Eine Frau mit Strohhut hält einen Korb mit Pfirischen in den Händen

Mit Agrarökologie besser gewappnet gegen die Klimakrise – dank INKOTA-Projekten mit der Landpastrorale der Diözese San Marcos in Guatemala. Foto von Landpastrorale San Marcos 

Zwischen 1960 und 1996 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg, bei dem hunderttausende Menschen ermordet wurden. Noch heute besteht ein ungeheures Ausmaß an Gewalt, immer wieder kommt es zu Morden insbesondere an Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen. Straflosigkeit, Korruption und soziale Ungleichheit sind Folgen einer langen Geschichte kolonialer und struktureller Gewalt, die bis in die Gegenwart nachwirken.

Über 70 Prozent der ländlichen, überwiegend indigenen Bevölkerung lebt in Armut, 25-45 Prozent sogar in extremer Armut. Mit 44,6 Prozent hat Guatemala eine der höchsten Raten an chronischer Mangelernährung und damit verbundenen Wachstumsverzögerungen bei Kindern weltweit. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. 

Vom Klimawandel hart getroffen

Guatemala gehört im Zeitraum 1995-2024 zu den 20 am stärksten durch den Klimawandel betroffenen Ländern. Dürren, Hagel und Starkregen zerstören zunehmend die Ernten und bedrohen damit die Lebensgrundlage tausender kleinbäuerlicher Familien. 

Zwischen 1960 und 1996 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg, bei dem hunderttausende Menschen ermordet wurden. Noch heute besteht ein ungeheures Ausmaß an Gewalt, immer wieder kommt es zu Morden insbesondere an Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen. Straflosigkeit, Korruption und soziale Ungleichheit sind Folgen einer langen Geschichte kolonialer und struktureller Gewalt, die bis in die Gegenwart nachwirken.

Über 70 Prozent der ländlichen, überwiegend indigenen Bevölkerung lebt in Armut, 25-45 Prozent sogar in extremer Armut. Mit 44,6 Prozent hat Guatemala eine der höchsten Raten an chronischer Mangelernährung und damit verbundenen Wachstumsverzögerungen bei Kindern weltweit. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. 

Vom Klimawandel hart getroffen

Guatemala gehört im Zeitraum 1995-2024 zu den 20 am stärksten durch den Klimawandel betroffenen Ländern. Dürren, Hagel und Starkregen zerstören zunehmend die Ernten und bedrohen damit die Lebensgrundlage tausender kleinbäuerlicher Familien. 

Welthunger-Index Platz 82 von 123
Human Development Index Platz 137 von 193
Globaler Klima-Risiko-Index Platz 17 (1995-2024) von 174, in Zentralamerika am zweitstärksten betroffen
Atlas der Zivilgesellschaft unterdrückte Zivilgesellschaft

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