Bayers Pestizide gefährden die Gesundheit von Menschen in Brasilien. Jährlich werden bis zu 7.000 Fälle von Pestizidvergiftungen registriert, davon sterben pro Jahr durchschnittlich 148 Menschen. Neben Glyphosat (in Brasilien mit rund 195.000 Tonnen im Jahr 2014 das meistverkaufte Pestizid) ist eins von vielen schädlichen Bayer-Produkten das Insektizid mit dem Produktnamen Larvin. Es wird im Baumwoll-, Mais- und Sojaanbau eingesetzt und wird sowohl aus dem Flugzeug als auch mit Hilfe von Sprühfahrzeugen ausgebracht. Larvin enthält das krebserregende Nervengift Thiodicarb, welches in der EU nicht zugelassen ist.

Ein besonderes Risiko besteht für Landwirt*innen, Plantagenarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in den Anbaugebieten. Aber auch Menschen im städtischen Raum sind betroffen. Laut Untersuchungen des brasilianischen Gesundheitsministeriums wurden in vielen brasilianischen Städten Pestizidrückstände im Trinkwasser gefunden, darunter auch vier Wirkstoffe, die von Bayer hergestellt werden. Wie zum Beispiel Carbendazim, welches giftig für Wasserorganismen ist, das Kind im Mutterleib sowie das Erbgut schädigen kann.

Dabei wird deutlich, dass Bayer seine Geschäftspraktiken und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in der untersuchten Region nicht ausreichend kontrolliert. Dadurch gefährdet Bayer die Menschenrechte auf Gesundheit (Artikel 12 des UN-Sozialpakts), Wasser (Artikel 11 des UN-Sozialpakts), Leben (festgeschrieben im Artikel 6 des UN-Zivilpakts) sowie das Recht auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen (Artikel 7b des UN-Sozialpakts).

Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte regeln eindeutig, dass Wirtschaftsunternehmen Verfahren etablieren müssen, die eine Wiedergutmachung für Menschenrechtsverletzungen, zu denen sie beitragen, ermöglichen. Das hat Bayer nicht getan. Leider ist Brasilien keineswegs ein Einzelfall – auch in anderen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asien verkauft Bayer giftige Pestizide, die in der EU gar nicht auf den Markt dürften.

Bayers Pestizide gefährden die Gesundheit von Menschen in Brasilien. Jährlich werden bis zu 7.000 Fälle von Pestizidvergiftungen registriert, davon sterben pro Jahr durchschnittlich 148 Menschen. Neben Glyphosat (in Brasilien mit rund 195.000 Tonnen im Jahr 2014 das meistverkaufte Pestizid) ist eins von vielen schädlichen Bayer-Produkten das Insektizid mit dem Produktnamen Larvin. Es wird im Baumwoll-, Mais- und Sojaanbau eingesetzt und wird sowohl aus dem Flugzeug als auch mit Hilfe von Sprühfahrzeugen ausgebracht. Larvin enthält das krebserregende Nervengift Thiodicarb, welches in der EU nicht zugelassen ist.

Ein besonderes Risiko besteht für Landwirt*innen, Plantagenarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in den Anbaugebieten. Aber auch Menschen im städtischen Raum sind betroffen. Laut Untersuchungen des brasilianischen Gesundheitsministeriums wurden in vielen brasilianischen Städten Pestizidrückstände im Trinkwasser gefunden, darunter auch vier Wirkstoffe, die von Bayer hergestellt werden. Wie zum Beispiel Carbendazim, welches giftig für Wasserorganismen ist, das Kind im Mutterleib sowie das Erbgut schädigen kann.

Dabei wird deutlich, dass Bayer seine Geschäftspraktiken und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in der untersuchten Region nicht ausreichend kontrolliert. Dadurch gefährdet Bayer die Menschenrechte auf Gesundheit (Artikel 12 des UN-Sozialpakts), Wasser (Artikel 11 des UN-Sozialpakts), Leben (festgeschrieben im Artikel 6 des UN-Zivilpakts) sowie das Recht auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen (Artikel 7b des UN-Sozialpakts).

Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte regeln eindeutig, dass Wirtschaftsunternehmen Verfahren etablieren müssen, die eine Wiedergutmachung für Menschenrechtsverletzungen, zu denen sie beitragen, ermöglichen. Das hat Bayer nicht getan. Leider ist Brasilien keineswegs ein Einzelfall – auch in anderen Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asien verkauft Bayer giftige Pestizide, die in der EU gar nicht auf den Markt dürften.

Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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