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VENRO-Kodex zu Kinderrechten

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Einsatz für eine gerechtere Welt

Ziele unserer Projektarbeit im Ausland

Um eine gerechtere Welt zu erreichen, sind Veränderungen im globalen Norden und im globalen Süden nötig. Mit unserer Auslandsprojektarbeit unterstützen wir Organisationen und Bewegungen, die sich für mehr Gerechtigkeit in ihren Ländern einsetzen. Besonderen Wert legen wir auf die langfristige Zusammenarbeit mit basisnahen Partnerorganisationen: Mit ausgewählten Organisationen arbeiten wir zumeist über viele Jahre hinweg zusammen. Diese Kontinuität erlaubt einen intensiven Austausch mit unseren Partnerorganisationen. Wir präsentieren keine im Norden entwickelten Projektvorschläge, sondern nehmen die Projektideen unserer Partnerorganisationen und der Menschen in den Projektgemeinden auf. Mit ihnen gemeinsam arbeiten wir für eine gerechtere Welt!

Schwerpunkte unserer Projektarbeit sind:

  • Lokale ländliche Entwicklung und Selbstorganisation
  • Menschenrechte
  • Alphabetisierung und nachholende Schulausbildung
  • Frauenförderung und Gender-Arbeit
  • Umwelt- und Katastrophenschutz, Anpassung an die Folgen des Klimawandels

INKOTA unterstützt Projekte in den folgenden Ländern:

Nicaragua

In den 1980er Jahren war das sandinistische Nicaragua eine Hoffnung für viele Menschen, die sich bei INKOTA engagierten. Aus diesen Jahren resultiert die besondere Bedeutung, die das zentralamerikanische Land bis heute für die Arbeit von INKOTA hat, auch wenn von den sandinistischen Idealen mittlerweile nichts mehr zu erkennen ist. INKOTA solidarisiert sich mit den von Repression und Menschenrechtsverletzungen betroffenen Menschen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Über unsere Partner vor Ort unterstützen wir Aktivitäten zur ländlichen Entwicklung, zur Frauenförderung und zur Einhaltung der Menschenrechte.

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El Salvador

Der Wahlsieg der ehemaligen Guerillabewegung FMLN bei den Präsidentschaftswahlen im März 2009 hat in El Salvador neue Hoffnungen auf Verbesserungen im Land geweckt. INKOTA unterstützt schon seit Beginn der 1990er Jahre Initiativen, die Hoffnungen Wirklichkeit werden lassen. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind ländliche Entwicklung, Ernährungssouveränität, Umwelt- und Katastrophenschutz und der Kampf gegen die grüne Gentechnik.

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Guatemala

Ländliche Entwicklung ist Schwerpunkt unserer Arbeit in Guatemala. Wir unterstützen indigene kleinbäuerliche Familien durch Aktivitäten zur Ernährungssicherung, Vermarktungsförderung und Stärkung bei der Einforderung ihrer Rechte. Unsere beiden guatemaltekischen Projektpartner, die die Projekte durchführen, arbeiten im westlichen Hochland Guatemalas in den Departements Quetzaltenango und San Marcos.

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Mosambik

Mosambik galt lange Zeit als ein Musterland der Entwicklungszusammenarbeit. Doch die jahrelange Dominanz der Regierungspartei FRELIMO, wachsende soziale und regionale Gegensätze und eine extrem hohe Verschuldung haben dazu beitragen, dass sich die Lebensverhältnisse vieler Menschen nicht verbessert haben. Trotz seines Ressourcenreichtums ist Mosambik eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung lebt auf dem Land und von der Subsistenzlandwirtschaft auf kleinsten Flächen. Ernteausfälle oder der Verlust ihrer Anbauflächen können diese Menschen ihre Existenz kosten. Ihre Situation zu verbessern ist Ziel unserer Partnerschaften vor Ort: INKOTA fördert in Mosambik Projekte der ländlichen Entwicklung und setzt dabei Schwerpunkte auf die Vervielfältigung und Bewahrung von Saatgut, Ernährungssouveränität und die Sicherung von Landrechten für Bauerngenossenschaften und ländliche Gemeinden.

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Kakaoanbau Ghana

Ghana ist der zweitgrößte Kakaoproduzent weltweit. Doch während die Schokoladenkonzerne steigende Umsatzzahlen vermelden,  leiden die Bauern unter den niedrigen Preisen für den Rohkakao. Seit 2017 kooperiert INKOTA mit SEND-Ghana, damit Kakaobäuerinnen und –bauern sich aktiv in  nationale und internationale Diskussionen für einen nachhaltigen Kakaoanbau einbringen können.

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Indien Textilindustrie

Indien ist mit jährlich 2,2 Milliarden Paar gefertigten Schuhen der zweitgrößte Schuhproduzent der Welt. In den Produktionsstätten werden Menschenrechte sowie Sozial- und Umweltstandards häufig nicht eingehalten. Gegen diese Missstände in der indischen Schuh- und Lederproduktion werden die INKOTA-Partnerorganisationen SLD und CIVIDEP aktiv. Sie stärken ArbeiterInnen, initiieren Diskussionsforen und setzten sich für einen existenzsichernden Lohn der ArbeiterInnen ein.

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Vietnam

Dank eines beeindruckenden Wirtschaftswachstums zählt Vietnam schon länger nicht mehr zu den ärmsten Ländern der Welt. Allerdings ist der Wohlstand recht ungleich verteilt. Insbesondere die ethnischen Minderheiten in den ländlichen Regionen können als Kleinbauern und Kleinbäuerinnen kaum ihr tägliches Brot erwirtschaften. INKOTAs Engagement fokussiert sich in diesem Zusammenhang auf die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft sowie den Einsatz für mehr politische Teilhabe. 

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Spenden für Auslandsprojekte

Ohne Ihre Unterstützung wäre unsere erfolgreiche Projektarbeit im Ausland gar nicht möglich. Zwar erhalten wir für unsere Projekte in der Regel Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder privater Stiftungen, wir müssen jedoch immer einen Eigenanteil aufbringen. Dafür benötigen wir Ihre Spenden. Jede finanzielle Hilfe ist für uns von großer Bedeutung. Jede Spende hilft!

Eine regelmäßige Unterstützung durch Daueraufträge und Einzugsermächtigungen erhöht unsere Planungssicherheit. Wollen Sie ein bestimmtes Projekt fördern, geben Sie bitte als Stichwort den Namen der Partnerorganisation oder des Projektes an. Sollten Ihnen bestimmte Länder besonders am Herzen liegen, so geben Sie als Stichwort den Ländernamen an.

Für Ihre solidarische Hilfe danken wir Ihnen – auch im Namen unserer Partnerorganisationen – sehr herzlich!

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Spenden.

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