Bilanz: Ende und Neubeginn – was bleibt von den Zielen des Textilbündnisses?
Unter dem Eindruck des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza wurde 2014 das Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) als Multiakteurs-Partnerschaft aus Bundesregierung, Wirtschaft, Standardorganisationen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft gegründet. Ziel war es, die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben deutscher Bekleidungsunternehmen zu verbessern und Umweltschäden zu reduzieren. INKOTA war von Beginn an beteiligt und hat die Zivilgesellschaft im Steuerungskreis des Textilbündnis vertreten. Anfang 2026 wurde das Textilbündnis in das neue Format „Dialogue and Impact for Sustainable Textiles (DST)“ überführt. Dies ist ein guter Zeitpunkt, gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Mitgliedern Bilanz zu ziehen und Erwartungen an die neue Initiative zu formulieren.
Aus Sicht der zivilgesellschaftlichen Mitglieder fällt die Bilanz dabei ernüchternd aus: Trotz einzelner Fortschritte hat das Textilbündnis sein zentrales Ziel – spürbare Verbesserungen der Arbeits- und Umweltbedingungen in globalen Lieferketten – weitgehend verfehlt. Weder existenzsichernde Löhne noch strukturverändernde Fortschritte bei zentralen Menschenrechts- und Umweltfragen konnten bislang nachweislich erreicht werden.
Als Gründe dafür sehen wir die fehlende Verbindlichkeit, unzureichende Transparenz und mangelnde Bereitschaft vieler Unternehmen, ihr eigenes Handeln grundlegend zu verändern. Mit dem Neustart als DST verbinden sich daher klare Erwartungen: Dialog allein reicht nicht aus. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, verbindliche Ziele, echte Transparenz und konkrete Verbesserungen vor Ort durchzusetzen. Nur dann kann aus dem Neustart mehr werden als ein bloßer Strukturwechsel.
Unter dem Eindruck des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza wurde 2014 das Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) als Multiakteurs-Partnerschaft aus Bundesregierung, Wirtschaft, Standardorganisationen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft gegründet. Ziel war es, die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben deutscher Bekleidungsunternehmen zu verbessern und Umweltschäden zu reduzieren. INKOTA war von Beginn an beteiligt und hat die Zivilgesellschaft im Steuerungskreis des Textilbündnis vertreten. Anfang 2026 wurde das Textilbündnis in das neue Format „Dialogue and Impact for Sustainable Textiles (DST)“ überführt. Dies ist ein guter Zeitpunkt, gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Mitgliedern Bilanz zu ziehen und Erwartungen an die neue Initiative zu formulieren.
Aus Sicht der zivilgesellschaftlichen Mitglieder fällt die Bilanz dabei ernüchternd aus: Trotz einzelner Fortschritte hat das Textilbündnis sein zentrales Ziel – spürbare Verbesserungen der Arbeits- und Umweltbedingungen in globalen Lieferketten – weitgehend verfehlt. Weder existenzsichernde Löhne noch strukturverändernde Fortschritte bei zentralen Menschenrechts- und Umweltfragen konnten bislang nachweislich erreicht werden.
Als Gründe dafür sehen wir die fehlende Verbindlichkeit, unzureichende Transparenz und mangelnde Bereitschaft vieler Unternehmen, ihr eigenes Handeln grundlegend zu verändern. Mit dem Neustart als DST verbinden sich daher klare Erwartungen: Dialog allein reicht nicht aus. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, verbindliche Ziele, echte Transparenz und konkrete Verbesserungen vor Ort durchzusetzen. Nur dann kann aus dem Neustart mehr werden als ein bloßer Strukturwechsel.