben gerufen, um auf die globalen Zusammenhänge unseres Rohstoffverbrauchs aufmerksam zu machen. Ungenutzte Mobiltelefone sollen nicht in Schubladen liegen bleiben, sondern eine Chance auf eine ressourcenschonende Wiederaufbereitung oder ein fachgerechtes Recycling bekommen. 

Theresa Utzig, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA sagt: „3.500 alte Handys weniger in den Schubladen in Berlin und Brandenburg sind ein guter Anfang. Aber das Potenzial ist noch viel größer: Laut Bitkom liegen aktuell in Deutschland rund 167 Millionen alte Mobiltelefone ungenutzt zu Hause. Mit jedem einzelnen davon können wir Ressourcen sparen. Deshalb rufen wir alle in Berlin und Brandenburg auf: Kramt eure alten Handys raus und macht mit."

Die Handyaktion zeigt beispielhaft, dass unser Umgang mit Elektrogeräten Teil einer globalen Rohstofffrage ist. Denn Gold, Silber, Kupfer und andere Metalle stecken nicht nur in Handys, sondern in vielen Produkten – vom Laptop bis zur Powerbank. Ein bewusster Umgang beginnt im Alltag, langfristig ist aber auch ein politischer Rahmen nötig, der den Verbrauch neuer Rohstoffe insgesamt senkt.

Wer ein ausrangiertes Gerät spendet, hilft dabei, Rohstoffe im Kreislauf zu halten. Gleichzeitig unterstützen wir mit den Erlösen aus der INKOTA-Handyaktion unser Partnerprojekt in Sierra Leone, das Menschen dabei hilft, ihre Rechte gegenüber Bergbauunternehmen einzufordern.

„Dort, wo Gold, Kupfer und andere Metalle abgebaut werden, tragen Menschen am stärksten die sozialen und ökologischen Folgen unseres Ressourcenverbrauchs. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen bedeutet deshalb nicht nur, Geräte länger zu nutzen und zu recyceln, sondern auch die Rechte der Menschen zu stärken, die in den Abbauregionen leben“, sagt Theresa Utzig. 

Mit den bislang 3.500 gesammelten Handys zeigt die Handyaktion, dass bereits viele Menschen in Berlin und Brandenburg bereit sind, sich für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen einzusetzen. Dieses Engagement soll weiter wachsen.

INKOTA ruft deshalb Schulen, Kirchengemeinden, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen dazu auf, sich an der Handyaktion zu beteiligen oder selbst Sammelstellen einzurichten. Jedes abgegebene Handy zählt.

 

Weitere Informationen:

https://www.handyaktion-berlin.de.

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