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Berndt Hinzmann
Berndt Hinzmann

hinzmann[at]inkota.de
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Anne Neumann

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Tel.: 030 / 420 8202-53

SPITZE NADEL 2019

Aktionspreis gegen die dunkle Seite der Modeindustrie

Bewerbt euch mit eurer Aktion gegen die Dunkle Seite der Modeindustrie. Auch 2019 zeichnen INKOTA und die cum ratione gGmbH mit dem Preis SPITZE NADEL Aktionen aus, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit stark machen.

Es können Aktionen eingereicht werden, die im Zeitraum vom 1. Mai 2018 bis 30. April 2019 stattgefunden haben.

Bewerbungsfrist ist der 30. April 2019.

Wer kann sich bewerben?

Für den Preis die SPITZE NADEL können sich alle Gruppen bewerben, die die dunkle Seite der Modeindustrie satt haben und in gemeinschaftlichem Engagement Aktionen durchführen, die auf die Missstände in der Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für Gerechtigkeit und Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen. Die Teilnahme ist offen für Gruppen, Initiativen und Vereine, die auch ehrenamtlich arbeiten.

Wie kann ich mich bewerben?

Ganz einfach so:

  1. Kurze formlose Beschreibung der Aktion: Thema, Ziel, Art der Umsetzung, Reaktionen auf die Aktion (max. eine Seite).
  2. Zusammenstellen einer aussagekräftigen Dokumentation der Aktion (Fotos, Videos, Presseberichte, etc.).
  3. Ausfüllen des Bewerbungsformulars (PDF, 192 KB).
  4. Zusendung der Beschreibung, der Dokumentation und des Bewerbungsformulars per E-Mail an spitze-nadel[at]inkota.de oder postalisch:

    INKOTA-netzwerk e.V.
    Z. Hd. Lena Janda
    Chrysanthemenstraße 1-3
    10407 Berlin

Bewerbungsfrist ist der 30. April 2019.

Welche Kriterien werden zur Bewertung der Aktionen herangezogen?

Bei der Bewertung der Aktionen stehen vor allem drei Kriterien im Vordergrund:

  • Mit der Aktion wird eine breite Öffentlichkeit über die Missstände in der Textil- und Modeindustrie informiert und zum Handeln inspiriert. Möglichst viele Personen und Gruppen werden dazu mobilisiert, sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einzusetzen.
  • Durch die Aktionen wir das Interesse der Medien an der Thematik geweckt. Die Aktionen erzielen eine hohe Medienwirksamkeit.
  • Durch die Aktionen werden Politik und Unternehmen zum Handeln gezwungen. Die Textilbranche und die Schuh- und Lederindustrie werden unter Druck gesetzt und zu Reaktionen und Stellungnahmen gedrängt.

Außerdem spielen folgende Punkte bei der Bewertung eine Rolle:

  • Die Aktion verfolgt ein klares Ziel mit einer klaren Botschaft.
  • Die Aktion lädt zum Nachahmen ein.
  • Die Aktion ist originell und einzigartig.
  • Die Aktion ist in ein längerfristiges Engagement zu globalen Themen und Herausforderungen eingebettet.

Was gibt es zu gewinnen?

Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Bei gleich guten Einsendungen obliegt der Jury die Entscheidung, den Preis aufzuteilen.

Wann findet die Preisverleihung statt?

Die Preisverleihung findet 03. Juli 2019 im Rahmen der Neonyt (ehemals Ethical Fashion Show) in Berlin statt. Der/ die Gewinner/innen und alle Bewerber/innen werden rechtzeitig zur Preisverleihung in Berlin eingeladen.

Wer bewertet die Aktionen?

Die Aktionen werden von einer Jury, bestehend aus folgenden Personen, mit jeweils unterschiedlichen Hintergründen bewertet:

Die Juri der SPITZEN NADEL 2019

„Die Öffentlichkeit muss viel mehr Druck auf die konventionellen Textilhersteller und -händler in Deutschland ausüben, damit diese keine Textilien mehr anbieten, bei denen immer noch das Leid und das Blut der Näherinnen am Etikett klebt. Deshalb haben wir den Preis ‚SPITZE NADEL - gegen die dunkle Seite der Modeindustrie’ für die beste PR Aktion hierzu ausgelobt. Die Hersteller sind direkt verantwortlich. Sie können und müssen ihre Zulieferer zur Einhaltung menschlicher Produktionsbedingungen bringen. Dass dies möglich ist zeigt fair gehandelte und mit entsprechenden Textil Labeln versehene Mode. Es gibt keine Ausreden mehr. Wir müssen dies einfordern und selbst überlegt handeln beim Textilien Einkauf.”
– Kerstin Haarmann, cum ratione gGmbH (Initiatorin des Preises)

„Aktivisten und Aktivistinnen die gegen die untragbaren Zustände in der Textil- und Modeindustrie aufbegehren und die Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam machen, tragen dazu bei, dass ArbeiterInnen entschädigt und Arbeitsbedingungen im globalen Süden verbessert werden. Dieses Engagement muss gewürdigt werden.
– Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk (Initiator des Preises)

„Faire Kleidung zu kaufen muss genauso selbstverständlich werden wie mit Erneuerbaren Energien Strom zu erzeugen oder unsere Wohnungen zu heizen. Deshalb muss die Öffentlichkeit noch wirksamer über die unmenschlichen Produktionsbedingungen in der Textilindustrie informiert werden. Solche Aktionen soll der Preis ‚SPITZE NADEL - gegen die dunkle Seite der Modeindustrie’ fördern.”
– Bärbel Höhn, Energiebeauftragte für Afrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

„Globale Wertschöpfungsketten dürfen kein Synonym für organisierte Verantwortungslosigkeit sein. Damit sich die Politik nicht länger einer Regulierung dieser globalen Wertschöpfungsketten verweigern kann, müssen wir handeln.
– Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung

Maria Wenk

Ich finde Aktionen wie die SPITZE NADEL wichtig, denn mit engagierten Projekten können wir mehr Menschen erreichen und über die Zustände in der Kleidungsindustrie aufklären sowie große Konzerne oder die Politik zum Handeln bewegen.
– Marina Wenk, Bloggerin und Fernsehjournalistin

„Der Wunsch nach einem Wirtschaftssystem, das den Menschen und der Umwelt dient - statt dem Profit - wächst im Globalen Süden wie im Globalen Norden. „Another world is necessary and possible“ steht auf den Spruchbändern der Textilgewerkschaft in Bangladesch. Die SPITZE NADEL zeichnet das Engagement derer aus, die Bewusstsein schaffen und Druck aufbauen, damit Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen für alle eine Selbstverständlichkeit werden.“
Imke Müller-Hellmann, Autorin „Leute machen Kleider“

„Das Modekarussell dreht sich schneller und schneller – und Kleidung verwandelt sich immer rascher in Müll. So ist es im Kapitalismus: Die Dinge werden laufend billiger. Damit die Gewinne der großen Klamottenfirmen trotzdem steigen, drücken sie laufend wachsende Mengen auf den Markt. Die Rechnung bezahlen Menschen anderswo auf dem Globus und die Umwelt. Jedes Grundschulkind versteht, dass eine solche Wirtschaft auf Dauer nicht funktionieren kann und zutiefst ungerecht ist. Die SPITZE NADEL hilft, diese Einsicht zu verbreiten.“
– Annette Jensen, Journalistin und Autorin

Ansprechpersonen

Kerstin Haarmann, E-Mail: k.haarmann[at]cum-ratione.org, Tel.: 05252-50445

Anne Neumann, E-Mail: neumann[at]inkota.de, Tel.: 030 420 820 2-53

Berndt Hinzmann, E-Mail: hinzmann[at]inkota.de, Tel.: 030 420 820 2-51