Eine Gruppe von Personen steht im Freien um zwei mit Obst und Gemüse beladenen Tischen herum. Die Menschen lächeln in die Kamera und präsentieren ihre Ernte.

Eine Schule für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in El Salvador. Foto von OIKOS

El Salvador ist das kleinste und zugleich das am dichtesten besiedelte Land in Zentralamerika. Auf einen langjährigen Bürgerkrieg (1980-1992) folgte eine Zeit wachsender Gewalt krimineller Banden, die El Salvador zeitweise zum gefährlichsten Land außerhalb von Kriegsgebieten machte. Die Gewalt wurde mit einem Ausnahmezustand eingedämmt, der seit 2022 gilt. Durch die damit verbundenen Massenverhaftungen hat El Salvador jedoch inzwischen – gemessen an der Bevölkerung – die meisten Gefängnisinsassen weltweit. Wichtige Bürgerrechte sind außer Kraft gesetzt, und auch die Arbeit der Zivilgesellschaft wird zunehmend behindert, etwa durch ein „Gesetz über ausländische Agenten“. Für Demokratie und Menschenrechte sind das schlechte Zeiten. Zudem ist die Armut zuletzt wieder gestiegen.

Zu den sozialen und politischen Problemen kommt eine große Verwundbarkeit gegenüber Naturkatastrophen. Infolge der Klimakrise häufen sich Wetterextreme. Starkregen führt zu Überschwemmungen, ausbleibender Regen zu langen Dürreperioden. Beides führt zu Ernteausfällen mit schwerwiegenden Folgen für die betroffenen Bauern und Bäuerinnen. Weil die herkömmliche Landwirtschaft unter den Folgen des Klimawandels immer schlechter funktioniert, setzen unsere Partner verstärkt auf Agrarökologie. Mit guten Ergebnissen: Die Menschen auf dem Land gewinnen eine neue Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben, und zugleich wird die Artenvielfalt geschützt.

 

El Salvador ist das kleinste und zugleich das am dichtesten besiedelte Land in Zentralamerika. Auf einen langjährigen Bürgerkrieg (1980-1992) folgte eine Zeit wachsender Gewalt krimineller Banden, die El Salvador zeitweise zum gefährlichsten Land außerhalb von Kriegsgebieten machte. Die Gewalt wurde mit einem Ausnahmezustand eingedämmt, der seit 2022 gilt. Durch die damit verbundenen Massenverhaftungen hat El Salvador jedoch inzwischen – gemessen an der Bevölkerung – die meisten Gefängnisinsassen weltweit. Wichtige Bürgerrechte sind außer Kraft gesetzt, und auch die Arbeit der Zivilgesellschaft wird zunehmend behindert, etwa durch ein „Gesetz über ausländische Agenten“. Für Demokratie und Menschenrechte sind das schlechte Zeiten. Zudem ist die Armut zuletzt wieder gestiegen.

Zu den sozialen und politischen Problemen kommt eine große Verwundbarkeit gegenüber Naturkatastrophen. Infolge der Klimakrise häufen sich Wetterextreme. Starkregen führt zu Überschwemmungen, ausbleibender Regen zu langen Dürreperioden. Beides führt zu Ernteausfällen mit schwerwiegenden Folgen für die betroffenen Bauern und Bäuerinnen. Weil die herkömmliche Landwirtschaft unter den Folgen des Klimawandels immer schlechter funktioniert, setzen unsere Partner verstärkt auf Agrarökologie. Mit guten Ergebnissen: Die Menschen auf dem Land gewinnen eine neue Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben, und zugleich wird die Artenvielfalt geschützt.

 

Welthungerindex Platz 42 von 123
Human Development Index Platz 132 von 193
GINI-Index (Einkommensverteilung) 39,5
Corruption Perception Index Platz 130 von 180

Spenden macht glücklich!

INKOTA-Spendenkonto
IBAN DE 06 3506 0190 1555 0000 10
BIC GENODED1DKD

Hier können Sie für ein Projekt Ihrer Wahl oder zweckungebunden spenden: