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Maximilian Knoblauch
presse[at]inkota.de
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Pressemappe Kakao und Make Chocolate Fair!

Kaum jemand kann der Versuchung von Schokolade widerstehen. In Deutschland isst jede Person im Durchschnitt fast neun Kilogramm Schokolade pro Jahr. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Armut und ausbeuterische Kinderarbeit gehören noch immer zum Alltag der Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika.

Hauptursache dafür ist das niedrige und unsichere Einkommen. In Ghana müsste sich das Einkommen einer typischen Kakaobauernfamilie etwa verdoppeln, um existenzsichernd zu sein. Eine Folge dieser Armut: Allein in Ghana und der Elfenbeinküste müssen rund zwei Millionen Kinder unter gefährlichen Bedingungen im Kakaoanbau arbeiten.

Diese Fakten sind auch für Deutschland relevant: Über 70 Prozent der hier verarbeiteten Kakaobohnen stammen aus der Elfenbeinküste und Ghana.

INKOTA macht mit der europäischen Kampagne Make Chocolate Fair! auf die Missstände in der Kakaoproduktion aufmerksam und fordert ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobäuerinnen und -bauern. Mehr als 120.000 Menschen aus ganz Europa unterschrieben die Petition der Kampagne, die im Dezember 2015 in Brüssel an den Dachverband der Europäischen Schokoladenindustrie (CAOBISCO) überreicht wurde. Mit Aktionen wie #nachgehakt oder dem Protest zur Weltkakaokonferenz erinnert Make Chocolate Fair! die Schokoladenunternehmen seitdem immer wieder an ihre Nachhaltigkeitsversprechen.

In der Pressemappe haben wir weiteres umfangreiches Material zum Thema Kakao und zur Kampagne Make Chocolate Fair! für Sie zusammengestellt:

Für Rückfragen und Interviewanfragen wenden Sie sich an:
Johannes Schorling, Koordinator der Kampagne Make Chocolate Fair!, schorling[at]inkota.de, Tel.: 030-420 8202-57, Mobil: 0176-99793374.

Boilerplate

Die Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Kakaobauernfamilien sowie für eine nachhaltige Landwirtschaft und für die Beendigung ausbeuterischer Kinderarbeit ein. Die Kampagne wird durch das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk koordiniert und bundesweit durch rund hundert aktive Unterstützergruppen getragen. Mehr als 120.000 Menschen aus ganz Europa unterstützen die Forderungen der Kampagne.

Pressemitteilungen

03. Dezember 2018: INKOTA begrüßt Mindestpreis-Erhöhung durch Fairtrade: Schokoladenunternehmen müssen jetzt mitziehen

26. November 2018: Kakaobauern-Vertreterinnen aus Ghana fordern faire Schokolade – Deutschland-Tour zur Advents- und Weihnachtszeit

23. April 2018: Weltkakaokonferenz: Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Debatte über höhere Kakaopreise

08. Juni 2017: Siegel-Fusion von Rainforest Alliance und UTZ: Chance für Bauern und Konsumenten

03. April 2017: Aktueller Preissturz für Kakao verschärft Armut in der Elfenbeinküste

06. Dezember 2016: Bittere Nachricht zu Nikolaus: Schokolade bleibt unfair

25. November 2015: 120.000 Menschen aus ganz Europa fordern: Macht Schokolade fair!

13. November 2015: Kampf gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau: Gewerkschafterin aus der Côte d’Ivoire auf Rundreise in Deutschland

24. Juni 2015: Trotz Zuwachs bei zertifizierter Schokolade: Kakaobauern leben weiter in extremer Armut

31. März 2015: Osterhasen fordern höhere Kakaopreise für westafrikanische Bauern

5. Dezember 2014: Weihnachtsmänner schlagen Alarm: Heiliges Fest bald ohne Schokolade?

23. Junli 2014: Freie Fahrt für faire Schokolade: Make Chocolate Fair! startet für europaweite Schokomobil-Tour

11. Juni 2014: Welttag gegen Kinderarbeit. In nahezu jeder Schokolade steckt Kinderarbeit

09. April 2014: Osterhasen entdecken faules Ei der Schokoladenindustrie

02. Dezember 2013: Streikwelle bedroht süßes Fest: Weihnachtsmänner wehren sich gegen unfaire Schokolade

14. November 2013: Rundreise durch Deutschland: Kakaoexpertin aus Ghana prangert Menschenrechtslage im Kakaoanbau an

11. Juni 2013: Kampagnenstart: INKOTA-AktivistInnen nehmen Schokoladenunternehmen ins Visier

Hintergrundinformationen

Infoblatt 1: Die bittere Wahrheit über Schokolade (PDF, 1.4 MB)

Das 8-seitige Hintergrundpapier beleuchtet die aktuellen Probleme im Kakaoanbau, insbesondere in Westafrika (z.B. Armut, Hunger, Kinderarbeit, ökologische Probleme), und erläutert die Forderungen der Kampagne Make Chocolate Fair! an die Schokoladenindustrie. Es thematisiert außerdem die Rolle von Fairhandels- und Nachhaltigkeitssiegeln auf dem Weg zu einem gerechteren Kakaoanbau. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobauernfamilien erreicht werden kann.

Infoblatt 2: Elfenbeinküste – Kakao-Weltmeister aus Westafrika (PDF, 801 KB)

Das 4-seitige Hintergrundpapier nimmt die Situation in der Elfenbeinküste in den Fokus. Es bietet einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage, geht auf die zentrale Bedeutung des Kakaos für die Elfenbeinküste ein und informiert über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der ivorischen Kakaobäuerinnen und –bauern.

Infoblatt 3: Zertifizierte Schokolade - Was steckt hinter den Siegeln? (PDF, 829 KB)

Das 4-seitige Hintergrundpapier nimmt die wichtigsten Nachhaltigkeitssiegel unter die Lupe und klärt über ihre Eigenschaften sowie die jeweiligen Stärken und Schwächen auf.

Infoblatt 4: Ghana – Ein Land lebt vom Kakao (PDF, 924 KB)

Jede fünfte Kakaobohne weltweit kommt aus Ghana. Der Kakao nimmt einen so zentralen Stellenwert in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft des westafrikanischen Landes ein, dass der Kakaobaum sich sogar auf dem Landeswappen findet. Doch die meisten Bäuerinnen und Bauern, die in Ghana die wichtigste Zutat für die Schokolade produzieren, leben in äußerst prekären Verhältnissen. Das 4-seitige Infoblatt fasst die wichtigsten Daten und Fakten zum Kakaoanbauland Ghana zusammen.

Kakaobarometer 2015: Auf der Suche nach einem existenzsichernden Einkommen (PDF, 4 MB)

Das Kakao-Barometer nimmt regelmäßig eine kritische Bewertung der Nachhaltigkeitsinitiativen im Kakaosektor vor. Es wird von einem Konsortium von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften publiziert. Diesem gehören neben dem INKOTA-netzwerk folgende Organisationen an: FNV Mondiaal (NL), Hivos (NL), Solidaridad (NL), FNV (NL), Oxfam Wereldwinkels (BE), Public Eye (CH), Stop the Traffik (AUS), ABVV - FGTB HORVAL (BE), Green America (US), International Labor Rights Forum (US) und das Südwind-Institut (DE).

Kakaobarometer 2018

Das Kakao-Barometer nimmt regelmäßig eine kritische Bewertung der Nachhaltigkeitsinitiativen im Kakaosektor vor. Es wird von einem Konsortium von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften publiziert. Diesem gehören neben dem INKOTA-netzwerk folgende Organisationen an: FNV Mondiaal (NL), Hivos (NL), Solidaridad (NL), FNV (NL), Oxfam Wereldwinkels (BE), Public Eye (CH), Stop the Traffik (AUS), ABVV - FGTB HORVAL (BE), Green America (US), International Labor Rights Forum (US) und das Südwind-Institut (DE).

Kampagnenwebsite von Make Chocolate Fair!

Fotos

Kampagnenaktivitäten von Make Chocolate Fair!

Protestaktion zur Weltkakaokonferenz 2018
Petitionsübergabe Brüssel 2015
Osteraktion 2014
Kick-Off Schokomobil-Tour 2014
Protestaktion zur Weltkakaokonferenz 2018
Petitionsübergabe Brüssel 2015
Osteraktion 2014
Weihnachtsmannstreik 2013
Protestaktion zur Weltkakaokonferenz 2018
Osteraktion 2014
Kick-Off Schokomobil-Tour 2014
Weihnachtsmannstreik 2013

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern. Sie können die Fotos unter Angabe des Copyrights (© INKOTA, Make Chocolate Fair) gerne verwenden. Für höhere Auflösungen wenden Sie sich bitte an Johannes Schorling, schorling[at]inkota.de. Über einen Hinweis auf unserer Webseite www.inkota.de freuen wir uns.

Kakaobäuerinnen und -bauern im globalen Süden

© Samuel Boateng
© Tereza Hronová
© Divine Chocolate
© Tereza Hronová
© Frank Eichinger/ TransFair e.V.

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Infografiken

Hauptanbaugebiete für Kakao
Gefährliche Arbeiten, die Kinder im Kakaoanbau in der Côte d'Ivoire verrichten
Preisschwankungen bei Kakao
Selbstverpflichtungen zur Verwendung von nachhaltigem Kakao
Kostenanteil des Rohkakaos in einer Tafel Schokolade
Nettoumsatz der größten Schokoladenhersteller
Preisentwicklung bei Schokolade 1980-2015
Elemente eines existenzsichernden Einkommens für Kakaobauernfamilien
Anzahl der Kinder, die in der Côte d'Ivoire im Kakaosektor arbeiten
Handelskette von Kakao
Preisentwicklung bei Schokolade 2015-2017
Einkommen einer typischen Kakaobauernfamilie in Ghana

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Logo

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