Wassernot in Guatemala
Regenwasser sammeln und auf Dürrezeiten vorbereitet sein
Auch beim Händewaschen muss Wasser sehr sparsam verwendet werden. Foto von Cristina Chiquin
Steckbrief
Guatemala gehört zu den bevölkerungsreichsten Ländern Zentralamerikas. Besonders die ländlichen Regionen sind von Armut geprägt. Eine große Sorge bereitet die zunehmende Trockenheit und Dürre. Dann wieder toben Unwetter mit Starkregen über das Land zwischen Pazifik und Atlantik.
Wasserknappheit in Guatemala
In vielen ländlichen Regionen Guatemalas herrscht Wasserknappheit. Meistens sind es Frauen und Mädchen, die mit Kanistern Schlange stehen und das Wasser über weite Strecken schleppen müssen. Dabei wiegt ein Kanister ungefähr 20 Kilogramm! Dort wo es staatliche Wasserleitungen gibt, fließt das Wasser oft nur alle paar Tage für wenige Stunden. Dieses Wasser muss dann zum Trinken, Kochen und Waschen reichen. Für die Felder bleibt oft nichts übrig. Die Klimakrise verschärft die Situation. Dürrezeiten und Ernteausfälle nehmen zu. Die dramatische Folge: Die Hälfte der Kinder in Guatemala sind chronisch unter- und mangelernährt.
Guatemala gehört zu den bevölkerungsreichsten Ländern Zentralamerikas. Besonders die ländlichen Regionen sind von Armut geprägt. Eine große Sorge bereitet die zunehmende Trockenheit und Dürre. Dann wieder toben Unwetter mit Starkregen über das Land zwischen Pazifik und Atlantik.
Wasserknappheit in Guatemala
In vielen ländlichen Regionen Guatemalas herrscht Wasserknappheit. Meistens sind es Frauen und Mädchen, die mit Kanistern Schlange stehen und das Wasser über weite Strecken schleppen müssen. Dabei wiegt ein Kanister ungefähr 20 Kilogramm! Dort wo es staatliche Wasserleitungen gibt, fließt das Wasser oft nur alle paar Tage für wenige Stunden. Dieses Wasser muss dann zum Trinken, Kochen und Waschen reichen. Für die Felder bleibt oft nichts übrig. Die Klimakrise verschärft die Situation. Dürrezeiten und Ernteausfälle nehmen zu. Die dramatische Folge: Die Hälfte der Kinder in Guatemala sind chronisch unter- und mangelernährt.
Die Lösung: Tanks, Wasserbecken, Regentonnen... Wenn es regnet, muss alles dafür getan werden, damit das Wasser nicht ungenutzt abfließt. Es muss aufgefangen werden, damit es in Trockenperioden zum Gießen der Beete und Felder genutzt werden kann. Nur dann kann verhindert werden, dass die Pflanzen vertrocknen.
Hierbei unterstützen die INKOTA-Partnerorganisationen ACCH und Asede. Bitte unterstützen Sie dabei jetzt mit Ihrer Spende.
INKOTA-Partner ACCH und Asede:
- helfen den Familien bei der Wasserversorgung für eine gute Ernte, damit niemand mehr hungern muss
- sorgen mit der Anpflanzung von Bäumen dafür, dass sich das Mikroklima und die Wasserspeicherung im Boden verbessern
- Durch Klima-Messstationen und Frühwarnsysteme werden zeitnahe Informationen gewonnen, die sich sowohl auf die Ernten als auch auf das Leben der Menschen auswirken könnten. Dadurch können sie Vorsorge treffen, um Verluste und Schäden zu verringern.
- In der Trockenzeit kommt es immer häufiger zu Waldbränden. Um Brände schneller unter Kontrolle zu bringen und den Verlust von Wäldern und der biologischen Vielfalt zu mindern, sollen in beiden Projektlandkreisen von Asede mindestens 12 Personen für die kommunale Waldbrandbekämpfung organisiert, ausgebildet, ausgerüstet und akkreditiert werden.
Hier ein Einblick und Bilder aus einem vorigen Wasserprojekt in Guatemala: