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Digitalisierung in der Landwirtschaft

Big Data, Konzernmacht und neue Abhängigkeiten

Digitalisierung in der Landwirtschaft aus der Broschüre „Blocking the Chain“. Foto: INKOTA-netzwerk

Die Digitalisierung ist in aller Munde und aus unserem Alltag ist sie kaum noch wegzudenken, dabei verspricht die Digitale Transformation die Lösung nahezu aller Probleme: Dem Fachkräftemangel wird durch die digitalisierte Arbeitswelt „4.0“ und künstliche Intelligenz begegnet. Die Auswirkungen des Klimawandels könne man mit „smarten digitalen Lösungen“ abbremsen oder gar umkehren und damit ganz nebenbei auch noch die Welt besser ernähren. Die tiefgreifende Veränderung unserer Wirklichkeit und Arbeitswelt hat inzwischen auch die elementarsten Bereiche unseres Lebens erreicht: Die Lebensmittelproduktion.

Seit knapp 15 Jahren pflügt die „Digitale Revolution“ auch den Agrarsektor um, verändert Produktionsweisen, Besitzverhältnisse und somit auch unsere Verbindung zum Acker, zu den Tieren und Pflanzen. Schon längst tragen Kühe digitale Bewegungsmelder und werden von Milchrobotern gemolken. Wetterdaten von Satellitenbildern werden von Computern analysiert und automatisiert zur Hilfe genommen, um zu entscheiden, wann Felder geerntet oder mit welchen Pestiziden sie besprüht werden.

Eine kritische Betrachtung kommt bislang zu kurz: Wer sind die zentralen Akteure im Digitalisierungs-Geschäft? Was bedeutet die Digitalisierung explizit für kleinbäuerliche Erzeuger*innen und Arbeitende in Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie weltweit? Inwieweit und mit welchen politischen Maßnahmen kann die Digitalisierung für den Umbau hin zu einer sozial und ökologisch gerechten Landwirtschaft genutzt werden?

INKOTA hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, den weltweiten Großtrend zur Digitalisierung der Landwirtschaft kritisch zu begleiten, Analysen zu liefern und sich für die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stark zu machen.

Podcast: So klingt die Digitalisierung in der Landwirtschaft

Der Journalist Peter Kreysler hat sich für INKOTA auf die Spurensuche begeben und die Digitalisierung der Landwirtschaft in einem Podcast für uns hörbar gemacht. Von Hannover bis ins Silicon Valley ist er dafür gereist und Sie können mit dabei sein. Einfach klicken und zuhören.

1. Folge des Podcasts

Für diejenigen, die lieber lesen, haben wir den Podcast auch als Text aufbereitet.

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Bildergalerie zur 1. Folge des Podcasts

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3. Folge des Podcasts

Für diejenigen, die lieber lesen, haben wir den Podcast auch als Text aufbereitet.

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Broschüre: Konzernmacht in der Landwirtschaft 4.0

Zentrale Fragen und Zusammenhänge der Digitalisierung werden in der Studie „Blocking the Chain“ von Pat Mooney (ETC Group), herausgegeben von GLOCON, INKOTA und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, im Detail beleuchtet. Im Video-Interview können Sie dem Träger des Alternativen Nobelpreises lauschen und zusehen.

Die Arbeit des INKOTA-netzwerk e.V. zu diesem Thema wird durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), aus Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes gefördert sowie durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Für die Inhalte ist alleine das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.