El Salvador

Schon die ersten Projekte von INKOTA in El Salvador vor fast dreißig Jahren waren Projekte zur ländlichen Entwicklung. Bis heute ist dies ein Schwerpunkt unserer Projektarbeit in dem kleinen zentralamerikanischen Land. Zur Förderung der Ernährungssouveränität kamen in den letzten Jahren die Themen Katastrophenprävention und Klimawandelanpassung sowie seit 2019 der Kampf für das Menschenrecht auf Wasser hinzu.

Die Unterstützung der reproduktiven Rechte von Frauen ist seit einigen Jahren ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Diese Rechte werden zum einen durch ein absolutes Abtreibungsverbot verletzt, zum anderen auch durch ein vorurteilsbeladenes Justizsystem, das immer wieder Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, wegen angeblicher Kindstötung zu sehr hohen Haftstrafen verurteilt.

Freiheit für 17 Frauen – Begnadigung jetzt!

Frauenrechte El Salvador

El Salvador gehört zu den Ländern mit einem der repressivsten Abtreibungsgesetze weltweit. Eine Schwangerschaftsunterbrechung ist in diesem Land unter allen Umständen verboten. Doch viele Frauen sitzen zu Unrecht im Gefängnis. Mehrere Organisationen in El Salvador, darunter unsere Partnerorganisation „BürgerInnenvereinigung zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs”, haben beim salvadorianischen Parlament einen Antrag auf Begnadigung für 17 Frauen eingereicht, bei denen alle weiteren juristischen Mittel erschöpft sind. INKOTA unterstützt die Kampagne mit einer Online-Protestaktion.

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Warum Obst und Gemüse erst der Anfang sind

Tropfenbewässerung

Berlín und Alegría gehören zu den ärmsten Landkreisen in El Salvador. Die abgelegenen Gemeinden sind geprägt von ausgelaugten und trockenen Böden, steilen Hängen und schlechten Transportwegen. Das größte Problem ist die Mangelernährung der Familien. Und doch strahlt Julio Muños über das ganze Gesicht, wenn er von seiner Arbeit in den Gemeinden der Landkreise Berlín und Alegría erzählt.  

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Mit Kakao-Anbau und einer neuen Organisation dem Klimawandel und der Armut trotzen

Kakao-Anbau El Salvador

Adán Parada von Oikos weiß, was es heißt, den Klimawandel zu spüren. „Bis vor einigen Jahren waren Dürren und Starkregen bei uns relativ selten. Jetzt gehen den Menschen immer häufiger die Ernten verloren.” Das Schlimmste daran ist: Keine Ernte bedeutet in den meisten Fällen auch, nichts mehr zum Essen für sich und die eigene Familie zu haben

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Ein BürgerInnennetzwerk mobilisiert gegen Gentechnik und Agrosprit

Monsanto Gentechnik

Der Agrarkonzern Monsanto möchte auch in El Salvador in das Geschäft mit gentechnisch verändertem Saatgut einsteigen. Das „BürgerInnennetzwerk gegen Gentechnik“ wehrt sich dagegen und klärt die Bevölkerung über die Gefahren der grünen Gentechnik umfassend auf.

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