Handyaktion Berlin - Brandenburg

Handyspende für die Rohstoffwende! Wir sammeln in Berlin & Brandenburg ausgediente Handys und Tablets.

Grafik mit einer Schublade voller Handys dem Text: Handy her. Schublade leer. Du hebst die Rohstoffschätze.

Geschätzte 14 Millionen ausgediente Handys liegen in Berliner und Brandenburger Haushalten. Hier schlummern wahre Schätze! Gold, Silber, Kupfer, Platin und Palladium können recycelt werden. Daher sammelt INKOTA gemeinsam mit vielen Aktiven Mobiltelefone, die fachgerecht wiederaufbereitet oder recycelt werden. Denn: wenn wir unseren Rohstoffkonsum reduzieren, schützen wir Menschenrechte und Umwelt

Geschätzte 14 Millionen ausgediente Handys liegen in Berliner und Brandenburger Haushalten. Hier schlummern wahre Schätze! Gold, Silber, Kupfer, Platin und Palladium können recycelt werden. Daher sammelt INKOTA gemeinsam mit vielen Aktiven Mobiltelefone, die fachgerecht wiederaufbereitet oder recycelt werden. Denn: wenn wir unseren Rohstoffkonsum reduzieren, schützen wir Menschenrechte und Umwelt

Handyspende für die Rohstoffwende

Nicht nur sammeln, auch informieren. Neben dieser Sammelaktion schauen wir auch auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion: Woher kommen die Rohstoffe, die in Mobiltelefonen verbaut werden? Welche Folgen haben ihr Abbau? Unter welchen Bedingungen werden Handys hergestellt? Wie werden sie entsorgt? Und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Informiere dich über die Wertschöpfungskette deines Smartphones. Und dazu, was du selbst tun kannst. Dein altes Handy abgeben, werde Sammelstelle oder organisiere eine Bildungsveranstaltung. Wir unterstützen dich gern mit Material oder Referent*innen.

SAMMELSTELLE WERDEN

HANDY ABGEBEN

Alle Erlöse seit dem Start der Sammelaktion bis zum Ende des Jahres 2025 flossen in das INKOTA-Projekt „Wasser kennt keine Grenzen“. Ab 2026 fließen die Erlöse in unser anlaufendes Partnerprojekt in Sierra Leone, wo Menschen ihre Rechte gegenüber Bergbauunternehmen verteidigen.

Wofür setzen wir uns ein?

Die Rohstoffnutzung bei Handys muss nachhaltiger und fairer gestalten werden. Dazu brauchen wir ein verantwortungsvolles Vorgehen der Politik und einen politischen Kurswechsel, der planetare Grenzen achtet und Menschenrechte, Umweltschutz und das Gemeinwohl ins Zentrum setzt. Wir von INKOTA sagen: Wir brauchen eine global gerechte Rohstoffwende

 

Die Rohstoffnutzung bei Handys muss nachhaltiger und fairer gestalten werden. Dazu brauchen wir ein verantwortungsvolles Vorgehen der Politik und einen politischen Kurswechsel, der planetare Grenzen achtet und Menschenrechte, Umweltschutz und das Gemeinwohl ins Zentrum setzt. Wir von INKOTA sagen: Wir brauchen eine global gerechte Rohstoffwende

 

Wir fordern, dass der deutsche Rohstoffverbrauch gesenkt wird

Handys müssen länger genutzt und kostengünstig repariert werden können. Wir brauchen ein echtes Recht auf Reparatur. Die deutsche Regierung muss die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur konsequent in deutsches Recht umsetzen. Dazu gehört auch die Umsetzung von weiteren EU-Verordnungen und Richtlinien, welche konkrete Schritte zur Umsetzung eines Rechts auf Reparatur regeln, und gewährleisten, dass Produkte langlebig und reparaturfreundlicher gestaltet werden.

Wir brauchen verlässliche Förderung für erfolgreiche Initiativen und fordern, dass der Berliner Reparaturbonus weitergeführt wird. Darüber hinaus fordern wir einen bundesweiten, herstellerfinanzierten Reparaturbonus und eine Mehrwertsteuersenkung für Reparatur-Serviceleistungen.

Wir fordern, dass Rohstoffe strikt im Kreislauf geführt werden

Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Sammelquoten für Elektrogeräte endlich erreicht werden. Dazu bedarf es verbindlicher Sammelziele für Hersteller. Auch muss Transparenz darüber geschaffen werden, welches Unternehmen Handys wie entsorgt. Der Transport zu Unternehmen, die Mobiltelefone aufarbeiten, und zu Entsorgern muss unkompliziert gewährleistet werden. Deutsche und europäische Rohstoffpolitik muss stärker die Reduktion des Rohstoffverbrauchs in den Fokus nehmen.

Wir fordern, dass Kreislaufwirtschaftsstrategien global gedacht werden

Wir begrüßen den Entwurf einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie des Bundesumweltministeriums auf welche nun Instrumente für eine verbindliche Umsetzung folgen müssen. 

Um zu vermeiden, dass neue Abhängigkeiten entstehen und vor allem risikoreiche Prozesse zirkulären Wirtschaftens mit geringer Wertschöpfung an Länder des Globalen Südens ausgelagert werden, müssen Menschenrechte und globale Ungleichheiten mitgedacht und Maßnahmen zur Vermeidung möglicher negativer Wechselwirkungen ergriffen werden.

Wir fordern, dass entlang der Lieferkette der Handyherstellung Umwelt und Menschenrechte bis zur Mine geschützt werden

Es braucht ein Bekenntnis zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz von Seiten der Bundesregierung und keine weitere Abschwächung der Sorgfaltspflichten auf europäischer und nationaler Ebene. Ebenso darf die EU-Batterieverordnung, welche umfangreiche menschenrechtliche und Umweltsorgfaltspflichtenvorgaben für Inverkehrbringer von Batterien vorsieht, deren Anwendung ab August 2025 geplant war und nun um zwei Jahre verschoben wird, nicht ausgehöhlt werden. Die bereits bestehende Beschwerde- und Abhilfemechanismen müssen erhalten werden.

Wir fordern, dass die Zivilgesellschaft geschützt wird

Die Bundesregierung soll sich in ihrer Außen- und EU-Politik sowie in ihren bilateralen Abkommen für den Schutz von Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen in anderen Regionen der Erde stark machen. Sie soll in allen Verträgen, die sich auf Rohstoffhandel und -politik beziehen, den Schutz der Zivilgesellschaft – und insbesondere der Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen – verbindlich einfordern und überwachen.

Noch mehr Argumente gibt es in unserem Handbuch 12 Argumente für die Rohstoffwende

Ich freue mich, die Handy-Sammelaktion von INKOTA als Schirmherrin zu begleiten. Die Aktion zeigt, wie wir bereits im Alltag einen Beitrag zu nachhaltigem Konsum, verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen und einem bewussten Miteinander leisten können. Gleichzeitig stärkt sie das Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler für gesellschaftliches Engagement und die Verantwortung, die wir als Gesellschaft füreinander tragen. Deshalb freue ich mich über jede Berliner Schule, die sich an der Aktion beteiligt.
Katharina Günther-Wünsch
Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Schirmherrin der Handyaktion Berlin-Brandenburg 2023

Wir sind Teil der bundesweiten Handyaktion!

Die Handyaktion Berlin-Brandenburg versteht sich als Teil der bundesweiten Handyaktionen. Die Handyaktionen sind vernetzt und tauschen sich über aktuelle Entwicklungen, Materialien und Aktivitäten aus

Weitere Handyaktionen:

Gefördert durch Brot für die Welt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin und durch die Deutsche Postcode Lotterie. Für den Inhalt der Publikation ist allein INKOTA verantwortlich, die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.

Gefördert durch Brot für die Welt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin und durch die Deutsche Postcode Lotterie. Für den Inhalt der Publikation ist allein INKOTA verantwortlich, die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.

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