Deutscher Erdüberlastungstag
Alte Handys spenden und Ressourcen schonen
Berlin, 6. Mai 2026. Am 10. Mai hat Deutschland sein ökologisches Budget für dieses Jahr bereits aufgebraucht. Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk setzt mit der Handyaktion Berlin-Brandenburg ein Zeichen gegen den massiven Ressourcenverbrauch. Berliner*innen und Brandenburger*innen sind aufgerufen, sich zu beteiligen und ihre alten Handys und Tablets an einer der über 50 Sammelstellen zu spenden.
„Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt deutlich, wie sehr wir über unsere Verhältnisse leben. Der Bergbau trägt mit dem Abbau von Rohstoffen dazu bei – und seine Folgen gehen darüber hinaus. Schwermetalle gelangen beim Bergbau über Luft, Wasser und Abfälle in Umwelt und Nahrungsketten, Menschen arbeiten im Bergbau oft unter unsicheren Bedingungen. Viele der abgebauten Rohstoffe werden für Elektrogeräte gebraucht. Oft landen diese bereits nach wenigen Jahren auf dem Müll. Das befeuert die Ausbeutung von Menschen und Natur“, sagt Theresa Utzig, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA. „Mit der Handyaktion Berlin-Brandenburg bieten wir den Menschen in der Region eine konkrete Möglichkeit den Ressourcen in ihren ausgedienten Geräten ein zweites Leben zu schenken. Noch besser ist es, ein Handy möglichst lange zu nutzen. Von der Politik fordern wir deshalb ein Recht auf bezahlbare Reparatur und die Durchsetzung bereits bestehender Regeln für Reparierbarkeit.“
Die Handyaktion ruft in Berlin und Brandenburg dazu auf, alte Mobiltelefone und Tablets an Sammelstellen abzugeben. Viele Bibliotheken, Schulen, Kirchengemeinden und Unternehmen sind schon dabei. Gesammelte Geräte werden fachgerecht recycelt oder – sofern noch funktionstüchtig – zur Wiederverwendung aufbereitet. Die Erlöse fließen in ein gemeinsames Projekt von INKOTA und der Partnerorganisation NMJD in Sierra Leone, das Menschen in den Bergbaugemeinden stärkt sich gegen Landraub, Vertreibung und Verschmutzung von Gewässern und Böden zur Wehr zu setzen.
Weitere Informationen:
Handyaktion Berlin-Brandenburg
Kontakt:
Theresa Utzig, utzig@inkota.de, Tel. 030 4208202-62
Berlin, 6. Mai 2026. Am 10. Mai hat Deutschland sein ökologisches Budget für dieses Jahr bereits aufgebraucht. Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk setzt mit der Handyaktion Berlin-Brandenburg ein Zeichen gegen den massiven Ressourcenverbrauch. Berliner*innen und Brandenburger*innen sind aufgerufen, sich zu beteiligen und ihre alten Handys und Tablets an einer der über 50 Sammelstellen zu spenden.
„Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt deutlich, wie sehr wir über unsere Verhältnisse leben. Der Bergbau trägt mit dem Abbau von Rohstoffen dazu bei – und seine Folgen gehen darüber hinaus. Schwermetalle gelangen beim Bergbau über Luft, Wasser und Abfälle in Umwelt und Nahrungsketten, Menschen arbeiten im Bergbau oft unter unsicheren Bedingungen. Viele der abgebauten Rohstoffe werden für Elektrogeräte gebraucht. Oft landen diese bereits nach wenigen Jahren auf dem Müll. Das befeuert die Ausbeutung von Menschen und Natur“, sagt Theresa Utzig, Koordinatorin der Handyaktion bei INKOTA. „Mit der Handyaktion Berlin-Brandenburg bieten wir den Menschen in der Region eine konkrete Möglichkeit den Ressourcen in ihren ausgedienten Geräten ein zweites Leben zu schenken. Noch besser ist es, ein Handy möglichst lange zu nutzen. Von der Politik fordern wir deshalb ein Recht auf bezahlbare Reparatur und die Durchsetzung bereits bestehender Regeln für Reparierbarkeit.“
Die Handyaktion ruft in Berlin und Brandenburg dazu auf, alte Mobiltelefone und Tablets an Sammelstellen abzugeben. Viele Bibliotheken, Schulen, Kirchengemeinden und Unternehmen sind schon dabei. Gesammelte Geräte werden fachgerecht recycelt oder – sofern noch funktionstüchtig – zur Wiederverwendung aufbereitet. Die Erlöse fließen in ein gemeinsames Projekt von INKOTA und der Partnerorganisation NMJD in Sierra Leone, das Menschen in den Bergbaugemeinden stärkt sich gegen Landraub, Vertreibung und Verschmutzung von Gewässern und Böden zur Wehr zu setzen.
Weitere Informationen:
Handyaktion Berlin-Brandenburg
Kontakt:
Theresa Utzig, utzig@inkota.de, Tel. 030 4208202-62