Ernährung sichern, Umwelt bewahren
Wie sich drei Organisationen in El Salvador für die Rechte auf angemessene Nahrung und auf eine saubere Umwelt einsetzen.
Gemeinsam mehr erreichen: Frauen forsten auf und schützen so die Wasserquellen ihrer Gemeinden. Bild: Menly Gonzalez
Steckbrief
Monokulturen, Entwaldung und die Folgen der Klimakrise setzen Wäldern, Wasser und Böden in El Salvador stark zu. Darunter leidet vor allem die ländliche Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt. Viele Familien sind von Armut betroffen und erhalten kaum oder gar keine staatliche Unterstützung. Zwei grundlegende Menschenrechte sind dadurch nicht ausreichend gewährleistet: das Recht auf angemessene und gesunde Nahrung und das Recht auf eine saubere Umwelt.
Neue Perspektiven mit Agrarökologie
Doch die Menschen nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. In den Regionen Cabañas, Chalatenango und Cuscatlán begleiten die INKOTA-Partnerorganisationen ADES, CCR und CFDL sie dabei, mit agrarökologischen Anbaumethoden neue Wege zu gehen. In agrarökologischen Schulen lernen die Projektteilnehmer*innen, wie sie Obst und Gemüse nachhaltig anbauen können. Sie erfahren dabei unter anderem, wie sie Kunstdünger und giftige Pestizide, die das Trinkwasser verschmutzen, durch organischen Dünger und umweltverträgliche Bio-Pestizide ersetzen können. Auf kleinen Flächen bauen sie Tomaten, Gurken, Paprika, Chilli, Kürbis und Radieschen an und tragen so zu einer besseren Ernährung ihrer Familien bei. Zusätzlich können sie einen Teil der Ernte in der Nachbarschaft oder auf lokalen Märkten verkaufen und so ein Einkommen erzielen.
Auf den Grundstücken der Projektteilnehmer*innen werden Obstbäume gepflanzt, die nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Da die Früchte zu unterschiedlichen Zeiten reifen, haben die Familien fast das ganze Jahr über frisches Obst und damit wichtige Vitamine.
Monokulturen, Entwaldung und die Folgen der Klimakrise setzen Wäldern, Wasser und Böden in El Salvador stark zu. Darunter leidet vor allem die ländliche Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt. Viele Familien sind von Armut betroffen und erhalten kaum oder gar keine staatliche Unterstützung. Zwei grundlegende Menschenrechte sind dadurch nicht ausreichend gewährleistet: das Recht auf angemessene und gesunde Nahrung und das Recht auf eine saubere Umwelt.
Neue Perspektiven mit Agrarökologie
Doch die Menschen nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. In den Regionen Cabañas, Chalatenango und Cuscatlán begleiten die INKOTA-Partnerorganisationen ADES, CCR und CFDL sie dabei, mit agrarökologischen Anbaumethoden neue Wege zu gehen. In agrarökologischen Schulen lernen die Projektteilnehmer*innen, wie sie Obst und Gemüse nachhaltig anbauen können. Sie erfahren dabei unter anderem, wie sie Kunstdünger und giftige Pestizide, die das Trinkwasser verschmutzen, durch organischen Dünger und umweltverträgliche Bio-Pestizide ersetzen können. Auf kleinen Flächen bauen sie Tomaten, Gurken, Paprika, Chilli, Kürbis und Radieschen an und tragen so zu einer besseren Ernährung ihrer Familien bei. Zusätzlich können sie einen Teil der Ernte in der Nachbarschaft oder auf lokalen Märkten verkaufen und so ein Einkommen erzielen.
Auf den Grundstücken der Projektteilnehmer*innen werden Obstbäume gepflanzt, die nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Da die Früchte zu unterschiedlichen Zeiten reifen, haben die Familien fast das ganze Jahr über frisches Obst und damit wichtige Vitamine.
Umweltkomitees für eine lebenswerte Zukunft
Ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt ist ein zentrales Anliegen des Projektes. Dazu gehört die Aufforstung von Quellgebieten, die für die Versorgung der Gemeinden mit sauberem Trinkwasser unverzichtbar sind. Um einen besseren Schutz der Umwelt in den Gemeinden zu erreichen, fördert das Projekt Umweltkomitees. Diese setzen sich auch für die Anpassung an die Klimakrise ein, etwa durch wassersparende Bewässerungssysteme für den Gemüseanbau.
Frauen stärken, Gemeinschaft schaffen
Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in El Salvador weit verbreitet. Sie wurzelt in patriarchalen Machtverhältnissen, die Frauen auch aus dem öffentlichen Leben ihrer Gemeinden drängen. CCR bietet Frauen in Chalatenango deshalb einen geschützten Raum. In Kursen, die eine erfahrene Psychologin begleitet, sprechen die Teilnehmerinnen über über das, was sie erlebt haben, geben einander Halt und erleben schwesterliche Solidarität. Aus dem gemeinsamen Austausch erwächst Stärke. Die Frauen knüpfen Netzwerke, die über die Kurse hinaus tragen und gestalten das Leben in ihren Gemeinden aktiv mit.
Gemeinsam gegen Gewalt und Diskriminierung! Bild: Michael Krämer
Mit Ihrer Spende wachsen Bäume, gesunde Ernten und starke Gemeinschaften. So können Familien in El Salvador selbstbestimmt für sich und ihre Kinder sorgen.